editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

wie hat Ihnen das neue Gesicht Ihrer WSW-Kundenzeitung gefallen? Wir haben uns über zahlreiche positive Rückmeldungen unserer Leser gefreut. Nicht nur das neue frischere Layout, auch die elektronische Ausgabe der wsw.info hat erste Fans gefunden. Darum bemühen wir uns, im Internet weitere Angebote für Sie bereit­zustellen. Im aktuellen Heft schauen wir der Hutmacherin der Wuppertaler Bühnen über die Schulter, ein ungewöhnlicher und interessanter Beruf. In einem kurzen Film, den Sie unter www.wsw.info anschauen können, erläutert Beate Kahl exemplarisch, wie die Kopfbedeckungen hergestellt werden. Natürlich findet sich hier auch eine Bildergalerie. Außerdem haben wir uns in einem erneuerten Umspannwerk umgesehen, haben in der Kletterhalle „gebouldert“ und einen Blick auf die Schwebebahnbaustellen geworfen. Übrigens, unser beliebtes Gewinnspiel gibt es nun auch in digitaler Form auf der Internetseite der wsw.info. Dort gibt es diesmal ein Apple TV zu gewinnen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Holger Stephan (Chefredakteur wsw.info)
Andreas Feicht
Energie:
WSW unterstützen „Fair Future“-Projekt
Mit Unterstützung der WSW wurde im Februar an vier Wuppertaler Schulen die Multivisionsschau „Fair Future – der ökologische Fußabdruck“ gezeigt. 1.300 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 nahmen daran teil. Die 45-minütige Multivisionsschau stellte mithilfe des ökologischen Fußabdrucks eindrucksvoll dar, dass wirtschaftliches Wachstum sich an den Grenzen der ökologischen Leistungsfähigkeit des Planeten Erde orientieren muss. Die Ausgangsfrage lautete: „Was würde passieren, wenn alle sieben Milliarden Menschen auf der Erde so leben würden wie wir in Deutschland?“ Der Film zeigte dem jungen Publikum auf, dass unser Planet die entsprechenden Ressourcen für Ernährung, Kleidung, Konsum und Energieverbrauch nicht bereitstellen kann – dafür wären drei Planeten Erde nötig. Die Botschaft des Projekts: Ein fairer Umgang mit den endlichen Ressourcen kann nur nach dem Prinzip Nachhaltigkeit gelingen, ein brennend aktuelles Thema also für die junge Generation. Im Anschluss an den Film gab es für die Schülerinnen und Schüler ausreichend Zeit, um in Diskussionen einzelne Themen zu vertiefen. Den WSW kam dabei die Rolle zu, die globale Problematik in Bezug zur lokalen Situation zu setzen. Die Multimediapräsentation wurde in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, Oxfam Deutschland und dem BUND entwickelt.
Weitere News:
Wuppertaler Unternehmen setzen auf regenerative Energie
Ein „neuer Bus“ auf Wuppertals Straßen
Diakonie Aprath profitiert vom Rabattmodell
Gewinner des Klimaschutz-Gewinnspiels
Der Ölberg feiert wieder
Energie:
Wuppertaler Unternehmen setzen auf regenerative Energie
Ökostrom ist nicht nur für Privathaushalte ein Thema, sondern auch in Gewerbe und Industrie. „Wir stellen fest, dass sich immer mehr unserer Geschäftskunden für regenerativ erzeugten Strom entscheiden“, so Ingolf Gehring, Leiter des Key-Account-Managements bei den WSW. In vielen Ausschreibungen werde dieses Kriterium mittlerweile ausdrücklich genannt. Besonders freut es Gehring, dass auch viele Wuppertaler Unternehmen und Institutionen auf den grünen Strom der WSW setzen. Dazu zählen etwa die Unternehmen im Gewerbepark Hatzfeld, die GEFA Gesellschaft für Absatzwirtschaft, Basika Entwässerungstechnik, Wilke Werkzeugtechnik und das Hochschulsozialwerk. „Diese und alle anderen WSW Strom Grün-Kunden zeigen damit, dass es ihnen mit der Energiewende ernst ist“, so Gehring.
Verkehr:
Ein „neuer Bus“ auf Wuppertals Straßen
Das MobiMobil der WSW-Mobilitätsberater ist jetzt in einem neuen Outfit unterwegs. In Anlehnung an die Farbgebung der Busflotte wurde das MobiMobil nicht nur blau lackiert, sondern sieht auch aus wie einer der kleinen Quartiersbusse. Man muss schon sehr genau hinsehen, um zu bemerken, dass die großen Scheiben und die Fahrgäste nur aufgeklebt sind.
Verkehr:
Diakonie Aprath profitiert vom Rabattmodell
Viele Unternehmen und Institutionen bieten ihren Beschäftigten günstige Mobilität mit einem JobTicket der WSW. Seit Jahresanfang können auch die Mitarbeiter der Bergischen Diakonie Aprath von den Vorteilen des JobTickets profitieren. Die rund 1500 Beschäftigten der Bergischen Diakonie und deren Tochterunternehmen können nun das zehn Prozent günstigere JobTicket erwerben. Die Kooperation von Bergischer Diakonie und WSW ist ausbaufähig, denn die Diakonie plant unter anderem eine neue Bildungsstätte am Hofkamp. Die dort Beschäftigten und auch die Studierenden sollen dann auch die günstigen Tickets nutzen können. Dabei beschränkt sich das JobTicket nicht nur auf den Weg zur Arbeit und zurück. Dank der vielen Vorteile, wie zum Beispiel der Mitnahme von bis zu vier Personen zu bestimmten Zeiten, ist das JobTicket auch ein perfekter Begleiter für die Freizeit. Darüber hinaus leisten das Unternehmen und dessen Beschäftigte durch die Nutzung eines JobTickets einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz. Viele Wuppertaler Unternehmen und Institutionen – unter anderem das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Technik – wissen das zu schätzen und sind bereits JobTicket-Kunden der WSW. Rund 5 000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Wuppertal haben so die Möglichkeit, über Rahmenverträge zwischen ihrem Arbeitgeber und den WSW zu vergünstigten Konditionen ein AboTicket für den ÖPNV zu erwerben. Das nützt allen Beteiligten – und nicht zuletzt auch der Umwelt.
Ticket2000:
Gewinner des Klimaschutz-Gewinnspiels
Das letzte Jahr stand bei der WSW mobil ganz unter dem Motto „Grenzenlos klimafreundlich“, denn mit dem Ticket2000 ist man flexibel sowie bequem unterwegs und tut dem Klima noch etwas Gutes, wenn das Auto dafür in der Garage bleibt. Das Symbol dieser Kampagne – die Ticket2000-Weltkugel – war an einigen Tagen im Frühjahr und im Herbst in Wuppertals Innenstädten unterwegs und es gab die Möglichkeit, an zwei Gewinnspielen teilzunehmen. Die tollen Preise, ein iPad 2 und vier Sternpatenschaften, haben viele Wuppertaler motiviert mitzumachen. Bei den insgesamt zehn Gewinnern war die Freude dann auch entsprechend groß.


