editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

die rasante technische Entwicklung verändert fortlaufend unsere Lebensumwelt und mit ihr die Seh- und Lesegewohnheiten der Menschen. Sich diesen Entwicklungen zu stellen und sie voranzutreiben, ist unsere Aufgabe als technologieorientiertes Unternehmen. Das macht natürlich auch vor unserem Kundenmagazin nicht halt. Mit viel Engagement hat das Redaktionsteam Ihrer WSW Information ein neues Gesicht gegeben und sie gleichzeitig auch ins Internet geführt. Als wsw.info wird Ihr neues Kundenmagazin nun noch farbiger und informativer zu Ihnen ins Haus kommen. Vier Mal im Jahr präsentieren wir Ihnen Neuigkeiten rund um die Wuppertaler Stadtwerke und aus unserem Wuppertal. Ergänzt wird das Heft dabei durch einen Auftritt im Internet. Unter www.wsw.info finden Sie nicht nur das komplette Heft in elektronischer Form. Ergänzt werden die Berichte und Reportagen durch Bildergalerien, Videos oder zusätzliche Texte und Informationen. Jetzt können Sie das Heft sogar in die Hosentasche stecken, denn die wsw.info kann natürlich auch über das Smartphone aufgerufen und gelesen werden. Auch iPad-Fans kommen auf ihre Kosten.
Andreas Feicht
Aber das ist noch nicht alles: Wir wollen den Kontakt zu Ihnen noch intensiver gestalten. Wenn Sie die Kommentarfunktion der Internet-Ausgabe nutzen, können Sie uns zeigen, ob Ihnen ein Beitrag gefallen hat. Natürlich freuen wir uns auch, wenn Sie Artikel mit Ihren Facebook-Freunden teilen. Sie sehen, Sie müssen auf Bewährtes nicht verzichten, bekommen aber eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten und Services geboten. Und ganz nebenbei ist das Magazin, wie ich finde, bildhübsch und noch übersichtlicher geworden. Ich hoffe, Sie genießen die neue wsw.info.

Andreas Feicht
(Vorsitzender der Geschäftsführung der Wuppertaler Stadtwerke)
Andreas Feicht
Energie:
Schüler präsentieren WSW-Produkte
"Ein Tag im Unternehmen" lautete der Titel eines Schülerwett­bewerbs, bei dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen neun und zehn sich intensiv mit einem Produkt oder Prozess eines Unternehmens auseinandersetzen sollten. Das Ziel war es, einen fiktiven Kunden in einer Präsentation dafür zu begeistern. Je eine Schülergruppe der Gesamtschule Else Lasker-Schüler sowie des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums waren dazu am 8. November bei den WSW zu Gast und beschäftigten sich mit den Themen "E-Mobilität" und "Stromerzeugung in einem Blockheizkraftwerk". Betreut wurden sie nicht nur von den Experten der Energie- und Mobilitätsberatung, sondern auch von der Auszubildenden Carina Dejna, die ihre Abschlussarbeit über den Einsatz von Mini-Blockheizkraftwerken schreibt.
Weitere News:
Zweiter Platz beim Bergischen Ausbildungspreis
Traumhaft heiraten im Kaiserwagen
Fahrplanwechsel am
9. Januar 2012
Wuppertal und seine Schwebebahn
Neue Preisstufe und Preisanpassungen
Mit dem Online-Abfahrtsmonitor alle Zeiten im Blick
Unternehmen:
Zweiter Platz beim Bergischen Ausbildungspreis
Beim Bergischen Ausbildungspreis haben die WSW, wie bereits im Vorjahr, den zweiten Platz belegt. Die WSW bilden über Bedarf in 23 Berufen aus. Die Übernahmequote liegt bei 70 Prozent. Weiterer Pluspunkt: Die Stadtwerke legen Wert darauf, auch Jugendlichen mit einer Behinderung oder sozialer Benachteiligung Berufsperspektiven zu eröffnen. Der Preis wird seit 2005 ver­liehen und ist eine Auszeichnung für Unternehmen, die sich in besonderem Maße für die Ausbildung engagieren. Die Preis­träger sollen als gutes Beispiel dienen und weitere Firmen ermutigen, sich in dieser Hinsicht zu engagieren.
Dr. Rolf Volmerig von der Wirtschaftsförderung Wuppertal, WSW-Personalchef Karsten Treptow und WSW-Ausbilder Thomas Lachrath bei der Preisverleihung am 18. Oktober im Kulturzentrum Klosterkirche in Remscheid.
Event:
Traumhaft heiraten im Kaiserwagen
Die eigene Hochzeit soll zum schönsten Tag im Leben werden und wirft deshalb im Vorfeld eine Menge Fragen auf: Wo heiraten wir? Kirchlich oder standesamtlich? Wen laden wir ein? Auf der Hochzeitsmesse "Hochzeitsträume" am 28. und 29. Januar 2012 in der Historischen Stadthalle Wuppertal können Sie sich viele Anregungen holen und Kontakte knüpfen. Von 11.00 bis 19.00 Uhr sind rund 40 Aussteller für Sie da. Auch die WSW mobil wird an diesen Tagen dort vertreten sein. Mit unserem historischen Kaiserwagen bieten wir Ihnen einen ganz besonderen Ort für Ihre standesamtliche Hochzeit. Geben Sie sich das Jawort, während Sie über Wuppertal schweben. Für Sie und Ihre Gäste wird es ein unvergessliches Erlebnis. Alle Infos erhalten Sie an unserem Messestand oder telefonisch unter 0202 569-5260.
Verkehr:
Fahrplanwechsel am 9. Januar 2012
Ab dem 9. Januar 2012 gilt bei WSW mobil ein neuer Fahrplan. Mitte Dezember erscheint dazu das neue Fahrplanbuch. Zusammen mit dem Linienplan und den handlichen Stadtteilfahrplänen ist es kostenlos in den WSW-MobiCentern erhältlich. Neu sind Fahrplananpassungen, die zur weiteren Verbesserung der Anschlüsse und der Fahrtabstände zwischen verschiedenen Linien auf gemeinsamen Abschnitten führen. Zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit entfallen Fahrten von Alter Markt bis Barmen Bf (Linie 608), von Schulzentrum Süd bis Am Burgholz (Linie 645) und von Wuppertal Hbf bis Velbert Mitte (NE10). Der neue Fahrplan berücksichtigt die höhere Nachfrage an Wochenenden in den späten Abendstunden. Damit werden am Wochenende mehr Fahrten angeboten als in der Woche (Linien 616 und 625). Einzelne Fahrten in den Hauptverkehrszeiten werden an veränderte Gewohnheiten der Kunden angepasst. Zum Beispiel werden samstags spätere Fahrten angeboten, an Brücken- und Ferientagen wird wegen der geringeren Nachfrage die Anzahl der Fahrten reduziert. WSW mobil erweitert die Verkehrstage mit Ferienfahrplan um den Rosenmontag, den Freitag nach Christi Himmelfahrt, den Freitag nach Fronleichnam sowie den schulfreien Pfingstdienstag bei der Schwebebahn und den Buslinien 614, 621/631, 623 und 645. Alle Informationen zum Fahrplanwechsel 2012 gibt es im Internet auf der Seite www.wsw-online.de oder telefonisch unter 0202 569-5200.
Medien:
Wuppertal und seine Schwebebahn
Ob MP3-Player, Handy oder iPad – viele Fahrgäste der Schwebebahn nutzen diese elektronischen Geräte. Jetzt gibt es einen Audioguide, der in 38 Abschnitten plus Einführung viel Wissenswertes über das Wuppertaler Wahrzeichen, die Stadt und ihre Menschen berichtet. Für jeden Abschnitt zwischen zwei Stationen auf der Fahrt von Vohwinkel nach Oberbarmen und zurück gibt es ein eigenes Kapitel. Das neue Angebot ist ein Service der WSW und des Wuppertaler Stadtmarketings. Mit dem elektronischen Reiseführer können nicht nur Gäste, sondern auch alteingesessene Wuppertaler auf einer individuellen Tour viel Neues erfahren. Die MP3-Dateien stehen im Internet auf www.wsw-online.de/mobilitaet zum Download bereit.
Tickets:
Neue Preisstufe und Preisanpassungen
Zum 1. Januar 2012 erhöht der VRR seine Ticketpreise um durchschnittlich 3,9 Prozent. Neu ist der Zusammenschluss mit der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN), der die Kreise Wesel und Kleve integriert und wegen der größeren Entfernungen die Einführung einer Preisstufe E erfordert. Für Bartarifkunden eröffnet sich damit die Möglichkeit, Einzel-, 4er-, Tages- und GruppenTickets ab Wuppertal zu Zielen am Niederrhein durchgehend im Rahmen des VRR-Tarifes zu lösen.

Das ZusatzTicket wird künftig in zwei Varianten angeboten. Die Variante für 2,40 Euro erweitert den Geltungsbereich aller Zeittickets der Preisstufe A für Fahrten in die direkt an den jeweiligen Geltungsbereich angrenzende Stadt (Tarifgebiet). Für alle weitergehenden Fahrten, Anschlussfahrten zu Zeitkarten der Preisstufen B, C oder D, die Mitnahme eines Fahrrades oder die Nutzung der 1. Klasse bei Einzelfahrten kostet das ZusatzTicket künftig 3,50 Euro.
Die verbundweite Gültigkeit in allen Preisstufen abends und an Wochenenden beim Ticket2000, beim BärenTicket sowie beim YoungTicketPLUS gilt jetzt entweder für die Region D-Nord oder D-Süd, jeweils plus angrenzende VRR-Tarifgebiete. Bären- und SchokoTicket werden auch für den kompletten Verbundraum der Preisstufe E angeboten.

Weitere Informationen sind erhältlich in den WSW-MobiCentern, telefonisch unter 0202 569-5200 oder auf der Internet­seite www.wsw-online.de/mobilitaet.

Preistabelle zum Download (pdf)
Mobil:
Mit dem Online-Abfahrtsmonitor alle Zeiten im Blick
Bus- und Bahnfahren wird immer attraktiver. Spontan eine Fahrt machen, ohne immer den aktuellen Fahrplan im Kopf zu haben, ist jetzt überhaupt kein Problem mehr. Mit dem WSW-Abfahrtsmonitor sind die gesuchten Abfahrtszeiten jederzeit abrufbar. Über eine Internetverbindung gelangen die gewünschten Informationen auf den heimischen Computer oder das internettaugliche Handy. Einfach die Stadt und die entsprechende Haltestelle eingeben – schon werden die dort verkehrenden Linien und die jeweiligen Abfahrtszeiten angezeigt. Das Beste daran: Der Fahrplan aktu­alisiert sich in Echtzeit. Das heißt, dass auch Angaben zu eventuellen Ver­zögerungen direkt angezeigt werden. Zu finden ist der Abfahrts­monitor im Internet unter www.wswmobil.de.

Verkehr: Neue Schwebebahnwagen
Fenster mit
Talblick
Die Wagen der neuen Schwebebahngeneration werden von der Vossloh Kiepe GmbH gebaut. Obwohl der Hersteller aus NRW kommt, wird es ein europäisches Projekt.
"Es ist eine Aufgabe, wie sie nur einmal in jeder Generation bewältigt werden muss und wir sind stolz, dass die Beschaffung neuer Schwebebahnwagen uns zufällt", so Andreas Feicht, der Vorsitzende der Geschäftsführung der WSW, bei der Vorstellung des Herstellers der neuen Bahnen am Donnerstag, den 10. November. Mit der Vertragsunterzeichnung in der Schwebebahnwerkstatt in Wuppertal-Vohwinkel ging diese historische Aufgabe in die nächste Phase.

Das Düsseldorfer Unternehmen Vossloh Kiepe GmbH, Tochtergesellschaft des weltweit operierenden Verkehrstechnologie-Konzerns Vossloh AG aus Werdohl, wird die nächste Serie des weltberühmten Verkehrsmittels liefern. Die Düsseldorfer sind insbesondere auf umweltfreundliche Nahverkehrsfahrzeuge spezialisiert. Die Endmontage der Fahrzeuge wird im Werk von Vossloh Rail Vehicles in Valencia/Spanien erfolgen.

Bis Ende 2015 sollen 31 Fahrzeuge für insgesamt 122 Millionen Euro ausgeliefert werden und somit die Vorgängerserie aus den 70er-Jahren ersetzen. "Bei der Finanzierung gilt der Dank dem VRR, der die Investitionsmehrkosten gegenüber herkömmlichen Bahnen mit 20 Millionen Euro zusätzlich fördert", erklärte Feicht.
Das Fahrzeugdesign der Berliner Designspezialisten büro+staubach wird in den neuen Schwebebahnen im Wesentlichen erhalten bleiben. Von außen prägen vor allem die dunklen Fensterbänder das Aussehen der neuen Wagen. Ebenso neu wird die Ausgestaltung des Hecks anmuten, da hier ein bodentiefes Fenster den Blick auf die Wupper ermöglicht – ein Lieblingsplatz, nicht nur für Touristen.

Vom Tisch ist dagegen die Verkleidung der Drehgestelle, einerseits um Gewicht zu sparen, aber auch dem Wunsch vieler Bahn-Fans folgend, die sich einen freien Blick auf die Technik wünschten. Das Innere des Fahrzeugs wird heller und optisch größer erscheinen. 46 gepolsterte Holzsitze werden die Plastikschalen ablösen und eine LED-Beleuchtung wird für mehr Helligkeit sorgen. Auch die Fenster können geöffnet werden, ohne dass dadurch das Außendesign gestört wird.

Außerdem werden die Fahrzeuge eine Teilklimaanlage erhalten, die vorrangig die hohe Luftfeuchtigkeit reduzieren soll, damit das persönliche Wohlbefinden gesteigert werden kann. Die Zeiten mit feuchten und beschlagenen Fenstern sind damit passé. Eines dürfte ebenfalls alle freuen – die neue Bahn wird leiser werden.
Bei der Vertragsunterzeichnung, Andreas Bunse (sitzend, links), Andreas Feicht (sitzend, rechts), Markus Schlomski (Arbeitsdirektor WSW mobil GmbH; stehend, links), Ulrich Jaeger (Geschäftsführer WSW mobil GmbH; stehend, Mitte), Volker Lauel (Geschäftsleitung Bahnsysteme Vossloh Kiepe; stehend, rechts).
Ruckelfrei und stromsparend
Eine wesentliche Neuerung im technischen Bereich ist die Einführung von Drehstrommotoren, die nicht nur eine ruckfreie und zügigere Beschleunigung ermöglichen, sondern auch nahezu verschleißfrei arbeiten und so Wartungskosten sparen. Zudem wird die anfallende Bremsenergie ins Netz zurückgespeist und dadurch Strom gespart. Aufgrund der erhöhten Fahrzeuganzahl, die man für den Zweiminutenbetrieb benötigt, wird die Spannung von 600 auf 750 Volt gesteigert.

Nun steht zunächst die Erstellung des Pflichtenheftes an, das alle Einzelheiten rund um das Fahrzeug beschreibt. Dann geht es im kommenden Jahr an die Konstruktion des aus Aluminium-Strangpress-Profilen verschweißten Wagenkastens, der Drehgestelle sowie der vollständigen Innenausstattung.

Die Auslieferung des ersten Fahrzeugs ist für Mitte 2014 vorgesehen. Nach einer Testphase folgt der zweite Wagen im Dezember 2014, danach werden jeweils zwei bis drei Fahrzeuge pro Monat nach Wuppertal kommen. Die Auslieferung des letzten Fahrzeugs ist für Dezember 2015 vorgesehen. "Das wäre dann auch der Schlussakkord für die gesamte Erneuerung der Schwebebahn, die Jahrhundertaufgabe wäre vollendet", so Andreas Feicht.
Der Geschäftsführer der Vossloh Kiepe GmbH, Andreas Bunse, konnte bei der Vorstellung seines Unternehmens auf zahlreiche Referenzprojekte in Deutschland sowie im europäischen und außereuropäischen Ausland verweisen.

UNTERNEHMEN: Gewinner stehen fest
Die Jury hat
gewuppt
Wuppertal soll lebenswerter werden. Unter diesem Motto
haben die WSW insgesamt 50.000 Euro an Fördermitteln
für gemeinnützige Projekte bereitgestellt.
Die Entscheidung ist gefallen! Die unabhängige Jury, bestehend aus Vertretern der wichtigsten gesellschaftlichen Bereiche Wuppertals, hat entschieden, welche gemeinnützigen Projektideen gefördert werden sollen. "Wupp mit!" lautete das Motto, unter dem die WSW die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger aufgerufen hatten, Vorschläge für gemeinnützige Projekte einzureichen, die unsere Stadt und Region noch lebenswerter machen. Bis zum Einsendeschluss am 20. September 2011 waren rund 100 Bewerbungen eingegangen – das waren weit mehr als erwartet. Sieben Projekte, welche die Jury als besonders gelungen bewertete, können sich nun auf finanzielle Unterstützung freuen.

Der gemeinnützige Verein Wuppertal-Achse e.V. reichte ein Konzept zur Umsetzung eines historischen Stadtmodells von Wuppertal ein. Das Modell soll, verbunden mit Schautafeln, historischen Texten und Videos, sowohl die städtebauliche Entwicklung bis in die Gegenwart, als auch die kulturhistorische bzw. sozial- und gesellschaftspolitische Bedeutung Wuppertals in der Frühindustrialisierung veranschaulichen. Der identifikationsstiftende Charakter sowie der touristische Mehrwert und die mögliche Einbeziehung in den schulischen Geschichtsunterricht sind nur einige Argumente, mit denen die Jury vom hohen Nutzen des Projekts überzeugt werden konnte. Mit 8.000 Euro unterstützen die WSW dieses ambitionierte Konzept.
WSW-Chef Andreas Feicht mit den Gewinnern der Jury-Preise.
Mit der Projektidee "Senioren helfen Senioren" verfolgt die evangelische Kirchengemeinde Beyenburg/Laaken das Ziel, mobilitätseingeschränkte Senioren bei der Alltagsbewältigung zu unterstützen und vor der Vereinsamung zu bewahren. Viele ältere Menschen sehen sich in den infrastrukturell schlecht erschlossenen Stadtteilen Beyenburg und Laaken nicht mehr in der Lage, den täglichen Einkauf oder den Gang zum Arzt ohne Hilfe zu bewältigen.

Da die finanzielle Situation vieler Senioren die Inanspruchnahme von Fahrdiensten und anderen Hilfestellungen oft nicht zulässt, werden andere hilfsbereite Senioren diesen und andere Services übernehmen. Der zwischenmenschliche Kontakt steht dabei stets im Vordergrund. Denn "viele Betroffene müssen regelrecht darum betteln, um Besuch von Verwandten oder Bekannten zu erhalten", so einer der Projektverantwortlichen. Um benötigte Investitionen, wie zum Beispiel Aus- und Einstiegshilfen, anschaffen zu können, erhält das Projekt 3.000 Euro aus dem Wuppen-Fonds.

Bei einem weiteren Vorschlag, welcher der Jury einen Zuschuss in Höhe von 6.000 Euro wert war, handelt es sich um ein Filmprojekt über die "Barmer theologische Erklärung" von 1934. Die Erklärung stellt ein wichtiges stadt- und kirchenhistorisches Dokument im Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft dar.
Diese Produktionen finden in der neuen Spielstätte, die von den WSW mit 10.000 Euro gefördert werden, eine neue Heimat.
Daher möchte das Schulreferat des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal einen Lehrfilm produzieren, der die Hintergründe der Entstehung der "Barmer Erklärung" darstellt und vor allem im Schulunterricht sowie in öffentlichen Einrichtungen Verwendung finden soll. Die Sensibilisierung für mehr Zivilcourage und politische Wachsamkeit ist ein wichtiger Bestandteil des Filmkonzepts.

Unter dem Namen "Ehrensitten" verbirgt sich ein Projektvorschlag des Berufskollegs Barmen Europaschule. Den Schülerinnen und Schülern soll im Verlauf des Schuljahres 2011/12 die Möglichkeit zum Erwerb eines Babysitterführerscheins angeboten werden. Die teilnehmenden Jugendlichen verpflichten sich, im Anschluss an einen professionell geleiteten Kurs und ergänzende Coachings, rund 30 Stunden ehrenamtliche Babysitterdienste zu leisten. Nicht nur die Entlastung, von der Familien oder alleinstehende Eltern profitieren werden, sondern auch die positiven Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen selbst sind Argumente, die eine Förderung mit 3.000 Euro in vielerlei Hinsicht rechtfertigen.

Ganz im Sinne der Kampagne setzt das Projekt "Freiwilligenagentur" auf das bürgerschaftliche Engagement der Menschen im Tal.
Wie der Name schon verrät, verfolgt die Projektidee den Aufbau einer ehrenamtlich betriebenen Agentur, die Netzwerkarbeit zur Unterstützung von Berufseinsteigern, bereits Berufstätigen und Menschen in der nachberuflichen Phase leisten wird. Um den Initiatoren rund um den Verein Projekt 50 Wuppertal e. V. die Einrichtung eines Ladenlokals in der Barmer Innenstadt zu ermöglichen, werden 10.000 Euro bereitgestellt.