Kultur:
Der Ölberg feiert wieder
Am 28. April findet bereits zum fünften Mal das Ölbergfest auf der Marienstraße statt. In diesem Jahr haben sich die Veranstalter vorgenommen, den Charakter der Veranstaltung als Nachbarschaftsfest wieder stärker zu betonen. Also werden die Ölbergbewohner wieder Tische und Stühle auf die Straße stellen und zu Getränken, Kuchen und Imbiss einladen. Dazu gibt es natürlich wieder viel Musik sowie Programm auf mehreren Bühnen. Zu den Unterstützern des Festes gehören auch wieder die WSW, die mit vielen Angeboten bei diesem einzigartigen Fest vertreten sein werden. Aktuelle Informationen auf www.nord-stadt.de.
Energie:
Ein Kraftwerk im Keller
Ambitionierte Ziele in Bezug auf Energieeinsparung und Klimaschutz sind heute vor allem im Gebäudebereich wirkungsvoll zu realisieren. Ganz besonders gilt dies für die Wärmeversorgung in bereits bestehenden Wohnbauten. Neben der Verbrauchssenkung durch konsequente Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung aus der Lüftung bestehen große Potenziale in der Kopplung einer energieeffizienten Wärmeversorgung mit der Stromerzeugung. Solche Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen im Kleinformat – kurz Mini-KWK – sind bereits am Markt etabliert. Ihr Potenzial wird angesichts der Energiewende und des Massenmarktes für den Heizungsanlagenaustausch immer größer.

Mit einer Investition von 20.000 bis 30.000 Euro ist das Ganze nicht billig. Daher kommt es darauf an, die Anlagen möglichst gewinnbringend zu betreiben. Neben der sicheren Wärmeversorgung des Gebäudes sollen zusätzliche Einnahmen aus dem Stromverkauf an die hauseigenen Mieter und nachrangig an das öffentliche Netz erzielt werden. Für die Wuppertaler Stadtwerke ist es attraktiv, wenn der Strom zu Zeiten hoher Nachfrage erzeugt wird, wenn zum Beispiel in der Mittagszeit die Strombeschaffung besonders teuer ist.
Mit solchen Optimierungsfragen beschäftigten sich die Wissenschaftler der Universität Wuppertal und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme im Rahmen eines Forschungsprojekts. Dabei wurden unter anderem drei Mini-KWK-Anlagen in Wuppertaler Gründerzeithäusern installiert und über mehr als ein Jahr mit unterschiedlichen Strategien betrieben. Gefördert wurde das Projekt von den Wuppertaler Stadtwerken und der WestLB-Stiftung Zukunft NRW.

Die Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse und Erfahrungen im Rahmen einer Veranstaltung am Montag, den 19. März 2012 im Gästehaus der Bergischen Universität Wuppertal am Campus Freudenberg vor. Nach der Veranstaltung besteht auch die Möglichkeit, sich über technische Anlagen zu informieren. Beginn ist um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist jedoch eine Voranmeldung erforderlich.

Ablaufplan
16.30 Uhr Dr. Minnemann WestLB Stiftung Grußworte

Energie: Interview mit Prof. Hüttenhölscher
Neue Ideen im
Aufwind
Von Pedelecs bis Windkraft – WSW-Experte
Prof. Hüttenhölscher denkt in verschiedene
Richtungen, wenn es um neue Energie-
konzepte geht.
Die regenerativen Energien werden immer noch massiv ausgebaut. Der Markt verändert sich rasch und verlangt von den Unternehmen schnelle Entscheidungen. Der Leiter der Abteilung neue Energiekonzepte bei den Wuppertaler Stadtwerken, Prof. Norbert Hüttenhölscher, ist ein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet. Die wsw.info hat ihn zu den neuesten Entwicklungen befragt.

Herr Prof. Hüttenhölscher, ein zentrales Instrument der WSW zur Unterstützung umweltpolitisch nachhaltiger Entwicklungen und Investitionen ist der Klimafonds. Welche Neuigkeiten gibt es da?

Der Klimafonds ist seit 1989 sehr beliebt und muss deswegen auch beinahe laufend aufgestockt werden, da die Abgaben der Strom Grün-Kunden, die ja ihren Teil zum Fonds beitragen, nicht ausreichen. Da es immer wieder neue Themen und Entwicklungen gibt, wird der Fonds natürlich auch inhaltlich angepasst. So werden jetzt auch Pedelecs mit 150 Euro je Fahrrad gefördert, und wer seine Ölheizung auf Fernwärme umstellt, darf sich über 1.000 Euro freuen, um nur zwei von vielen Maßnahmen zu nennen. Natürlich sind so Dauerbrenner wie die Förderung von energiesparenden Kühlgeräten oder Erdgasfahrzeugen auch noch dabei.
Wie hat sich der Pedelec-Verleih, der von den WSW maßgeblich angeschoben wurde, denn so entwickelt?

Durch den „elektrischen Rückenwind“ haben viele wieder Lust auf das Radfahren in Wuppertal bekommen und genau das wollten wir erreichen. Da der Akku mit Strom Grün geladen wird, sind Pedelecs absolut klimaneutral und emissionsfrei. Rund 400 Wuppertaler haben die neue Technik bereits ausprobiert.

Wie haben sich denn die Kundenzahlen bei WSW Strom Grün entwickelt? Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima stiegen die Zahlen ja immens an.

Der Hype ist längst vorbei. Wir liegen jetzt bei ungefähr 1700 Kunden, und im Schnitt kommen monatlich etwa zehn neue hinzu. Wir würden uns wünschen, dass es mehr wären. Schließlich sind die Mehrkosten von 0,8 Cent je Kilowattstunde nicht sehr hoch, zumal der Klimafonds auch noch zum Teil daraus bedient wird. Für einen Durchschnittsverbraucher ergeben sich monatliche Mehrkosten von lediglich 2,50 Euro, nicht wirklich viel also.
Welche Möglichkeiten zur Energieerzeugung durch Windkraft prüfen Sie noch?

Wir überprüfen systematisch auch eigene Grundstücke, etwa an den Talsperren, auf Tauglichkeit, fassen aber auch weniger dicht besiedelte Standorte im Osten und Süden der Republik ins Auge. Unser Ziel ist eine Leistung von rund 100 Megawatt Windstrom, das entspricht in etwa der Leistung des Heizkraftwerks in Barmen oder 40 größeren Windkraftanlagen.