Mit der Idee, durch gemeinsame Arbeit in einem Kleingarten zur gesellschaftlichen Integration behinderter Menschen beizutragen, hat ein anderes Projekt die Aufmerksamkeit der Jury auf sich gezogen. Mithilfe von zusätzlichen 5.000 Euro wird es nun umgesetzt. So entsteht auf dem Gelände des Kleingärtner-Vereins am Oberen Dorrenberg ein Garten, der zukünftig von Menschen mit und ohne Handicap bewirtschaftet werden soll. "Es handelt sich bei der Integration von behinderten Menschen mit einem eigenen Garten in einer Vereinsanlage um eine neuartige Maßnahme mit starkem sozial- und gesellschaftspolitischen Hintergrund", heißt es im Projektantrag. Die gemeinschaftliche Gestaltung des Vereinslebens soll diesen Effekt noch verstärken.
Die Elberfelder Nordstadt als Viertel für Kunst und Kultur. Diesem Credo folgt das Projektkonzept des TalTonTheaters. Um besonders jungen Talenten weiterhin Auftrittsmöglichkeiten bieten zu können, wird eine 80 bis 100 Zuschauer fassende Kleinkunstbühne in der Wiesenstraße 118 errichtet. Als "Theater um die Ecke" soll es den Menschen in der Nachbarschaft die Institution Theater näherbringen und die Wuppertaler Kunst-Infrastruktur ausbauen. Mit 10.000 Euro tragen die WSW zur Umsetzung dieses Vorhabens bei.

Andreas Feicht, Chef der WSW-Unternehmensgruppe, betonte im Rahmen eines Pressetermins am 24. Oktober zur Vorstellung der geförderten Projekte nochmals die große Begeisterung, die bei den eingegangenen Ideen spürbar gewesen sei. Bei vielen Projekten, die leider nicht prämiert wurden, wäre es schlicht "zu schade, wenn sie in den Akten verschwänden". Ob daher eine anderweitige Unterstützung möglich ist und wie diese aussehen kann, wird derzeit diskutiert.

"Sich selber beschenken durch die Hilfe für andere" war die Beschreibung, auf die sich alle anwesenden Projektinitiatoren einigen konnten, um ihr Engagement zu charakterisieren. Nicht zuletzt deshalb bewertete Andreas Feicht "Wupp mit!" bereits jetzt als großen Erfolg. So soll die Kampagne auch in Zukunft "auf jeden Fall fortgeführt werden".
Freizeit: Downhill Am Kothen
Mit Vollgas auf
Talfahrt
 
Waghalsige Sprünge auf holprigem Waldboden – die neue Downhill-Strecke lockt zahlreiche begeisterte Mountainbiker aus der gesamten Region in den Kothener Busch. Vergleichbare Strecken findet man sonst nur im Sauerland.
"Puh. Jetzt muss ich erstmal kurz durchatmen", schnauft Thomas Sgroi und beugt sich über den Lenker seines Downhill-Bikes, mit dem er gerade die Mountainbike-Piste im Kothener Busch heruntergebrettert ist. 1,2 Kilometer lang, 90 Höhenmeter Differenz, unterwegs zahlreiche Sprünge. Wer dafür nicht einmal zweieinhalb Minuten benötigt, der weiß danach, was er getan hat. "Wenn man zügig runterfährt, hängt einem danach die Lunge in den Speichen und es geht auch ordentlich in die Arme", grinst der junge Mann.

Lange wurde intensiv und kontrovers darüber diskutiert. Seit Mitte September ist sie nun Wirklichkeit. Die Downhill-Strecke im Kothener Busch. Seitdem flitzen hier die Mountainbiker talwärts. Die meisten aus Wuppertal und Remscheid. Inzwischen kommen die Biker aber auch schon aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Die Strecke wirkt wie ein Magnet. "Das wundert mich nicht. Schließlich ist das hier die einzige legale Piste weit und breit. Ansonsten muss man mindestens 130 Kilometer bis ins Sauerland nach Winterberg oder Willingen fahren", weiß Sgroi, einer der Initiatoren und Baumeister im Kothener Busch. Sgroi und seine vom Mountainbike begeisterten Mitstreiter haben ein halbes Jahr lang jede Menge Zeit und Schweiß investiert. Fast 70 Tonnen Erde haben sie bewegt und unzählige Testfahrten gemacht, um die Streckenführung zu optimieren.
Und man muss gar kein großer Crack sein, um den Berg unverletzt herunterzukommen. Denn parallel zu jedem der 15 Sprünge gibt es daneben eine einfacher zu fahrende Alternative.

Das Salz in der Suppe sind aber natürlich die Sprünge. Sgroi kennt sie aus dem Effeff und zeigt wie es geht. Vom Starthügel herunter heißt es direkt Tempo machen, denn nach 30 Metern kommt bereits der erste Sprung. "40 Kilometer pro Stunde muss man da schon drauf haben, um die Senke zu überspringen", erklärt er. Angst darf man beim Springen nicht haben, denn wer zu langsam unterwegs ist und zu kurz springt, der läuft Gefahr, sich zu verletzen und sein Fahrrad zu demolieren. Sgroi muss es wissen. Im normalen Leben ist er nämlich Fahrradmechaniker und Stürze hat er ebenfalls schon einige hinter sich. "Sturzhelm, Protektoren und vor allem Sprungerfahrung sind unabdingbar", sagt er eindringlich. Wer noch keine Sprungerfahrung hat, kann sich im Startbereich der Kothener Strecke an zwei sogenannte Table-Sprünge herantasten. Ein Table ist ein lang gestreckter Hügel, der obendrauf flach wie eine Tischplatte ist. Mit wenig Tempo landet man auf dem vorderen Teil des Tisches. Je mehr Speed man hat, umso weiter hinten. Und irgendwann ist man soweit, dass man die komplette Platte überspringt und auf der Schräge aufsetzt. Absolute Voraussetzung dafür ist ein vollgefedertes Mountainbike.
Übung macht den Meister
"Manche üben zwei, drei Stunden bis sie das raus haben, andere eine Woche", lacht Sgroi. Hat man den Bogen einmal raus, ist man gerüstet für die Kothener Abfahrt, auf der Distanzen von bis zu 7,50 Meter zu überspringen sind. Aber nicht nur Sprungvermögen, auch fahrerisches Können ist gefragt. Felsiger Untergrund mit losen Steinen, Wurzeln, matschige Rinnen, Rechts-links-Passagen, Stufen, Kamelhöcker. Und man muss weder ins Sauerland noch in die Alpen fahren, sondern hat die Strecke direkt vor der Haustür.

Der Startpunkt der 1,2 Kilometer langen Abfahrt ist in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes Buschland, unterhalb von Lichtscheid. Der Endpunkt ist in der Nähe der Kleingartensiedlung am Kothener Busch. Schilder markieren für Radfahrer und Fußgänger die Kreuzungen der Downhill-Strecke mit dem Spazierweg. Die Stellen sind gut einsehbar und durch eine entsprechende Streckenführung wird die Geschwindigkeit der Radfahrer deutlich heruntergebremst. Die Strecke ist jeden Tag und ganzjährig geöffnet. Auf einem Schild am Start findet man einige Verhaltensregeln. Die wichtigste Regel: Rücksicht auf andere Waldbenutzer!

Energie: Kommunaler Fuhrpark
Jedes Zehnte fährt mit
Erdgas
Stadt und Stadtwerke wollen ihre Erdgasautoflotte vergrößern. Seit dem 1. Juli managen die WSW den gesamten kommunalen Fuhrpark und verfügen jetzt über insgesamt rund 60 Erdgasautos.
Sowohl die Stadtverwaltung als auch die WSW haben sich früh mit dem Thema Erdgas als Kraftstoff beschäftigt und entsprechendes Know-how aufgebaut. Seit den Anfängen vor etwa sechs Jahren, als die ersten Fahrzeuge mit umweltfreundlichem Erdgasantrieb angeschafft wurden, ist der Fuhrpark stetig gewachsen. Auf knapp 60 Erdgasautos bringt es die kommunale Fahrzeugflotte inzwischen. "Etwa 10 Prozent der Fahrzeuge fahren mit Erdgas", berichtet Fuhrparkmanager Michael Schulz nicht ohne Stolz. Diesen Anteil möglichst noch zu erhöhen, ist ein strategisches Unternehmensziel. "15 Prozent wären machbar", meint Schulz.

Aber auch die jetzige Quote kann sich sehen lassen, vor allem wenn man weiß, dass Erdgas fast ausschließlich im Pkw-Bereich genutzt wird. "Erdgas-Pkw fahren sich heute wie benzinbetriebene Fahrzeuge. Es gibt da keinen Leistungsverlust mehr, was ja früher häufig bemängelt wurde", versichert Michael Schulz. Jedes zehnte der etwa 300 WSW-Fahrzeuge ist ein Erdgasauto. Bei den Nutzfahrzeugen hingegen dominieren noch die Dieselmotoren. Das Problem ist die Nutzlast. Erdgastanks sind deutlich schwerer als Tanks für Benzin oder Diesel – und das geht zulasten der erlaubten Zuladung. Oft mache das bis zu 400 Kilo aus, sagt Michael Schulz, "die fehlen dann bei der Ausrüstung oder den möglichen Lasten".
Manche Hersteller lösen das Problem, indem sie die Nutzlast auf mehr als 3,5 Tonnen erhöhen. Dann reicht aber der normale Führerschein nicht mehr aus und nicht alle Mitarbeiter, die mit den Fahrzeugen unterwegs sind, verfügen über die entsprechende Fahrerlaubnis. Die größten Erdgasautos bei den WSW sind deshalb vier Fiat Ducato. Dennoch gilt bei den WSW: Wenn irgend möglich, wird ein Erdgasauto angeschafft. Michael Schulz verwaltet in seinem Fuhrpark mittlerweile Erdgasautos der Typen Opel Zafira und Combo, VW Caddy, Citroën C3 sowie Fiat Doblo und Ducato. Opel und VW dominieren die Erdgasflotte der Stadt, die zurzeit aus 27 Fahrzeugen besteht, darunter neben dem Opel Combo die VW-Modelle Golf, Touran und Passat.

Michael Schulz sieht sich nicht nur als Verwalter, sondern auch als Förderer des "Projekts Erdgasauto" bei den WSW. "Technisch gibt es an den Autos wirklich nichts auszusetzen. Und die Kraftstoffkosten und der Umweltaspekt sprechen eindeutig für diese Antriebsart", findet er. Dennoch begegnet er immer noch Vorurteilen gegen die alternative Antriebstechnik. "Viele machen sich Sorgen, bei leerem Erdgastank die nächstgelegene Erdgastankstelle nicht mehr erreichen zu können", berichtet er. Dabei hätte jedes Fahrzeug natürlich auch einen Benzintank, der mindestens für 100 Kilometer reicht.
Außerdem ist das Tankstellennetz in Deutschland inzwischen so dicht, dass diese Sorge völlig unbegründet sei. In Wuppertal gibt es zwei Erdgastankstellen, eine im Osten an der Märkischen Straße und eine im Westen auf der Friedrich-Ebert-Straße. Am überzeugendsten wirkt aber die eigene Erfahrung. Wer sich einmal dafür entschieden hat, ist zufrieden, so die Erfahrung von Michael Schulz. Auch bei ihm steht demnächst der Kauf eines neuen Privatwagens an. Den VW Caddy mit Erdgasantrieb hat er bereits ins Auge gefasst: "Für mich und meine Familie wäre der ideal".