Herr Hüttenhölscher, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Verkehr: Ausbau schreitet voran
Tonnenweise
Stahl
In diesem Jahr geht der Ausbau der Schwebebahn in die heiße und entscheidende Phase, denn schon im nächsten Jahr soll alles fertig und der Ausbau des Schwebebahngerüstes abgeschlossen sein. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun.
An der Völklinger Straße ist das Gerüst bereits ausgetauscht worden und der Bahnhof nimmt langsam Gestalt an. Ende Mai soll die Station wieder in Betrieb genommen werden. Bei der Werther Brücke haben derzeit schon die vorbereitenden Maßnahmen wie Leitungsumlegungen und Gründungsarbeiten begonnen. Im Sommer kommt die Montageplattform von der Völklinger Straße an den Werth. Dort geht es in den Herbstferien rund, dann wird die Station abgerissen und das Gerüst ausgetauscht. Durch die Tonnendächer ist die Rekonstruktion des Bauwerkes etwas aufwendiger, erst Anfang 2013 können hier die Fahrgäste wieder ein- und aussteigen.

Der größte Brocken wird die Station Oberbarmen mit der angrenzenden Wagenhalle werden. Im April geht es hier mit der Verlegung des Busbahnhofs auf den bereits vorbereiteten Parkplatz Höfen los. Die Stahlbauunternehmen, die Station und Wagenhalle bauen, sind dann an ihren Standorten schon mitten in den Vorbereitungen. So muss die vordere Kehre vormontiert werden – hier wenden die Wagen zukünftig nicht mehr in, sondern vor der Halle –, um die Maße noch einmal zu prüfen und sicher zu gehen, dass alles klappt. Denn die Pläne für die Sperrpause während der Sommerferien sind ehrgeizig. In diesen sechs Wochen werden ein Viertel der Wagenhalle und die Haltestelle demontiert, 166 Meter Gerüst ausgetauscht und die neue Kehre eingebaut.
Zur Unterstützung der Wagenhalle sowie für den Austausch der Brücken und Stützen werden rund 700 Tonnen schwere Hilfskonstruktionen in die Wupper gesetzt. Die Bauarbeiten werden zahlreiche Freunde schwerer Maschinen anziehen. Es kommen neben zwei Turmdrehkränen Autokräne mit bis zu 700 Tonnen Tragkraft zum Einsatz, zeitweise vier gleichzeitig.

Planmäßige Fertigstellung im Sommer 2013
Bis zur Herbstsperrung wird dann der Rest der Wagenhalle abgerissen. Die Schwebebahnwagen stehen in dieser Zeit in Vohwinkel und in einigen Bahnhöfen. Die neue Haltestelle wird über die Herbstferien so weit aufgebaut werden, dass sie zum Schulanfang benutzbar ist. Dann wird auch der Busbahnhof wieder an seinen gewohnten Ort zurückkehren. Die Fertigstellung der Haltestelle Oberbarmen ist für Ende des Jahres geplant. Parallel dazu wird die neue Wagenhalle montiert, die Ende Mai 2013 fertiggestellt sein soll. Rund 2500 Tonnen Stahl sind dann verbaut worden. Die letzte Ausbauphase der Schwebebahn überhaupt ist für die Sommerferien 2013 geplant. Innerhalb einer Woche wird die Wagenhalle mit der neu installierten Technik getestet und von den Aufsichtsbehörden abgenommen. Bis zu diesem Schlussakkord ist aber noch eine Menge Arbeit zu leisten.

Energie: EU-Label für Haushaltsgeräte
Vergleichen hilft
sparen
Die neuen EU-Energielabel sind eine gute Möglichkeit, um sich beim Kauf von Haushaltsgeräten für effizientere Modelle zu entscheiden. Wer hier richtig vergleicht, kann einiges sparen.
Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernseher und Co. gehören zu den größten Stromfressern in modernen Haushalten. Dabei gilt: Je älter die Geräte sind, desto ineffizienter sind sie meistens auch. Auch wenn man seinen Haushalt nicht immer auf dem neuesten Stand der Technik halten kann, so ist es doch gerade bei Neuanschaffungen wichtig, einmal genauer hinzuschauen.

Die Hersteller arbeiten stetig an der Verbesserung des Energiebedarfs ihrer Produkte. Nicht zuletzt, um sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Verbraucher können von diesem Konkurrenzdruck letztlich nur profitieren. Das neue EU-Energielabel erlaubt es, Geräte hinsichtlich ihrer Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit miteinander zu vergleichen. Die wichtigsten Aspekte sollen an dieser Stelle kurz erklärt werden.


Die Einführung neuer Energieeffizienzklassen ist der fortlaufenden Verbesserung der Haushalts- und Elektrogeräte zu verdanken. Um diese effizienteren Geräte für potenzielle Käufer zu kennzeichnen, wurde die Skala, je nach Produktgruppe, um bis zu drei zusätzliche Klassen erweitert. Diese Klassen tragen die Bezeichnungen A+, A++ beziehungsweise A+++. Diese Erweiterung muss aber nicht für alle künftig neu gelabelten Produktgruppen zum Tragen kommen. Die zusätzliche Ampelkennzeichnung der Energieeffizienzklassen findet auch weiterhin Verwendung.

Fristen für die Einführung
Seit dem 30. November 2011 müssen die Hersteller allen neu in den Verkauf gebrachten Kühl-/Gefriergeräten und Fernsehern das neue Energielabel beifügen. Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern ist dies seit dem 20. Dezember 2011 Pflicht.



Kultur: Bühne frei für das TalTonTheater
Im Herzen der
Nordstadt
Dunkelrot und Schwarz – die typischen Theaterfarben prägen das Foyer und den Zuschauerraum in der ehemaligen Bandfabrik. Die Bar steuert mit ihrem goldenen Anstrich etwas „barocken Charme“ bei, wie es Jens Kalkhorst nennt. Der künstlerische Leiter des freien Theaters war von Anfang an dabei, als sich 2004 vier Theaterbegeisterte zusammenfanden und das TalTonTheater gründeten.
Eigentlich wollten Jens Kalkhorst, David Meister, Angela del Vecchio und Maurice Kaeber nur eine Produktion zusammen einstudieren: „Hoffmann“, ein Schau­spiel basierend auf der Oper „Hoffmanns Erzählungen“. Die Misch­ung aus Sprech­theater und Musik ist typisch für das TalTonTheater, deshalb auch der Name. Doch es hat den Machern so viel Spaß gemacht, dass sie dranblieben, 2006 einen Verein gründeten und dem Wuppertaler Publikum seitdem pro Jahr vier bis fünf Produktionen präsentieren.

Die höchste Dotierung
Im kleinen Saal des Rex-Theaters hatten sie eine künstlerische Heimat gefunden – und 2010 wieder verloren, als Martina Steimer das Rex verließ. „Ein Jahr lang sind wir getingelt und auf verschiedenen Bühnen aufgetreten“, erzählt Kalkhorst, der bisher bei allen Stücken Regie führte. Das habe sich nicht bewährt, das Ensemble aufgerieben und das Publikum verunsichert, sagt der 37-Jährige. Deshalb brauchte das Theater eine feste Bühne.