Förderung durch den WSW Klimafonds
Die WSW fördern den Umstieg auf umweltfreundliche Erdgasautos mit Mitteln aus dem WSW Klimafonds. Dafür erhalten die Fahrzeughalter ein Bonusheft, in das die getankte Menge Erdgas eingetragen wird. Sobald eine bestimmte Fördersumme erreicht ist, erstatten die WSW einen Betrag von 250 Euro zurück. Weitere Infos im Internet unter www.wsw-online.de/klimafonds.

Energie: Energiespartipp
Batterien werden
aufladbar
Viele Geräte im Haushalt haben einen hohen Batterieverschleiß. Sinnvoll und umweltfreundlich ist es, diese Geräte mit wiederaufladbaren Akkus zu bestücken.
Wenn das heiß geliebte ferngesteuerte Spielzeugauto der Kleinen wieder mal seinen Dienst versagt oder wenn die Fernbedienung für den heimischen Fernseher nicht mehr richtig funktioniert, dann wird klar: Die Batterien müssen ausgetauscht werden. Jetzt ist es besonders hilfreich, wenn man entweder frische Batterien zur Hand hat oder noch besser, voll aufgeladene Akkus. Herkömmliche Alkali-Batterien gehören nach einmaliger Entladung unwiederbringlich in den Sondermüll, beziehungsweise in spezielle Sammelbehälter. Wiederaufladbare Akkus haben, je nach Bauart, eine wesentlich längere Lebensdauer und entlasten den Geldbeutel ebenso wie die Umwelt. Neben speziellen Akkus, die in mobilen Geräten wie Handys oder Videokameras zum Einsatz kommen, gibt es vor allem zwei Bauarten, die wohl in jedem Haushalt zu finden sind.

Bis vor einigen Jahren waren besonders Nickel-Cadmium-Akkus (Ni-Cd) noch weit verbreitet. Der große Nachteil an diesen Akkus, die auch als erste Generation bezeichnet werden, ist der problematische Memory-Effekt. Dieser kann bewirken, dass sich der Akku nach mehrfacher Be- und Entladung nicht mehr vollständig aufladen lässt und somit sehr rasch an Laufzeit einbüßt. Zudem ist die Kombination aus Nickel und dem Schwermetall Cadmium äußerst giftig und die Ni-Cd-Akkus müssen dementsprechend als Sondermüll entsorgt werden, was wiederum die Umwelt belastet.
Nickel-Metallhydrid-Akkus (Ni-MH) bringen gleich mehrere Verbesserungen mit sich. Zum einen verzichten die Akkus auf den Einsatz des giftigen Cadmiums und sind somit sehr viel umweltfreundlicher, zum anderen fällt der lästige Memory-Effekt weg. Ein weiterer Vorteil ist die wesentlich größere Ladekapazität dieser Bauart, die eine längere Benutzung ermöglicht. Während sich die normalen Ni-MH-Akkus allerdings bei Nichtbenutzung relativ schnell wieder entladen, halten neuere Bauarten mit geringer Selbstentladung (englisch: low self-discharge Ni-MH battery oder kurz LSD-NiMH) länger durch. Erfunden wurde diese Technik zwar von dem Hersteller Sanyo, aber LSD-NiMH-Akkus sind inzwischen auch von anderen Marken erhältlich.

Die neueste Errungenschaft auf dem Akkumarkt sind wiederaufladbare Alkali-Akkus von dem US-amerikanischen Hersteller iGo. Diese Akkus aus der iGo-Green-Serie überzeugen vor allem durch ihre ausgesprochen lange Lagerzeit. Im Vergleich zu üblichen Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhydrid-Akkus, die sich in weniger als 90 Tagen selbst entladen können, halten die iGo-Green-Alkali-Akkus ihre Ladung für bis zu sieben Jahre. Durch die lange Speicherzeit wird weniger Strom verschwendet und einer längeren Lagerung von einsatzbereiten Akkus steht nichts mehr im Wege. Erhältlich sind die neuen Akkus in den gängigen Größen AA und AAA.
Preislich unterscheiden sie sich kaum von hochwertigen Ni-MH-Akkus. Bestellen kann man die neuen Alkali-Akkus vorerst leider nur über die Internetseite des Herstellers, was die Lieferkosten unnötig in die Höhe treibt. Der Vertrieb über europäische Fachhändler soll aber bald anlaufen. Auch wenn diese neue Akkuart noch einige Nachteile mit sich bringt – zum Beispiel sollen sich die Alkali-Akkus nur etwa 40 Mal laden und entladen lassen – bleibt es weiterhin spannend auf dem Akkumarkt. Eine stetige Weiterentwicklung sorgt für immer umweltfreundlichere Lösungen, die auch der Haushaltskasse zugute kommen.
Verkehr: Verbesserter Winterdienst für den Busverkehr
Gerüstet für die kalte
Jahreszeit
Ein neues Konzept soll den Nahverkehr in der Winterzeit noch zuverlässiger machen, damit die Fahrgäste auch bei extremen Wetterlagen sicher an ihr Ziel kommen.
Zentraler Bestandteil der Kommunikation der WSW mobil wird auch in diesem Winter das Internet sein. In überarbeiteter und verbesserter Form werden dort die aktuellen Informationen über Einschränkungen im Nahverkehr auch vom Smartphone aus abrufbar sein. Zusätzlich werden Haltestellen, bei denen es in der Vergangenheit bei starken Schneefällen Probleme gab, mit Informationen für den "Ernstfall" ausgestattet. Es gibt Hinweise zu möglichen Streckenänderungen, verlegten Haltestellen und einen QR-Code zu den WSW-Verkehrshinweisen. Alle Winterinformationen sind mit dem Symbol "Eiskristall" gekennzeichnet, um leicht erkennbar zu sein.

Für den Betrieb haben die WSW aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre ihre Rückschlüsse gezogen. "Wir werden in diesem Jahr selbst ausrücken und die ESW bei der Räumung besonders neuralgischer Stellen auf den Linienwegen unterstützen und uns auch um die möglicherweise notwendige Abfuhr des Schnees kümmern", verspricht Ulrich Jaeger, Geschäftsführer der WSW mobil. Auf diese Weise sollen Situationen vermieden werden, die dazu führen, dass manche Gebiete wegen der Schneemengen nicht mehr angefahren werden können.
Bessere Infos für Kunden
Darüber hinaus soll durch verkehrliche Maßnahmen die Aufrechterhaltung des Nahverkehrs so weit wie möglich gewährleistet werden. Dazu gehören Einbahnstraßenregelungen und Parkverbote, die für besonders knifflige Straßen während der Wintermonate ausgesprochen werden. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass durch die Schneemengen die Straßenbreite so gering wurde, dass auch in geräumtem Zustand ein Befahren mit Gelenkbussen kaum möglich war. Bei Gegenverkehr war dann oft Verkehrsstillstand die Folge.

Neben dem punktuellen Einsatz von Pendelbussen – wie auch schon im letzten Jahr – soll durch alternative Linienführungen im "Ernstfall" für Verkehrsfluss gesorgt werden. So soll, wie etwa an der Birkenhöhe, der Nahverkehr bei Schneefällen im Ring verkehren, um eine Begegnung der Busse zu vermeiden. "All das soll einerseits zur besseren Information der Kunden dienen und andererseits uns in die Lage versetzen, so viel Verkehrleistungen wie eben möglich für die Kunden anzubieten", so Jaeger. Dass es aber vereinzelt trotzdem zu Einschränkungen bis hin zu Ausfällen komme, sei bei ähnlich extremen Wetterverhältnissen wie in den letzten Jahren nicht auszuschließen.
Verkehr: ÖPNV-Angebote zu Weihnachten und zum Jahreswechsel
Entspannt durch die
Feiertage
 
WSW mobil bietet auch in diesem Jahr wieder einen umfangreichen Fahrplan zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. Das Sonderfahrplanheft für diese Zeit ist kostenlos in den WSW MobiCentern erhältlich.
Feiertage
Heiligabend
Alle Linien fahren am 24. Dezember bis 20.00 Uhr nach dem Samstagsfahrplan. Ab 20.40 Uhr starten ab Hauptbahnhof die NachtExpress-Linien NE 1 bis NE 7 alle 30 Minuten und die Linien NE 8 bis NE 10 stündlich bis 0.10 Uhr. Die Linie NE 15 fährt um 20.40 Uhr und 21.10 Uhr. Die Schwebebahn rollt bis 20.30 Uhr nach dem Samstagsfahrplan durch das Tal, anschließend alle 15 Minuten bis zur letzten Abfahrt um 22.51 Uhr von den Endstationen. AnrufSammelTaxi und TaxiBus fahren bis circa 20.00 Uhr. In der Nacht setzt WSW mobil planmäßig ab 1.10 Uhr alle NachtExpress-Linien ein.
1. Weihnachtstag
Am 25. Dezember verlassen morgens die ersten Busse die Depots ab 9.00 Uhr. Ab 10.00 Uhr gilt im Stadtgebiet regulär der Sonntagsfahrplan. Die Linie 608 verkehrt zwischen 21.00 Uhr und 24.00 Uhr nur zwischen Barmen Bahnhof und Dieselstraße. Der Streckenabschnitt bis Ennepetal entfällt. In der Nacht zum 26. Dezember ist der NachtExpress im Einsatz.
2. Weihnachtstag
Am 26. Dezember fahren alle Linien nach dem Sonntagsfahrplan bis auf die Linie 608. Diese wird bis 10.00 Uhr nur von WSW mobil gefahren und verkehrt zwischen Dieselstraße und Barmen Bahnhof. Ab 10.00 Uhr gilt auch hier der normale Feiertagsfahrplan mit der Weiterfahrt bis nach Ennepetal.
Silvester und Neujahr
Am 31. Dezember gilt bis 20.00 Uhr im Stadtgebiet der Samstagsfahrplan einschließlich AnrufSammelTaxi und TaxiBus. Zwischen 20.40 Uhr und 22.40 Uhr fahren die NachtExpress-Linien NE 1 bis NE 7, NE 10 sowie die Linie 615/NE 15 im Halbstundentakt. Die Linien NE 8 und NE 9 sind stündlich unterwegs.

Die Schwebebahn fährt planmäßig bis 22.51 Uhr von den Endstationen Oberbarmen und Vohwinkel. In der Neujahrsnacht kann man von 0.21 Uhr bis 5.00 Uhr im 15-Minuten-Takt durch das Tal schweben.

Die NachtExpress-Linien NE 1 bis NE 7 sowie NE 9 und NE 10 fahren im Halbstundentakt, der NE 8 fährt stündlich.

Am Neujahrsmorgen fahren die Busse um 9.00 Uhr von den Betriebshöfen. Ab 10.00 Uhr gilt der Sonntagsfahrplan.

Eine individuelle Fahrplanberatung gibt es unter der Telefonnummer 0202 569-5200 sowie im Internet unter www.wsw-online.de.
Angebote an den Adventssamstagen
Schwebebahn
Sie fährt von ca. 09.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr im 4-Minuten-Takt.

Busse in Richtung Barmen
608: Auf dem Abschnitt W-Langerfeld – W-Oberbarmen – W-Barmen und zurück Verlängerung des 15-Minuten-Taktes abends bis 20.00 Uhr
604/614: W-Rott – W-Alter Markt und zurück durch zusätzliche Fahrten 15-Minuten-Takt bis 19.00 Uhr
628: W-Elberfeld Hamburger Treppe – W-Unterbarmen Süd – W-Barmen – W-Barmen Sedanstraße und zurück im 15-Minuten-Takt von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Busse in Richtung Elberfeld
CE 62: Verlängerung des Fahrtenangebotes bis 20.00 Uhr
612/622: Auf dem Abschnitt W-Barmen Schönebecker Straße – W-Elberfeld und zurück fahren zusätzliche Einsatzwagen
623: Auf dem Abschnitt W-Uellendahl Sonnenblume – W-Elberfeld und zurück Verlängerung des 15-Minuten-Taktes bis 20.00 Uhr
628: W-Barmen Sedanstraße – W-Unterbarmen Süd – W-Elberfeld Hamburger Treppe und zurück im 15-Minuten-Takt von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr
645: Auf dem Abschnitt W-Uellendahl – Raukamp Schleife – W-Elberfeld und zurück Verlängerung des 15-Minuten-Taktes bis 20.00 Uhr
Mit der Linie 629 in die Lüntenbeck
Am zweiten und dritten Adventswochenende fährt die Linie 629 von 11.00 bis 19.00 Uhr im 15-Minuten-Takt zwischen der Schwebebahnstation Sonnborner Straße und dem Weihnachtsmarkt, von der Haltestelle Sonnborner Straße, Haltestelle 3. Am DB-Bahnhof Sonnborn halten die Wagen direkt über den Gleisen der S8 und S9 und nehmen von jeder ankommenden S-Bahn die Weihnachtsmarktbesucher auf.

Am verkaufsoffenen Sonntag, 18. Dezember, fährt die Schwebebahn ebenfalls häufiger.

Kultur: Schülerrockfestival
Wuppertal
rockt
Mit Björn Krüger hat das erfolgreiche Schülerrockfestival einen neuen Frontmann, der seine Erfahrungen und Kontakte einbringen will, um junge Musiker noch besser zu unterstützen.
Seine musikalische Karriere begann mit dem Schülerrockfestival. Nun ist Björn Krüger 38 Jahre alt und verdient seinen Lebensunterhalt als Profimusiker in Bands wie Bosse oder der Performance-Gruppe Blue Man Group. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Band Uncle Ho und tritt mit Henrik Freischlader auf. Seit Oktober ist er außerdem Geschäftsführer des Ronsdorfer Rockprojekts, das seit 25 Jahren das Schülerrockfestival ausrichtet.

Das von Kalle Waldinger gegründete und ehrenamtlich betreute Festival ist eine Institution im Tal. Jedes Jahr bewerben sich mehr als 100 Schülerbands aus ganz Deutschland, verstärkt jedoch aus der Region. Beim Festival selbst, das wieder am 25. Januar 2012 in der Unihalle stattfindet, stellen sich 25 bis 30 Bands vor. 3.000 Zuschauer schauen ihnen im Schnitt dabei zu. "Das ist einmalig in Deutschland", sagt Björn Krüger.

Das beliebte Schülerrockfestival will der neue Geschäftsführer weiterentwickeln. "Ich möchte Bands, die Talent und Leidenschaft haben, fördern und an die Hand nehmen", sagt der Wuppertaler. Seine guten Kontakte zu Plattenlabels will er einbringen und alles tun, was zur Professionalisierung junger Bands beiträgt. Workshops anbieten, Leute in die Stadt holen, die den jungen Musikern zeigen, wie man sich selbst vermarktet, sein eigenes Label gründet oder seine Songs ins Internet stellt.
Für ihn selbst war der Auftritt beim Schülerrockfestival ebenfalls die Initialzündung. Björn Krüger hatte mit 16 Jahren angefangen, Schlagzeug zu spielen. "Der erste richtig große Auftritt vor so vielen Zuhörern macht etwas mit einem, das setzt Energien frei", ist er überzeugt. Das sei heute nicht anders, wenn er die jungen Musiker beobachtet. "Ich sehe bei ihnen das gleiche Funkeln in den Augen." Schon seit zwei Jahren kümmert er sich ehrenamtlich um das Schülerrockfestival, erst jetzt wurde daraus eine bezahlte Anstellung.

Die Zusammenarbeit mit Kalle Waldinger, dem Vorsitzenden des Vereins, sei sehr gut. "Wir ergänzen uns, denn wir haben einen anderen musikalischen Hintergrund", erklärt der Geschäftsführer des Ronsdorfer Rockprojekts, das nun in der Villa Rock auf Einern eine neue Heimat gefunden hat. Dort gibt es Proberäume, wo die Schülerbands vorspielen können, Büroräume und eine Gastwohnung für Musiker. Krüger hofft, dass Kalle Waldinger noch einige Jahre mit ihm das ambitionierte Projekt leitet.

Leider fehlt es in Wuppertal an der Infrastruktur, um Bands professionell zu fördern. "Es gibt keine Lobby, seit es das Rockbüro und den Rockförderpreis nicht mehr gibt", sagt Björn Krüger, der auch singt und Stücke komponiert.
Er selbst ist Autodidakt, hat sich alles allein beigebracht und bereut es nicht: "Ich glaube, man fühlt die Musik anders – nicht so technisch, nicht so verkauft.". Viele Wochen im Jahr ist er mit seinen fünf Bandprojekten unterwegs, kehrt aber gerne nach Wuppertal zurück. Natürlich, weil hier seine Frau, Cindi Krüger, die Bass in Farin Urlaubs Racing Team spielt, und die vier Kinder wohnen. Aber auch, weil er Lokalpatriot ist und das in seinen Songs zum Ausdruck bringt.

Als Alexander Löwenherz tritt Krüger mit bekannten Liedern auf, denen er originelle Texte mit Wuppertaler Bezug überstülpt. "Heckinghausen – jetzt komm ich" singt er auf den Song "California" von Phantom Planet oder "Wer braucht schon New York, ich habe Wuppertal" zu "Bulletproof" von La Roux. Aus den "California Girls" von Katy Perry werden bei ihm "Wuppertaler Mädchen". Im 70er-Jahre-Anzug, mit gegelten Haaren und ironischem Lächeln auf den Lippen steht er dann auf kleinen Bühnen und begeistert das Publikum nicht nur mit seiner variationsreichen Singstimme, sondern auch mit seinen schnoddrigen Moderationen – wie beim Viertelklang-Festival im Luisenviertel.

Demnächst wird Löwenherz wohl einem breiteren Publikum bekannt: Radio Wuppertal spielt ab Dezember seine lokalpatriotischen Songs.
Textauszüge aus "Bulletproof"
von Björn Krüger:
"elisenturm und schwebebahn – von vohwinkel bis oberbarmen
nordstadt, südstadt, stadion am zoo
mirker freibad, toelleturm – ronsdorf, barmen, beyenburg
der amboss klingt und die wupper rauscht
beatz und kekze, katzengold – da wo die szene kaffee holt
ich trink meinen kaffee nur im Z
nordbahntrassen-fledermaus – TIC-theater, opernhaus
und ein haushaltssicherungskonzept
kiesbergtunnel, autobahn – nach cronenberg und küllenhahn
alle wege führ'n zu dieser stadt
hier will ich begraben sein – auf dem friedhof am ehrenhain
was ich bin, hat wuppertal gemacht
wenn's einen in die ferne zieht – wer braucht da schon das ruhrgebiet
weil wuppertal so viel zu bieten hat
tuffi und den WSV – pina bausch, johannes rau
UND: alexander löwenherz."

Energie: Neue Standorte gesucht
Ein Windrad mit
Signalkraft
Beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland spielt die Windkraft eine entscheidende Rolle – in Wuppertal aber nur eine Nebenrolle. Trotzdem setzen auch die WSW auf Windenergie.
Im September konnten die WSW verkünden, dass sie sich gemeinsam mit ihrem strategischen Partner GDF Suez Energie Deutschland an einem Windpark beteiligen. Der befindet sich allerdings nicht im Bergischen, sondern in Bayern, genauer: in dem fränkischen Ort Helmstadt nahe Würzburg. Fünf Windräder sollen sich dort ab dem nächsten Jahr drehen und die WSW-Stromerzeugung noch umweltfreundlicher gestalten.

So weit, so gut. Aber was ist mit der regenerativen Erzeugung am eigenen Standort? "Wuppertal ist leider kein guter Platz für Windenergie", erklärt Professor Dr. Norbert Hüttenhölscher, der bei den WSW den Bereich "Neue Energiekonzepte" leitet. Belegt wird diese Aussage durch ein Gutachten, das geeignete Windflächen im Bergischen Land ausweist.

In Wuppertal gibt es nur wenige Standorte, die für die Nutzung der Windenergie eventuell geeignet sind. Einer davon könnte die Kleine Höhe an der Stadtgrenze zu Neviges sein. Dort will die Stadt ein Areal zur Windkraftnutzung ausweisen. Natürlich haben die WSW ein großes Interesse daran, auf diesem Wuppertaler Gelände eine Anlage zu errichten.
Bis ein solches Projekt allerdings umgesetzt werden könnte, wird es noch etwas dauern. "Zunächst müssen wir prüfen, welche Art von Anlage für diesen Standort in Frage kommt", erläutert Norbert Hüttenhölscher. Zurzeit spräche alles für ein einziges großes Windrad.

In Helmstadt werden fünf Zweieinhalb-Megawatt-Anlagen mit einer Nabenhöhe von 140 Metern und einem Rotordurchmesser von knapp 100 Metern installiert. "Ein Windrad dieser Größe kommt auch für die Kleine Höhe in Frage", so Hüttenhölscher. Es geht aber auch um die Signalwirkung in Wuppertal: "Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern dadurch auch zeigen, dass es uns mit der Energiewende ernst ist", betont der promovierte Physiker. Das haben die WSW bereits getan, als sie sich vor einigen Jahren an Wuppertals erstem Windrad finanziell beteiligt haben, das von der Bürgerwind Cronenberg GbR betrieben wird. Die Initiative war 2002 mit ihrem Windrad in Korzert der Windenergiepionier in Wuppertal. 2010 wurden von der 600-Kilowatt-Anlage 466 Megawatt­stunden Strom ins Netz eingespeist. Die wesentlich größere geplante Anlage auf der Kleinen Höhe könnte bis zu 6 500 Megawattstunden Strom liefern – das entspricht dem Bedarf von 1 800 Haushalten.
Auch wenn zukünftig vielleicht nur ein kleiner Teil der Windenergie der WSW aus Wuppertal kommt, diese Art regenerativer Stromproduktion wird zu einem festen Bestandteil der Erzeugungsstrategie der Stadtwerke ausgebaut, der zudem stetig wachsen soll.