Anfang 2011 fand das Treffen der freien Kulturszene statt, bei dem die Pläne für eine „Kulturfabrik“ in dem ehemaligen Gold-Zack-Gebäude vorgestellt wurden.
In der unteren Etage hat das TalTonTheater nun 400 Quadratmeter gemietet und zu einer kleinen Bühne mit Platz für bis zu 99 Zuschauer, Garderoben, Küche, Verwaltungsräume und Foyer umgebaut. Gesamtkosten: 75.000 Euro, die durch Spenden, Sponsoren und Stiftungsgelder zusammenkamen. „Wir haben uns bei ‚Wir wuppen das‘ einfach mal beworben. Dass wir mit 10.000 Euro die höchste Dotierung bekommen würden, hatten wir allerdings nicht erwartet. Aber es war natürlich ein tolles Geschenk“, sagt Jens Kalkhorst, der auch als Schauspieler bei den Stücken des TalTonTheaters mitwirkt. Vor 20 Jahren hat den studierten Musikwissenschaftler das Theatervirus infiziert, als er das erste Mal im Forum, damals noch am Arrenberg, auf der Bühne stand. Beim Neuen Wuppertaler Theater (neue wuTh) erhielt er seine Schauspielausbildung – „Eine harte Schule“, wie er sich heute erinnert.

Theater um die Ecke
Etwa 15 Schauspieler und Gäste konnte man schon vom Konzept des TalTonTheaters überzeugen. Denn Gagen kann das kleine Theater (noch) nicht zahlen. Alle sind mit viel Idealismus bei der Sache und arbeiten halbtags, um sich nachmittags und abends den Brettern, die die Welt bedeuten, widmen zu können.
Klassiker stehen genauso auf dem Programm wie Komödien, Musicals oder Genre-Stücke, wie demnächst „Bei Anruf Mord“. 2012 erarbeiten die Theaterwütigen „Othello“ von Shakespeare, aber auch ein Improvisationsstück zu „Macbeth“. „Wir werden für unsere ernsten Stücke geschätzt“, weiß Kalkhorst, der kein elitäres Theater machen und das ganze Spektrum abbilden will, aber auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten muss. Möglichst vielen soll der Zugang zu Kultur ermöglicht werden. Deshalb gibt es das Roulette-Ticket, mit dem Hartz-IV-Empfänger für fünf Euro in den Genuss von Theater kommen können, wenn es an dem Abend noch freie Plätze gibt.

In den neuen Räumen an der Wiesenstraße will das Ensemble sein Angebot erweitern. Lesungen, wie etwa Märchen, die sonst einmal im Jahr auf der Hardt beim Märchenfest präsentiert werden, soll es regelmäßig geben, genauso wie Theater für Kinder ab drei Jahren. „Nachwuchstalente bekommen bei uns eine Chance“, erklärt Kalkhorst und schließt auch Schulen mit ein. „Funny Fiction“ nennt sich eine Reihe mit Schmunzel-Literatur an der Bar. Im Klassik-Café gibt es Anekdoten und Wissenswertes über bekannte Melodien. Und die Nähe zur Nordbahntrasse sieht der künstlerische Leiter als Chance für einen „Kulturzugang“. Wer weiß? Wenn die Trasse erst einmal fertig ist, scheint vieles möglich.
Ein „Theater um die Ecke“ schwebt den Machern vor, das allen offen steht, in dem man lachen und weinen und sich mit Niveau unterhalten kann.

TalTonTheater
Wiesenstraße 118
Vorstellungen jeden Freitag, Samstag und Sonntag
Infos unter www.TalTonTheater.de oder unter 0202 2479860.

Verkehr: Vordereinstieg mit elektronischer Ticketprüfung
Rückblick nach
vorne
Seit rund einem Jahr gibt es nun bei den Wuppertaler Bussen den Vordereinstieg mit elektronischer Ticketprüfung. Grund genug für ein kurzes Resümee.
Eigentlich wollten Jens Kalkhorst, David Meister, Angela del Vecchio und Maurice Kaeber nur eine Produktion zusammen einstudieren: „Hoffmann“, ein Schau­spiel basierend auf der Oper „Hoffmanns Erzählungen“. Die Misch­ung aus Sprech­theater und Musik ist typisch für das TalTonTheater, deshalb auch der Name. Doch es hat den Machern so viel Spaß gemacht, dass sie dranblieben, 2006 einen Verein gründeten und dem Wuppertaler Publikum seitdem pro Jahr vier bis fünf Produktionen präsentieren.

Die höchste Dotierung
Im kleinen Saal des Rex-Theaters hatten sie eine künstlerische Heimat gefunden – und 2010 wieder verloren, als Martina Steimer das Rex verließ. „Ein Jahr lang sind wir getingelt und auf verschiedenen Bühnen aufgetreten“, erzählt Kalkhorst, der bisher bei allen Stücken Regie führte. Das habe sich nicht bewährt, das Ensemble aufgerieben und das Publikum verunsichert, sagt der 37-Jährige. Deshalb brauchte das Theater eine feste Bühne.

Anfang 2011 fand das Treffen der freien Kulturszene statt, bei dem die Pläne für eine „Kulturfabrik“ in dem ehemaligen Gold-Zack-Gebäude vorgestellt wurden.
In der unteren Etage hat das TalTonTheater nun 400 Quadratmeter gemietet und zu einer kleinen Bühne mit Platz für bis zu 99 Zuschauer, Garderoben, Küche, Verwaltungsräume und Foyer umgebaut. Gesamtkosten: 75.000 Euro, die durch Spenden, Sponsoren und Stiftungsgelder zusammenkamen. „Wir haben uns bei ‚Wir wuppen das‘ einfach mal beworben. Dass wir mit 10.000 Euro die höchste Dotierung bekommen würden, hatten wir allerdings nicht erwartet. Aber es war natürlich ein tolles Geschenk“, sagt Jens Kalkhorst, der auch als Schauspieler bei den Stücken des TalTonTheaters mitwirkt. Vor 20 Jahren hat den studierten Musikwissenschaftler das Theatervirus infiziert, als er das erste Mal im Forum, damals noch am Arrenberg, auf der Bühne stand. Beim Neuen Wuppertaler Theater (neue wuTh) erhielt er seine Schauspielausbildung – „Eine harte Schule“, wie er sich heute erinnert.

Theater um die Ecke
Etwa 15 Schauspieler und Gäste konnte man schon vom Konzept des TalTonTheaters überzeugen. Denn Gagen kann das kleine Theater (noch) nicht zahlen. Alle sind mit viel Idealismus bei der Sache und arbeiten halbtags, um sich nachmittags und abends den Brettern, die die Welt bedeuten, widmen zu können.
Klassiker stehen genauso auf dem Programm wie Komödien, Musicals oder Genre-Stücke, wie demnächst „Bei Anruf Mord“. 2012 erarbeiten die Theaterwütigen „Othello“ von Shakespeare, aber auch ein Improvisationsstück zu „Macbeth“. „Wir werden für unsere ernsten Stücke geschätzt“, weiß Kalkhorst, der kein elitäres Theater machen und das ganze Spektrum abbilden will, aber auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten muss. Möglichst vielen soll der Zugang zu Kultur ermöglicht werden. Deshalb gibt es das Roulette-Ticket, mit dem Hartz-IV-Empfänger für fünf Euro in den Genuss von Theater kommen können, wenn es an dem Abend noch freie Plätze gibt.