Nach der Gründung einer gemeinsamen Betreibergesellschaft für den Helmstädter Windpark strebt man mit dem Partner GDF Suez weitere Windpark-Beteiligungen an. "Investitionen in Onshore-Anlagen passen am besten zu unserer Unternehmensstrategie", fasst Norbert Hüttenhölscher zusammen. Investitionen und Ertrag stünden hier in einem günstigen Verhältnis. Die Beteiligung an Offshore-Windparks ist derzeit keine Option für die WSW. Aber: "Wir beobachten die Entwicklung und wo die Nutzung regenerativer Energie auch ökonomisch sinnvoll ist, wollen wir aktiv werden, denn wir müssen uns zukunftsfähige Produktionskapazitäten sichern", so Hüttenhölscher.

Die Arbeiten am Windpark Helmstadt schreiten planmäßig voran. Zurzeit wird dort an Zuwegungen und Kabeltrassen gearbeitet. Noch in diesem Jahr sollen auch die Fundamente für die fünf Windkraftanlagen fertiggestellt werden. Die Aufstellung der Windräder ist für März und April vorgesehen. Im Mai soll die Anlage dann ans Netz gehen und jährlich rund 28 000 Megawattstunden Strom erzeugen.
Wasser: Qualitätsanalyse beim bwl
Der tiefe Blick ins
Wasser
 
Trinkwasser ist eine saubere Sache. Das Wuppertaler Trinkwasser wird vom Bergischen Wasser- und Umweltlabor überwacht. Durch regelmäßige Analysen kann eine gleichbleibend gute Qualität sichergestellt werden.
Der Raum ist erfüllt vom Summen tresorartiger Schränke, die an den Wänden aufgereiht sind. Displays zeigen Temperaturen an. Offensichtlich wird in den Schränken etwas gekühlt oder erwärmt. Auf einem Tisch steht eine Reihe von Plastikschalen. Darin befinden sich Papierpads und Flüssigkeiten, für den Laien undefinierbare Substanzen. Diese Wasserproben stammen aus Schwimmbädern, einer Zahnarztpraxis sowie einem Wasserspeicher der WSW. Alle wollen sichergehen, dass ihr Wasser einwandfrei ist.

Wir befinden uns im mikrobiologischen Labor des Bergischen Wasser- und Umweltlabors, kurz: bwl. Hier wird unter anderem das Trinkwasser der WSW regelmäßig analysiert, um sicherzustellen, dass die in der Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden. "Die Wuppertaler können sich freuen, ihr Trinkwasser hat nicht nur eine sehr gute Qualität, es schmeckt auch noch", sagt die Laborleiterin Claudia Kolauch. Zehn Proben pro Woche werden aus dem WSW-Netz gezogen und untersucht. Ihre Aufgabe ist es, im Wasser nach lebenden Organismen zu suchen: Bakterien, Pilze, Keime.
Wenn es um die Qualität des Wuppertaler Trinkwassers geht, guckt Claudia Kolauch ganz genau hin.
Diese Analyseverfahren sind zeitaufwendig. "Es reicht nicht, ins Mikroskop zu gucken, denn da entdecke ich vielleicht Organismen, aber ich weiß dann noch nicht, welche es sind", erklärt Claudia Kolauch. Für eine genauere Bestimmung müssen die Bakterien gezüchtet werden. In den Plastikschalen, sogenannten Agar-Schalen, werden die vermuteten Bakterien mit bestimmten Nährstoffen gefüttert. "Jede Bakterienart kann nur bestimmte Stoffe verarbeiten. Daran kann man sie erkennen", so Kolauch weiter. Wenn sie nach der Trinkwasseruntersuchung eine Null in die Analysetabelle eintragen kann, ist sie zufrieden. Das bedeutet dann: null Organismen einer bestimmten Art in 100 Milliliter untersuchtem Trinkwasser.

"Beim WSW Trinkwasser führen wir eine Kaltwasseranalyse durch", erläutert die Diplom-Biologin. In der Aufbereitung und auf dem Weg zum Wasserhahn hat das Trinkwasser eine Temperatur, die für problematische Bakterien eher ungemütlich ist. Als Beispiel nennt sie E.coli-Bakterien, ein Darmkeim, der sich ab Körpertemperatur vermehrt und den sie in den Trinkwasserproben so gut wie nie antrifft. Falls doch, müsste das Gesundheitsamt informiert werden.
Bei der kompletten Trinkwasseranalyse werden Hunderte von Parametern abgeprüft, die Mehrzahl davon allerdings nicht in der Mikrobiologie, sondern im chemischen Labor. Da geht es dann etwa um den Gehalt an Nitrat, Eisen, Natrium, Phosphat, Schwermetalle oder Pflanzenschutzmittel. Die Analyse-Ergebnisse des Wuppertaler Trinkwassers werden jährlich als Mittelwerte veröffentlicht.

Wuppertaler Trinkwasser
Das Bergische Wasser- und Umweltlabor (bwl) gehört seit 1994 als operativer Geschäftsbereich zur Bergischen Trinkwasser-Verbund-GmbH (BTV). Seinen Ursprung hat es im Zentrallabor der früheren Wuppertaler Stadtwerke AG. Der BTV ist ein Zusammenschluss der WSW Energie & Wasser AG sowie der Wasserversorger für Remscheid, Solingen und Leverkusen, die gemeinschaftlich die Große Dhünn-Talsperre mit dem Wasserwerk Dabringhausen betreiben. Das bwl bietet Leistungen im Bereich Wasser- und Umweltanalytik für die Gesellschafter der BTV sowie für Industrie-, Gewerbe- und Privatkunden an.

Verkehr: Neue Busse für Wuppertal
Lichtblaue Busflotte
wächst
Auch in diesem Jahr hat WSW mobil die Busflotte modernisiert: 19 Fahrzeuge sind neu im Tal unterwegs. Anfang nächsten Jahres kommt ein weiterer Hybridbus hinzu.
Wie schon im letzten Jahr wurden sowohl die lichtblaue Außenlackierung als auch die veränderte Innenausstattung mit roten Haltestangen, neuen Sitzbezügen und einem neuen Fußbodenbelag geordert. Ansonsten verfügen alle Busse wieder über eine Video-Innenraumüberwachung zur Verbesserung der Sicherheit und Vermeidung von Vandalismus. Zusätzlich wurde im Motorraum eine automatische Feuerlöschanlage eingebaut.

Citaro Gelenkbusse mit neuem Gesicht
Bei den beschafften Fahrzeugen handelt es sich um 13 Gelenkbusse vom Typ Citaro von Mercedes mit 51 Sitz- und 104 Stehplätzen sowie 300 PS Motorleistung. Zusätzlich sind drei zweiachsige Citaro-Busse dabei, die über einen sogenannten Low-Entry verfügen. Das bedeutet, dass beide Türen stufenfrei zugänglich sind während der hintere Bereich im Innern über eine Stufe verfügt. Dadurch lässt sich die Antriebstechnik wartungsfreundlicher unterbringen.
Die Wagen haben 39 Sitz- und 62 Stehplätze. Die Motorleistung beträgt ebenfalls 300 PS. Weiterhin neu auf Wuppertals Straßen sind drei Citaro-Gelenkbusse der zweiten Modellgeneration. Augenfällig ist vor allem das neue "Gesicht" des Citaro mit großen, mandelförmigen Scheinwerfern und dem runder gestalteten Vorbau. Mit ihrem Tagfahrlicht sind sie für andere Verkehrsteilnehmer besonders gut zu sehen.

Die technischen Daten gleichen denen der anderen angeschafften Gelenkbusse. Wie in den Jahren zuvor, erfolgte die Bestellung auch 2011 über die Einkaufsgemeinschaft Bergischer Bus gemeinsam mit Wuppertal, Hagen, Ennepetal und Remscheid.

Verkehr: Wuppertal-T-Shirts
Zeigen Sie wo Sie
herkommen
Wuppertal ist eine tolle Stadt – lebenswert, liebenswert und sehenswert. Seien es die einzelnen Stadtteile mit ihren Besonderheiten, die Sehenswürdigkeiten oder die Schwebebahn. Wuppertal hat viel zu bieten und deswegen stehen die Bürger zu ihrer Heimat.
Viele Menschen haben großen Spaß daran, die Liebe zu ihrer Heimatstadt offen zu zeigen. Wie könnte man das besser, als sich die Stadt auf den Leib zu schreiben? Mit den neuen Wuppertal-T-Shirts aus dem Onlineshop www.nullzwonullzwo.de wird Wuppertal jetzt tragfähig.

Unter dieser Internetadresse können interessierte Wuppertalerinnen und Wuppertaler ihre Stadt als individuelles Kleidungsstück bestellen. Entweder als Bekenntnis zur ganzen Stadt oder zu ihrem jeweiligen Stadtteil. Denn nicht nur Wuppertal ist im Angebot, sondern auch Barmen, Elberfeld, Cronenberg, Ronsdorf, Vohwinkel, Beyenburg und Heckinghausen.

Es gibt eine große Auswahl an T-Shirts und Longsleeves mit den entsprechenden Aufdrucken, die ganz einfach über den Onlineshop bestellt werden können. Beyenburger Jungs und Ronsdorfer Girls können ihr T-Shirt in verschiedenen Farben und Druckarten wählen. Auch Kindergrößen sind im Angebot. Zudem ist es möglich, sich sein ganz persönliches Wuppertal-Shirt individuell zu gestalten.

Also: Wecken, entdecken und demonstrieren auch Sie Ihre Liebe zur bergischen Metropole!
Hochwertige Qualität mit individuellem Aufdruck
Nullzwonullzwo verwendet nur qualitativ hochwertige T-Shirts aus 100 Prozent Baumwolle in den Größen XS bis XXL. Während der Bestellung kann man sich zwischen Digital-, Flex- oder Plottdruck entscheiden. Das ideale Weihnachtsgeschenk für bekennende Wuppertalerinnen und Wuppertaler.

Ihr Vorteil ls AboTicket-Inhaber:
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Kontakt
www.nullzwonullzwo.de
Freizeit: Dekotrends 2011
Klassisch, romantisch,
skurril
 
Norman Fersing weiß, wie Weihnachten geht. Mit der wsw.info spricht der Dekofachmann über Trends und Ausläufer. Und stellt fest: Kitsch gibt es nicht.
Ein Schritt über die Schwelle führt in eine andere Welt. Während draußen ein Gefühl von lauem Spätsommer vorherrscht, erwartet den Besucher in den Räumen der Firma Terra Flair eine ganz andere Atmosphäre. Es duftet verdächtig. Ein bisschen Vanille, ein bisschen Zimt. "Plätzchen", meint jemand, die Nase genüsslich erhoben.

Ein erster Blick auf die Auslagen des Mülheimer Spezialisten für "Flair für Haus und Garten" bestätigt: Hier ist schon Weihnachten – und das mitten im Oktober. "Die Händler kaufen schon im Januar für das Weihnachtsgeschäft ein", sagt einer, der sich bestens auskennt: Norman Fersing. Der Handelsvertreter und Grossist aus Wuppertal hat nicht nur die Terminkalender seiner vielen Kunden im Blick, sondern auch das Angebot auf dem Markt, von dem sich eine ganze Menge auf den 400 Quadratmetern Verkaufsfläche wiederfindet.

Terra Flair gehört zu den ersten Geschäften in der Region, die ihre Weihnachtsausstellung geöffnet haben.
Glas, Glas, Glas
"Was man überall sieht, ist Glas", sagt Fersing und betrachtet eine fast hüfthohe Vase, aus der ein Strauß aus Zweigen ragt. Beeren, rote Christbaumkugeln und Tannenzapfen schmücken die Äste darin, die dank eines speziellen Sprays aussehen, als seien sie mit Schnee gepudert. Ein klassisches Arrangement. "Glas ist schwer im Kommen. Es findet sich in fast allen Dekorationsstilen wieder, in Form von Teelichtern, Schalen, Kerzenleuchtern oder eben Vasen." Auch Sterne, Eiszapfen und Kugeln schmücken die zahlreichen Bereiche, die nach Themen gestaltet sind.

Die Vase mit den Zweigen gehört zu den weihnachtlichen Evergreens, so Fersing. "Naturprodukte sind sehr beliebt, die kommen jedes Jahr wieder." Damit meint er nicht nur Holz, das in der Ausstellung vor allem für Weihnachtsbaum- oder Fensterschmuck als Material dient.
So findet der Besucher zum Beispiel schlichte, aus dünnen Platten ausgesägte Glocken, Schlittschuhe, Tannenbäume und Sterne. Zu den Naturprodukten gehören aber auch ausgefallenere Schmuckstücke. Zum Beispiel die mit Kugeln und Früchten gespickte Kakaoschote, ein etwas anderer Weihnachtsbaum. Oder die Rattankugeln zum Aufhängen. Oder der Adventskranz mit echter Aloe Vera und echten Kakteen, Kränze aus Heckenzweigen, Schalen aus Palmblättern, getrocknete Apfelscheiben, Jacaranda-Blätter oder geringelte Bohnenschoten, die "Elefantenohren" genannt werden. "Der Kunde kann entscheiden, ob er sich seinen Weihnachtsschmuck selbst zusammenstellt oder fertige Arrangements kauft", sagt Norman Fersing. Letzteres setze sich immer mehr durch.

Kein Wunder – die Terra-Mitarbeiter waren kreativ, mit viel Liebe zum Detail. "Man kann sehr schöne Akzente setzen", so Fersing. Diese können ästhetisch-dezent sein oder auffällig.
Der knallrote Hirschkopf zum Beispiel, der als gelackte Kerze auf einem Silberteller auf einer langen Tafel thront, ist nicht jedermanns Fall. "Die verkaufen sich aber sehr gut", sagt Marco Paassen, Verkäufer und Dekorateur bei Terra Flair. Ebenso die quietschigen Adventsgestecke, auf denen sich neben vier großen roten Kerzen Hirsche, Äpfel in Rot, Orange und Grün sowie silberfarbene Tannenzapfen tummeln.

Eingerahmt werden die Gestecke von menschenkopfgroßen Kugeln, paillettenbesetzten Schmetterlingen und stromlinienförmigen, hochglanzpolierten Nikoläusen. Nicht zu vergessen das riesige Herz, das über allem schwebt und aus fast unzähligen Kugeln jeglicher Couleur besteht. Da diese aus Kunststoff sind, hat jede von ihnen eine Naht in der Mitte. "Wem es gefällt", sagt Fersing und lächelt. Aus den USA sei diese Art von Deko-Artikeln nach Deutschland gekommen.

Ist das nicht als Kitsch zu bewerten? "Kitsch sollte man dazu nicht sagen", findet der Fachmann. "Es ist eben modern."
Top-Farbe 2011: Grau
Es geht aber auch weniger aufdringlich. In einer anderen Ecke zum Beispiel funkeln Kerzenleuchter, Adventskränze, Bilderrahmen und Teelicht-Halter aus Edelstahl. Die Farbe Silber dominiert – kombiniert mit Rot. "Rot und auch Weiß sind Klassiker", sagt Fersing. "Die Top-Farbe in diesem Jahr ist Grau." Rückläufig seien dagegen Gold, Lila, Braun und Rosa. "Und Orange ist auch keine Farbe mehr für Weihnachten."

Sind auch bestimmte Artikel im Auslaufen begriffen? "Klassische Engel und Weihnachtsmänner", sagt der Handelsvertreter. Die Figuren, die noch auf dem Markt verharren, muten witzig an, zum Beispiel die pausbäckigen Comicfiguren. Viel besser verkaufen sich Elche und Rentiere. Was die Auslage bestätigt: Das Wild gibt es in allen erdenklichen Materialien und Farben. Dagegen wirken die drei Eisbären, die mit gestrickten Schals zwischen allerlei Tellern und Weihnachtskugeln sitzen, ziemlich verloren.
Was das Herz begehrt
Wirklich sattsehen kann man sich in der Ausstellung nicht. Manches wirkt vertraut, vieles, was winterweiß dekoriert ist, wirkt romantisch, manches wirkt skurril: Macht sich etwa eine handballgroße Federkugel wirklich gut in der eigenen Wohnung? Sollte man sich statt für eine traditionelle Blautanne lieber für das raketenförmige, glänzende Christbaum-Gebilde entscheiden, in dem sich die Lichter der vielen LED-Ketten und -Vorhänge spiegeln? Oder hängt man den Schmuck gleich ganz woanders hin, zum Beispiel in einen riesigen Busch aus Kunstblüten? Wirkt die Fußmatte mit den eingebauten roten Leuchtsternen einladend vor der Wohnungstür? Und was ist mit den glitzernden Vögelchen, deren flauschige Schwänzchen bei jedem Windzug mitschwingen? Apropos Federn: In wessen Wohnzimmer landet wohl das lila-türkisfarbene Arrangement mit Kerzen und fast echtem Pfauengefieder? Vielleicht hält man sich doch lieber an etwas in Herzform. Laut Fersing ist das auch sehr beliebt.

Woher kommt nun eigentlich der Plätzchengeruch, der die Atmosphäre einer teilweise märchenhaften Weihnachtswelt abrundet? "Duftkerzen", sagt Norman Fersing. "Eher ein Auslaufmodell."
Kultur:
Tanztheater Pina Bausch
Zehn tänzerische Höhepunkte
Tanz als multikulturelle Sprache – im Rahmen des London 2012 Festival und als Höhepunkt der Cultural Olympiad präsentiert das Tanztheater Wuppertal eine umfassende Werkschau.
Entstanden sind die insgesamt zehn Stücke ursprünglich mit ausländischen Part­nern und in Verbindung mit intensiver Researchphase in dem jeweiligen Land, noch bevor die Proben in Wuppertal gestartet sind. Die Idee, zehn internationale Koproduktionen des Tanztheaters Pina Bausch in einem Zeitraum von gut fünf Wochen und im Vorfeld der Olympi­schen Spiele zu präsentieren, wurde noch gemeinsam mit Pina Bausch und den Londoner Partnern entwickelt. Für das Wuppertaler Tanztheater bedeutet dieses Engagement im Rahmen der Cultural Olympiad eine große Ehre und Wertschät­zung. Die Vorstellungen des Tanztheaters Wuppertal im Rahmen des London 2012 Festival werden gefördert durch die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und die Kunststiftung NRW. Einige der in London unter dem Titel "Opernhaus Wuppertal" gezeigten Stücke werden im nächsten Jahr auch im Opernhaus Wuppertal zu sehen sein.
Weitere News:
Opernhaus Wuppertal
Sinfonieorchester Wuppertal
Opernhaus Wuppertal: Mr. Rabbit and the Dragon King
Ein weiteres Highlight der Spielzeit ist die Neueinstudierung von "1980 – ein Stück von Pina Bausch", das im Jahr 1980 uraufgeführt und zuletzt im Jahr 2001 in Wuppertal gespielt wurde. "1980" ist im Wuppertaler Opernhaus vom 5. bis zum 9. April 2012 zu sehen, bevor die Kompanie das Stück in Paris im Théâtre de la Ville zeigt.

Weitere Informationen
Tickets: topticket-service@wsw-online.de

Reservierungstelefon: 0202 569-4444

Internet: www.pina-bausch.de
Opernhaus Wuppertal
"Bamboo Blues"/Neu Delhi
Uraufführung: 18. Mai 2007, 26. bis 29. Januar 2012
Vorverkauf: ab 1. Dezember 2011
Ebenfalls ausgehend von der Researchphase in Indien entstand nach "Bamboo Blues" im Jahr 2008 "Sweet Mambo", im Wuppertaler Opernhaus zu sehen vom 10. bis 13. Februar 2012

"Wiesenland"/Budapest
Uraufführung: 5. Mai 2000, 9. bis 11. März 2012
Vorverkauf: ab 13. Januar 2012

"Nur Du"/Los Angeles
Uraufführung: 11. Mai 1996, Neueinstudierung: 18. bis 21. Mai 2012
Vorverkauf: ab 23. März 2012

"Ten Chi"/Saitama
Uraufführung: 8. Mai 2004, 25. bis 28. Mai 2012
Vorverkauf: ab 30. März 2012
Kultur:
Sinfonieorchester Wuppertal
Im Walzertakt ins neue Jahr
Das Sinfonieorchester Wuppertal präsentiert Weihnachtliches und Karnevalistisches rund um den Jahreswechsel.

In der Sinfoniekonzertreihe steht als Nächstes das vierte Sinfoniekonzert auf dem Programm. Unter der Leitung von Toshiyuki Kamioka erklingen am 18. und 19. Dezember um 11.00 und um 20.00 Uhr in der Historischen Stadthalle Mozarts Sinfonie Nr. 34 C-Dur KV 338 und Mahlers Sinfonie Nr. 4 G-Dur. Solistin ist die renommierte Sopranistin Kirsten Blanck.

Zwei Sonderkonzerte locken in der Zeit bis Februar: Am 1. Januar 2012 findet um 18.00 Uhr das traditionelle Neujahrskonzert in der Historischen Stadthalle statt. Unter dem Motto "Aufforderung zum Tanz" führt das Sinfonieorchester Wuppertal beschwingt ins neue Jahr. Klassik im Karneval gibt es wieder beim Rosenmontagskonzert am 20. Februar 2012 um 19.30 Uhr im Opernhaus. Anschließend klingt der Abend mit Tanz und Musik im Foyer aus.



Am ersten Weihnachtstag erklingt traditionell ein Chorwerk in der Historischen Stadthalle. Das Sinfonieorchester Wuppertal interpretiert gemeinsam mit dem Konzertchor der Volksbühne e. V. Georg Friedrich Händels "Judas Maccabaeus". Dirigiert werden die Musiker am 25. Dezember um 18.00 Uhr von Robert Hollingworth.

Die Musiker des Sinfonieorchesters Wuppertal sind regelmäßig als Kammermusiker unterwegs. Im zweiten Kammerkonzert am 13. Februar um 20.00 Uhr in der Historischen Stadthalle warten Werke unter anderem von Britten, Sibelius, Bach und Beethoven auf den Pulten der vier Musiker Susanne von Foerster (Oboe), Momchil Terziyski (Viola), Solvejg Friedrich (Bass) und Manuela Randlinger-Bilz (Harfe).