In den neuen Räumen an der Wiesenstraße will das Ensemble sein Angebot erweitern. Lesungen, wie etwa Märchen, die sonst einmal im Jahr auf der Hardt beim Märchenfest präsentiert werden, soll es regelmäßig geben, genauso wie Theater für Kinder ab drei Jahren. „Nachwuchstalente bekommen bei uns eine Chance“, erklärt Kalkhorst und schließt auch Schulen mit ein. „Funny Fiction“ nennt sich eine Reihe mit Schmunzel-Literatur an der Bar. Im Klassik-Café gibt es Anekdoten und Wissenswertes über bekannte Melodien. Und die Nähe zur Nordbahntrasse sieht der künstlerische Leiter als Chance für einen „Kulturzugang“. Wer weiß? Wenn die Trasse erst einmal fertig ist, scheint vieles möglich.
Ein „Theater um die Ecke“ schwebt den Machern vor, das allen offen steht, in dem man lachen und weinen und sich mit Niveau unterhalten kann.

TalTonTheater
Wiesenstraße 118
Vorstellungen jeden Freitag, Samstag und Sonntag
Infos unter www.TalTonTheater.de oder unter 0202 2479860.

Verkehr: Der neue Döppersberg
Das Tor zur
Stadt
Wer heute mit dem Zug am Hauptbahnhof Wuppertal aussteigt, kann bereits im Bahnhof selbst einen ersten Blick auf den neuen Döppersberg werfen: Ein ehemaliger Blumenladen wurde umfunktioniert und zeigt heute auf großformatigen Bildern, wie der Döppersberg ab 2017 aussehen wird.
Wer danach den Hauptbahnhof durch die Glastür verlässt und nach rechts blickt, schaut auf die aktuelle Baustelle. Hinter dem Baufeld befindet sich das Wuppertal Institut und rechts daneben die im Frühjahr fertig gewordene Stützwand. Kein Zweifel, der Döppersberg hat sein Gesicht bereits jetzt verändert. Wo früher Autos parkten und ein Berg den Blick versperrte, ist jetzt viel Platz. Die Baugrube lässt die dort geplante Tiefgarage schon erahnen, deren Bau noch 2012 beginnen soll. Sobald die Tiefgarage fertiggestellt ist, kann darüber der neue Busbahnhof entstehen, der den gesamten Platz zwischen dem Wuppertal Institut und dem Bahnhofsgebäude einnehmen wird. Er wird somit keine „Randerscheinung“ an der B 7 mehr sein, sondern ein zentraler und wichtiger Bestandteil des neuen Hauptbahnhofs Döppersberg.

Keine großen Einschränkungen in diesem Jahr
Die heute noch verstreut liegenden Haltestellen werden im neuen Busbahnhof gebündelt, so dass sich der Umstieg von Bus zu Bus oder in die Bahn wesentlich angenehmer gestaltet. 2016 soll der Busbahnhof in Betrieb genommen werden.
Die Arbeiten werden wohl schon früher abgeschlossen sein, aber kein Fahrgast soll über eine Baustelle laufen müssen, um den Bus zu erreichen. Deshalb wird der neue Busbahnhof erst dann genutzt, wenn der komplette Döppersberg fertiggestellt ist.

Und wie geht es jetzt weiter? Noch 2012 sollen die ersten Arbeiten zum Bau der neuen Tiefgarage unter dem späteren Busbahnhof beginnen. Die gewohnten Wege für Fußgänger und Autos bleiben 2012 davon noch unberührt. Taxiplätze, Fußgängertunnel und der Bahnhof selbst sind vorerst wie gewohnt zu erreichen. Frühestens 2014 wird es hier erste Einschränkungen geben.

Schon jetzt steht fest, dass auch 2012 wieder Führungen über die Baustelle angeboten werden.

Weitere Informationen gibt es im Infopavillon Döppersberg,
im Internet unter www.döppersberg.de
und am Servicetelefon Döppersberg unter 0202 563-9007.
Mit der Döppersberg-App lassen sich die aktuellen Entwicklungen am Hauptbahnhof live verfolgen. Die kostenlose App kann im Apple App Store und im Android Market heruntergeladen werden.

Freizeit: Trendsport Bouldern
„Bleib mal
so“
Es ist mächtig was los im Kletterzentrum Wupperwände im Rauental. Im Schnitt 120 Leute pro Tag klettern hier. Bouldern boomt seit Jahren.
Waagerecht und beinahe wie Spiderman klebt Florian Scholz in der überhängenden Wand. Mit den Händen hält er sich an kleinen bunten Griffen fest. Mit seinen Kletterschuhen scheint er sich an zwei weiteren Griffen regelrecht festzukrallen.

„Bleib mal so“, ruft einer seiner Kletterkollegen. Florian huscht ein angestrengtes Lächeln über die Lippen. Der Spruch ist so etwas wie ein Running Gag unter Kletterern. Wenn man richtig gut drauf ist, kann man solch eine Position tatsächlich einige Zeit halten. Florian, der vor drei Jahren mit dem Klettervirus infiziert wurde, versucht es jedenfalls. Wobei sich die Gesichtsfarbe des 18-Jährigen aber immer mehr der seiner schulterlangen roten Haare angleicht. Ein paar Augenblicke später geht nichts mehr. Florian löst die Fußspitzen, pendelt einmal an den langen Armen hin und her und springt ab auf die Weichbodenmatten, die hier den kompletten Boden auspolstern. Eine kleine Massage wäre jetzt nicht das Schlechteste für seine Arme. Die pochen und brennen aufgrund der Anstrengung, doch das gehört beim Klettern selbst bei den Besten dazu. Und nach ein paar Minuten werden sich auch Florians Arme wieder erholt haben und dann locken schon die nächste Wand, eine andere Kletterroute und eine neue Herausforderung.
„Klettern ist keine Randsportart, sondern eine absolute Trendsportart. Das ist sportliche Herausforderung genauso wie Lifestyle und Easy Going. Man kann Klettern so ein bisschen mit der Surfer- oder Snowboardszene vergleichen“, findet Christian Popien, Geschäftsführer der Wupperwände. Besonders angesagt ist dabei Bouldern. Eine Klettervariante, für die man weder Seil noch einen Sicherungspartner benötigt. Denn Bouldern ist Klettern auf Absprunghöhe. Die höchsten Griffe sind auf etwa vier Metern Höhe montiert.