Weitere Informationen
Tickets sind erhältlich an allen bekannten TopTicket-Vorverkaufsstellen, über www.sinfonieorchester-wuppertal.de sowie telefonisch unter 0202 569-4444.
Kultur:
Opernhaus Wuppertal
Mr. Rabbit and the Dragon King
Achim Freyer war ein Meisterschüler von Bertolt Brecht. Seine Oper "Mr. Rabbit and the Dragon King" basiert auf einem der fünf überlieferten Pansori-Stücke.

40 Sänger und Musiker des Nationaltheaters Seoul in farbenprächtigen Kostümen lassen den Zuschauer eintauchen in die Fremdheit und Schönheit der asiatischen Märchenwelt. Achim Freyer, ausgezeichnet als "Regisseur des Jahres" "Opernwelt", inszenierte eine traditionelle koreanische Oper: "Mr. Rabbit and the Dragon King".

Die Geschichte: Der Drachenkönig ist krank und kann nur geheilt werden durch die Leber eines Hasen. Doch der kann gerade noch seinen Kopf aus der Schlinge ziehen mit der Ausrede, er hätte seine Leber in den Bergen versteckt und müsse sie erst holen.

Die Vorstellungstermine sind Mittwoch, der 21., Donnerstag, der 22. und Freitag, der 23. Dezember jeweils um 19.00 Uhr.

Bei Vorlage der aktuellen Druckausgabe der wsw.info erhalten Sie an allen TopTicket-Vorverkaufsstellen 10 Prozent Rabatt auf den Kartenpreis. Gültig für alle Kategorien.


Datenschutz bei den WSW
Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH möchte, dass Sie sich bei Ihrem Besuch unserer Internet-Seiten wohl fühlen. Der Schutz Ihrer Privatsphäre bei der Verarbeitung persönlicher Daten ist für uns ein wichtiges Anliegen.

Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH verarbeitet persönliche Daten, die beim Besuch unserer Web-Seiten erhoben werden, ausschließlich gemäß den für uns geltenden gesetzlichen Bestimmungen, die Ihre Privat- und Persönlichkeitssphäre respektieren und schützen. Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften über den Datenschutz beachtet werden. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass Sie jederzeit wissen, wann wir welche Daten speichern und wie wir sie verwenden. Im folgenden möchten wir Ihnen deshalb kurz darstellen, wie die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH zum Datenschutz steht, wie wir Ihre Daten schützen und welche Bedeutung dies konkret für Sie hat, wenn Sie unsere Dienste benutzen.

Personenbezogene Daten / Persönliche Informationen zur Identität
Personenbezogene Daten bzw. persönliche Informationen zur Identität sind Informationen, die explizit genutzt werden können, um Ihre Identität zu erfahren. Darunter fallen Informationen wie Ihr richtiger Name, E-Mail-Adresse, Postanschrift, Telefonnummer etc. Pseudonym-Daten/ Anonyme Logfile-Daten sind Informationen, die nicht direkt mit Ihrer wirklichen Identität in Verbindung gebracht werden, wie z.B. die Anzahl der Nutzer einer Web-Site. Sie fallen nicht unter die Kategorie personenbezogene Informationen. Wenn Sie unsere Web-Seiten besuchen, speichern unsere Web-Server die IP-Adresse Ihres Internet Service Providers, die Web-Seite, von der aus Sie uns besuchen, die Web-Seiten, die Sie bei uns besuchen sowie das Datum und die Uhrzeit des Besuches. Ferner wird im Logfile des Webservers Ihr Betriebssystem, der Browser-Name und die Browser-Version gespeichert. Diese Daten werden zu statistischen Zwecken und zur Verbesserung unseres Internet-Auftrittes anonym ausgewertet.

Erhebung persönlicher Daten
Ihr Besuch auf unseren Informationsseiten im Internet wird somit lediglich als ein anonymer Abruf für Statistikzwecke gespeichert und beinhaltet keine personenbezogenen Angaben. Somit können Sie unser Informationsangebot im Internet grundsätzlich ohne Offenlegung Ihrer Identität nutzen.
Datenschutz bei den WSW
Persönliche Daten werden nur dann gespeichert, wenn Sie uns diese von sich aus angeben. Dies ist u.a. der Fall im Rahmen des Zählerservice, des Beschwerdemanagements oder bei Nutzung des allgemeinen Kontaktformulars. Hierbei unterliegt es Ihrer freien Entscheidung, ob Sie die als freiwillige Angaben jeweils gesondert gekennzeichneten Datenfelder ausfüllen. Die Übertragung der Daten erfolgt über eine verschlüsselte Verbindung im Rahmen einer e-Mail.

Nutzung persönlicher Daten
Personenbezogene Daten werden von uns erhoben, verarbeitet und genutzt, soweit dies zur Durchführung der angebotenen Dienstleistungen erforderlich ist. Ferner geschieht dies, um mit Ihnen den gewünschten Kontakt aufzunehmen oder Ihnen angeforderte Produkte, Dienstleistungen oder Informationen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus verwenden wir diese Daten gegebenenfalls zusätzlich zu dem jeweils im speziellen Kontaktformular angegebenen Zweck. Ihre Daten werden zur Beantwortung der Anfrage bzw. zur Bearbeitung Ihres Anliegens an die entsprechenden Fachabteilungen innerhalb der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH weitergeleitet.

Weitergabe personenbezogener Informationen an Dritte
Wir wissen das Vertrauen zu schätzen, das Sie uns entgegenbringen, und wenden äußerste Sorgfalt an, um Ihre persönlichen Angaben zu schützen. Wir verwenden Ihre personenbezogenen Informationen nur für die internen Zwecke der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH im Zuge der Kundenbeziehung und geben sie ansonsten nicht an Dritte weiter, bevor wir nicht Ihr ausdrückliches Einverständnis dazu eingeholt haben. Erhebungen von persönlichen Daten bzw. deren Übermittlungen an auskunftsberechtigte staatliche Einrichtungen und Behörden erfolgen nur im Rahmen zwingender Rechtsvorschriften bzw. sofern wir per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet werden. Die Mitarbeiter und Partnerfirmen der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH sind von uns zur Verschwiegenheit und zur Einhaltung der Datenschutzbestimmungen und unserer Richtlinien verpflichtet.

Sicherheit bei der Verarbeitung persönlicher Daten
Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH setzt technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein, um Ihre durch uns verwalteten Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, Verlust, Zerstörung oder gegen den Zugriff unberechtigter Personen weitestgehend zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.
Datenschutz bei den WSW
Nutzung anonymer statistischer Daten
Allgemeine Daten im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Web-Seiten (wie z.B. Zahl der Besuche, besuchte Seiten, Nutzungsdauer) werden von uns gespeichert und analysiert, um die Akzeptanz der einzelnen Web-Seiten zu prüfen. Sofern nicht anders angegeben, erfolgt die Erhebung dieser Daten in anonymisierter Form zu statistischen und Marktforschungszwecken. Wir behalten uns vor, diese Daten innerhalb der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH sowie extern zu verwenden.

Kinder
Wir empfehlen Erziehungsberechtigten nachdrücklich, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder zu begleiten. Personen unter 18 Jahren sollten ohne Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten keine personenbezogenen Daten an uns übermitteln. Wir fordern keine personenbezogenen Daten von Kindern an, sammeln diese nicht und geben sie nicht an Dritte weiter. Wir bitten Personen, falls sie unter 18 Jahre alt sind und mit uns in Kontakt treten möchten, uns diesen Umstand sowie den Namen eines gesetzlichen Vertreters (ein erziehungsberechtigter Elternteil) mitzuteilen.

Cookies
Cookies sind kleine Textdateien, die vom Web-Server an Ihren PC verschickt werden und meist auf Ihrer Festplatte abgespeichert werden. Es handelt sich dabei nicht um Programme, die auf dem PC des Nutzers Schaden anrichten können. Im Rahmen unseres Internetauftritts wird ein Cookie auf Ihrem PC gespeichert, sofern Sie die Speicherung von Cookies in den Einstellungen Ihres Browsers zugelassen haben. Dieses Cookie wird standardmäßig von unserem Web-Server gesetzt. Es beinhaltet keine personenbezogenen Daten, die gespeichert oder ausgewertet werden. Sie haben natürlich das Recht und die Möglichkeit dieses Cookie abzulehnen. Die Funktionalität unserer Internetseiten ist hiervon nicht beeinträchtigt.

Links
Die Web-Seiten der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH enthalten Links zu Web-Seiten anderer Anbieter, auf die sich diese Datenschutzerklärung nicht erstreckt. Für Inhalte anderer Web-Seiten, auf die Sie über unsere Links gelangen können, übernehmen wir keine Verantwortung. Bei speziellen Serviceangeboten wie z.B. dem Umzugsservice oder dem Online-Ticket-Verkauf achten wir darauf, dass unsere Kooperationspartner ein ausreichendes Datenschutzniveau anbieten können.
Datenschutz bei den WSW
Auskunftsrecht und öffentliches Verfahrensverzeichnis
Auf Anforderung teilen wir Ihnen schriftlich entsprechend dem geltenden Recht mit, ob und welche persönliche Daten über Sie bei uns gespeichert sind. In unserem öffentlichen Verfahrensverzeichnis haben wir die Angaben nach §4e Bundesdatenschutzgesetz zusammengefasst.Öffentliches Verfahrensverzeichnis

Aktuelles
Die schnelle Entwicklung des Internets macht von Zeit zu Zeit Anpassungen in unseren Datenschutzhinweisen erforderlich. Sie werden hier über die jeweiligen Neuerungen informiert. Wir sind bestrebt, sämtliche Änderungen in diesen Richtlinien vorausschauend zu planen. Wir werden keine rückwirkenden Änderungen durchführen, außer dies wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Fragen, Anregungen, Kommentare
Wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten oder zum Thema Datenschutz allgemein haben, können Sie sich an unseren Beauftragten für den Datenschutz wenden, der Ihnen auch im Falle von Auskunftsersuchen, Anregungen oder Beschwerden zur Verfügung steht.

Jörg Kehrmann
WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH
Datenschutz

Fax: 0202 569-803814
e-Mail: datenschutz@wsw-online.de
Impressum wsw.info 147
Herausgeber
WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH
42271 Wuppertal

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Telefon 0202 569-0
Fax 0202 569-4590

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Redaktion
Holger Stephan (verantw.), Dr. Rainer Friedrich, Marion Floßbach, Michael Malicke, Marion Meyer, Lars Lenssen, Marc Freudenhammer (wppt)

Fotos
Stefan Tesche-Hasenbach (WSW/AV-Medien), AV-Medien-Archiv, Ralf Silberkuhl (6tant), Andreas Fischer, Süleyman Kayaalp (wppt)

EBV
AV-Medien, wppt:kommunikation gmbh

Programmierung
Michael Koch (wppt)

Gestaltung
wppt:kommunikation gmbh