Sogar einige von Deutschlands besten Boulderern klettern regelmäßig in Wuppertal. Unter ihnen auch Juliane Wurm und Jonas Baumann, beide vielfache deutsche Meister und auch bei internationalen Wettkämpfen regelmäßig auf dem Treppchen. Auch das macht einen Teil der Faszination des Kletterns in den Wupperwänden aus. Anfänger kraxeln hier unmittelbar neben den Profis. Eine perfekte Mischung aus Breiten- und Spitzensport.
Bouldern als Olympiadisziplin
„Bouldern ist zwar eine Einzelsportart, aber sehr kommunikativ und es finden sich schnell Gruppen, in denen den Anfängern geholfen wird, wenn sie nicht weiterkommen“, erzählt Stefan Lindauer, Jugendreferent des Deutschen Alpenvereins, unter dessen Dach die Sportart Klettern zu Hause ist. Der Sportverband ist heute schon der fünftgrößte in Deutschland, das schürt natürlich die Hoffnung, dass Klettern in acht Jahren auch zur olympischen Disziplin wird. „Und ich bin mir ziemlich sicher, dass dann auch Leute aus Wuppertal eine Rolle spielen werden“, glaubt Wupperwände-Geschäftsführer Popien.

kontakt@wupperwaende.de
www.wupperwaende.de
www.climb-inn.de
Die Wupperwände wurden im Februar 2006 eröffnet und sind inzwischen offizielles Landesleistungszentrum und Bundesstützpunkt. Insgesamt arbeiten dort 45 Personen. Trägerverein ist der Deutsche Alpenverein (DAV) mit seinen Sektionen Barmen, Hagen und Wuppertal.

DAV Kletterzentrum Wupperwände
Telefon 0202 643177
barmen@dav-barmen.de
www.dav-barmen.de oder
Telefon 0202 303399
wuppertal@dav-wuppertal.de
www.dav-wuppertal.de

Öffnungszeiten:
täglich 10.00 bis 23.00 Uhr
Badische Straße 76
42389 Wuppertal
Telefon 0202 2503958

Fragen und Kursbuchungen:
Montag bis Freitag jeweils
von 10.00 bis 15.00 Uhr
• In der Kletterhalle sind etwa 12 000 Griffe montiert, wodurch sich Hunderte möglicher Kletterrouten ergeben. Fast täglich sind Parcours-Schrauber damit beschäftigt Routen zu verändern und neue Herausforderungen zu kreieren.

• Bouldern ist eine preiswerte Sportart. Das einzige, was man braucht, sind Kletterschuhe (Ladenpreis ab 60 Euro, können in den Wupperwänden aber auch für 2,50 Euro ausgeliehen werden), eine bequeme Hose und ein bisschen Magnesia für die Hände.

• Klettern als Hobby ist kein Extremsport, sondern ein Sport für die ganze Familie. Schon ab vier oder fünf Jahre kann man seine ersten kleinen Boulder klettern. Kaum eine Sportart fordert den kompletten Körper so intensiv wie Bouldern. Es gibt Griffe (von den Kletterern auch Henkel genannt) in unendlich vielen Formen, Schwierigkeiten und Größen. Manchmal kann man sie nur mit den Fingerkuppen greifen.

• Anfänger klettern gerne bunt. Das heißt, dass sie jeden Griff an der Wand – unabhängig von dessen Farbe – benutzen. Normalerweise bedeutet Bouldern aber, dass man auf eine einzige Farbe festgelegt ist. Hierbei sind die beiden Startgriffe (für die rechte und linke Hand) gekennzeichnet. Erfolgreich geschafft hat man eine Boulder-Route dann, wenn man mit beiden Händen den sogenannten Top-Griff erreicht hat.
Eine Boulder-Tageskarte kostet zwischen 5 und 8 Euro. Es werden aber auch preisgünstigere 10er-Karten oder 3-Monats-Abos angeboten. Familien ab 4 Personen erhalten ebenfalls Rabatt. Außerdem gibt es werktags von 10.00 bis 14.00 Uhr sowie ab 20.30 Uhr vergünstigte Konditionen.

Besonderer Service: Wuppertaler Schulen dürfen werktags zwischen 10.00 und 13.00 Uhr die Kletterhalle kostenfrei nutzen.

Termin: Am Samstag, den 3. März findet in den Wupperwänden das Finale der bundesweiten Boulder-Serie HardMoves statt. Dann kann man in Wuppertal Bouldern auf allerhöchstem Niveau erleben.

Weiterführende Links:
Wettbewerb
Videos

Energie: Umspannwerk Kabelstraße
Im Dienste der
Spannung
Strom kommt aus der Steckdose. Um die Energie zuverlässig in alle Haushalte zu bringen, ist jedoch ein gewaltiger Aufwand nötig, von dem der Kunde in der Regel nichts mitbekommt.
Im vergangenen Jahr haben die WSW das Umspannwerk in der Kabelstraße umfassend erneuert und 3,9 Millionen Euro in eine neue 110-Kilovolt-Schaltanlage investiert. Diese Arbeiten fanden bei laufendem Betrieb statt, denn die Stromversorgung für Haushalte und Industriebetriebe musste natürlich weiterlaufen. Die Umspannwerke – davon betreiben die WSW insgesamt 17 – sind die Schnittstelle zwischen Übertragungsnetz und Verteilnetz. Hier wird die Netzspannung von 110 auf 10 Kilovolt heruntertransformiert, um dann in das Wuppertaler Verteilnetz eingespeist zu werden.

Klein und leistungsstark
Um Strom über weite Strecken transportieren zu können, ist Hochspannung erforderlich, sonst wären die Netzverluste zu groß. Für die Anwendung im Haushalt, also für den Betrieb von Elektrogeräten wie Kühlschränken, Waschmaschinen, Fernsehern oder Computern ist jedoch nur eine Spannung von 230 Volt nötig. Daher wird die Netzspannung im Stromnetz der WSW in mehreren Stufen reduziert. Die erste Stufe bilden die Umspannwerke. Hier werden gewaltige Transformatoren von der Größe eines Lkw eingesetzt. Auch die Schaltanlagen haben beeindruckende Dimensionen. Besonders gut ist dies bei den Freiluftschaltanlagen an den Einspeisepunkten der Fernleitungen zu sehen, etwa am Umspannwerk Clausen, direkt an der A 46.
Die Besonderheit des Umspannwerks Kabelstraße ist die Einspeisung durch das benachbarte Heizkraftwerk Elberfeld. Als Fahrgast in der vorbeifahrenden Schwebebahn kann man einen Blick auf die großen Transformatoren erhaschen. Im Gebäudeinneren befinden sich die Schaltanlagen.

Bei der Erneuerung hat das Umspannwerk einen technologischen Zeitsprung von gut 40 Jahren vollzogen. Die maximale Lebensdauer von solchen elektrotechnischen Großanlagen beträgt bis zu 50 Jahre. Der auffälligste Unterschied zu der veralteten Technik: die Anlagen sind wesentlich kleiner geworden. Sechs große 110-kV-Schaltfelder waren früher im Umspannwerk Kabelstraße untergebracht. Jedes dieser Felder beanspruchte eine Grundfläche von etwa zehn mal sechs Metern und knapp vier Metern in der Höhe. Jetzt findet die gesamte Schalttechnik auf dem Raum eines einzigen Altfeldes Platz. Außerdem ersetzt heute weitestgehend digitale Leittechnik die Elektromechanik früherer Jahrzehnte. Auch der Wechsel von der alten Luftisolierung zur neuen SF6-Isolierung sorgt dafür, dass die Anlagen bei gleichem oder sogar größerem Leistungsvermögen erheblich kleiner ausfallen – und das bei nahezu wartungsfreiem Betrieb. Was nicht heißt, dass die tägliche Arbeit für die Ingenieure und Techniker bei einer solchen Modernisierungsmaßnahme einfacher geworden wäre.
Besonders die digitale Steuerung und Überwachung der Anlagen ist sehr anspruchsvoll und hochkomplex. Die Umspannwerke sowie die untergeordneten Netzstationen werden normalerweise komplett ohne Personal betrieben. Sie werden von einer Verbundleitwarte ferngesteuert. Das ist nur mithilfe modernster Elektronik und Datenfernübertragung möglich.

Hohe Investitionskosten
Nachdem die Elektrizität in dem Umspannwerk auf Mittelspannung (10000 V) transformiert wurde, wird sie über ein ca. 1100 Kilometer langes Mittelspannungsnetz ins gesamte Stadtgebiet und in die Außenbezirke verteilt. Je nach Strombedarf steht etwa alle 500 bis 1000 Meter eine Trafostation. In diesen wird die Spannung auf 400/230 V heruntergeregelt. Sie sind im ganzen Stadtgebiet verteilt und leicht an den Warnhinweisen „Vorsicht Hochspannung“ zu erkennen. In ihnen kommen Transformatoren mit Leistungen von 160 bis 630 Kilovolt-Ampere (kVA) zum Einsatz. Zur Veranschaulichung: 630 kVA reichen aus, um 10500 60-Watt-Glühlampen zum Leuchten zu bringen. Ein solcher Transformator wiegt bis zu 2,5 Tonnen.
Der Wartungs- und Erneuerungsbedarf im Wuppertaler Stromnetz ist schon aufgrund seiner Größe immens – es besteht aus insgesamt 1300 Netzstationen, 430 Kundenstationen, 4000 Kilometern Kabel und 54000 Hausanschlüssen. Jedes Jahr müssen die WSW Millionenbeträge investieren, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. So wurden im vergangenen Jahr außer dem Umspannwerk Kabelstraße noch 40 weitere Netzstationen erneuert. Dabei geht es nicht nur um die Funktionsfähigkeit, sondern auch um die Verbesserung der Sicherheit beim Betrieb der Anlagen und bei den Wartungsarbeiten sowie die Verringerung von Geräuschemissionen. Doch der Aufwand lohnt sich: Im Durchschnitt ist jeder Wuppertaler nur etwa 15 Minuten im Jahr ohne Strom. Darin sind die für Instandsetzung und Erneuerung unvermeidlichen Abschaltungen schon enthalten. Der Wert zeigt, dass auch bei echten Netzstörungen schnell eingegriffen werden kann. Dafür ist der Entstörungsdienst Strom der Wuppertaler Stadtwerke unter Telefon 0202569-3000 rund um die Uhr erreichbar.

Verkehr: Neuer Hybridbus für Wuppertal
Sauber, leise und
sparsam
Bei der WSW mobil GmbH ist ab März ein zweiter Hybridbus im Einsatz. Der Mercedes Citaro kombiniert einen Dieselmotor mit einem Elektroantrieb.
Der Citaro G BlueTec-Hybridbus stellt den Zwischenschritt auf dem Weg vom Dieselmotor zum Serieneinsatz der Brennstoffzelle als Fahrzeugantrieb dar. Er ermöglicht mit seinem seriellen dieselelektrischen Hybridantrieb extrem leises und abgasfreies Fahren auf mehreren Kilometer langen Abschnitten.

Batterien auf dem Dach
Anstelle des üblicherweise in den Citaro-Gelenkbussen verwendeten Sechszylindermotors mit zwölf Litern Hubraum kommt in der Hybridversion ein kompakter Vierzylinder-Dieselmotor mit nur 4,8 Litern Hubraum zum Einsatz. Das Motorgewicht reduziert sich dadurch von 1000 auf 450 Kilogramm. Auch auf ein herkömmliches Automatikgetriebe kann der Bus verzichten, was den Wirkungsgrad verbessert und ebenfalls das Gewicht verringert. Der Dieselmotor arbeitet nicht als ständiges Antriebsaggregat, sondern dient als Generator zur bedarfsweisen Stromerzeugung. Diesen Strom speichern wartungsfreie Lithium-Ionen-Batterien auf dem Dach des Citaro. Die Batterien werden zusätzlich durch die beim Bremsen zurückgewonnene Energie gespeist (Rekuperation). Mit einer Kapazität von 27 kWh handelt es sich um eine der weltweit leistungsstärksten Fahrzeugbatterien dieser Art.
Den eigentlichen Antrieb auf die Räder übernehmen vier elektrische Radnabenmotoren an der Mittel- und Hinterachse des Gelenkbusses. Ihre Gesamtleistung von 320 kW ist für einen Gelenkbus selbst unter schweren Einsatzbedingungen großzügig bemessen. Dank des elektrischen Antriebs aller Nebenaggregate agiert der Citaro Hybrid an Haltestellen und beim Ampelstopp rein elektrisch und damit praktisch emissionsfrei, einschließlich drastischer Reduzierung der Motorgeräusche. Selbst auf anspruchsvollen Innenstadtlinien kann der Bus rund die Hälfte der Strecke rein elektrisch zurücklegen. Je nach Einsatz kalkulieren die Entwickler mit einem Minderverbrauch von rund 20 bis 30 Prozent gegenüber dem klassischen Dieselantrieb.

40 Jahre Erfahrung
Das 18 Meter lange Fahrzeug bietet den Fahrgästen den gleichen Fahrkomfort wie die Citaro-Busse mit konventionellem Antrieb, etwa den bewährten Niederflur-Einstieg. Der von den WSW jetzt eingesetzte Typ Citaro G BlueTec-Hybrid wurde von Mercedes als Prototyp erstmals 2008 eingesetzt. Da verfügten die Stuttgarter bereits über vier Jahrzehnte Erfahrung mit Hybridantrieben. 1969 stellte Mercedes auf der IAA den ersten Hybrid-Omnibus der Welt vor.

Verkehr: Exklusiver Weinabend im BODA Weinhaus
Genussmomente
erleben!
Wein – der edelste „Traubensaft“. Es gibt Wein in den unterschiedlichsten Varianten, aus allen möglichen Anbaugebieten und in breit gefächerten Preisklassen. „Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.“ Das wusste auch schon Johann Wolfgang von Goethe.
Seinen Kunden hervorragende Weine zu fairen Konditionen und vor allem inklusive einer ausführlichen Beratung zu bieten, das ist der Anspruch des BODA Weinhauses in Wuppertal. Mit einem geschickten Händchen für das Aufspüren neuer Weine, Winzer und Regionen gelingt es ihm stets, dieser Philosophie treu zu bleiben.

Das Interesse an Wein wurde bei Peter Bothmann schon in der Kindheit durch seinen Vater geweckt. Die Liebe zum Wein entstand etwas später und wurde unter anderem ausgelöst durch folgende Begebenheit: 1973 durfte der Führerscheinfrischling Peter Bothmann seinen Vater an die Saar fahren, um bei Herrn von Hövel den neuen Jahrgang zu studieren. Während die beiden Männer über Wein philosophierten und diesen auch fleißig verkosteten, ließ das Desinteresse für alles, was die Erwachsenen machten, den Jugendlichen Peter Bothmann immer tiefer in das schwarze Ledersofa sinken. Die Beschreibungen und die Faszination über den Geschmack der getesteten Weine drangen aber trotzdem zu ihm durch. So dass, als die beiden Herren dem Weinkeller einen Besuch abstatteten, die jugendliche Neugier Überhand gewann und die ca. 20 Probegläser auf dem Tisch eifrig probiert wurden. Man kann sich vorstellen, was 20 Gläser – auch wenn sie nur halb gefüllt sind – mit einem machen können. Hier endet dann auch die Erinnerung von Peter Bothmann. Was aber geblieben ist, das ist die Liebe zum Wein und die Erkenntnis, dass Wein etwas sehr Aufregendes sein kann.
Alle Facetten der Weinproduktion
Aufregend ist nicht nur der Wein beziehungsweise der Genuss desselben, sondern auch alles, was drum herum passiert. Der Weinanbau, die Auswahl der passenden Rebsorten, das Maischen und die Vermarktung. Das BODA Weinhaus gibt Ihnen die Möglichkeit, einmal in die Rolle eines Winzers, Weinhändlers oder Bürgermeisters eines Weingebietes zu schlüpfen. Erleben Sie einen ganz besonderen Weinabend, bei dem durch Rollenspiele viel Interessantes über Wein und den Weinanbau vermittelt wird. Der kulinarische Genuss, sowohl in flüssiger Form als auch in Gestalt von kleinen Häppchen, kommt natürlich auch nicht zu kurz. Angeboten wird dieser spezielle Weinabend exklusiv für Abo Oho!-Kunden am 22. März und am 19. April 2012. Eine Voranmeldung ist erforderlich und die Teilnahme ab 16 Jahren möglich.

Ihr Abo Oho!-Vorteil
Nehmen Sie an einem exklusiven Weinabend teil. Im Unkostenbeitrag von 10 Euro ist auch ein Weingutschein im Wert von 5 Euro enthalten.

Der Abo Oho!-Partner:
BODA Weinhaus
Telefon 0202 711717
www.boda-weinhaus.de

Kultur: Die Hutmacherin vom Opernhaus
Jeder Hut ist ein
Unikat
„Ich bin für alles zuständig, was auf den Kopf kommt.“ Bescheiden beschreibt Beate Kahl ihren Beruf: Sie ist die Hutmacherin der Wuppertaler Bühnen. Egal ob historisch oder futuristisch – sie setzt die Ideen der Kostümbildner um.
Seit anderthalb Jahren arbeitet die Solingerin im Opernhaus. Im dortigen rostroten Hinterhaus sind die Kostümabteilungen untergebracht. Beate Kahls Raum zieren verschiedene Holzköpfe, Passformen für die Hüte, Hutschachteln und jede Menge Materialien: von Filz über Stoffe und Schleier bis zu Federn, Blüten und Blättern. Hier kann sie tüfteln und ausprobieren. Denn sie muss für die Ideen der Kostümbildner die passende Umsetzung finden. Nicht nur sollten die Materialien zur Kleidung passen. Die Kopfbedeckung muss theatergerecht sein, das heißt gut sitzen und mit der Rolle des Schauspielers und dessen Aktionen auf der Bühne harmonieren. Ein nicht immer leichtes Unterfangen. „Ich denke viel darüber nach, wie man ein Problem löst, bevor ich tatsächlich mit der Umsetzung anfange.“ Etwa für „Das Ministerium“ im Kleinen Schauspielhaus war eine EEG-Haube gefragt. Beate Kahl überlegte und besorgte sich die Plastikstreben aus einem Fahrradhelm, an denen sie wiederum Elektroden anbringen konnte. Manchmal bespricht sie sich auch mit anderen Kollegen. Etwa denen vom Kölner Opernhaus, wo sie aushilfsweise im Einsatz war.

Obwohl Beate Kahl ihre Ausbildung zur Modistin bereits in den 80er-Jahren absolvierte, kann sie erst jetzt in ihrem Traumberuf am Theater arbeiten. Die Stellen seien sehr rar, sagt die 49-Jährige. Nicht jedes Theater leiste sich überhaupt eine Hutmacherin.
Auch Beate Kahl hat nur eine halbe Stelle an den Wuppertaler Bühnen. Die restliche Zeit entwirft sie freiberuflich individuelle Hüte für Kunden oder arbeitet in einem Hutgeschäft in Düsseldorf.

In Form von gezeichneten Figurinen bekommt sie die Entwürfe der Kostümbildner meist vor Probenbeginn geliefert. Bei der Umsetzung ist ihre eigene Fantasie gefragt, das hat sie an dem Job beim Theater gereizt: „Hier kann man die spannendsten Sachen machen. Denn wenn man nicht gerade für das englische Königshaus arbeitet, kommt man normalerweise nicht dazu, so extravagante Kreationen zu entwerfen“, meint sie.

Ihre erste Aufgabe bestand 2010 darin, geisterhafte Kopfbedeckungen aus Plastikstoff für „Der Vetter aus Dingsda“ zu schneidern. Als Herausforderung empfand die Hutmacherin es, sogenannte Schäppel, Trachtenhauben aus dem Schwarzwald, mit einer Dekoration aus Kugeln, Spiegeln und Ketten für „Das kalte Herz“ zu entwerfen. Da Schäppel so hoch sind, musste erst ein stabiles Drahtgestell geschweißt werden, das Pappe und Stoff tragen konnte. Ob Kopfschmuck, der an Essen erinnern sollte (wie für „Bohème“), oder steife, ausladende Nonnenhauben für „Die Kontrakte des Kaufmanns“ – jedes Stück stellt eine besondere Herausforderung dar.
„Wenn man nicht gerade für das englische Königshaus arbeitet, kommt man normalerweise nicht dazu, so extravagante Kreationen zu entwerfen.“ Beate Kahl
Wenn allerdings 30-mal der gleiche Alltagshut zum Einsatz kommt, kauft die Hutmacherin einfach die passenden Modelle ein. „Die alle extra anzufertigen, wäre zu teuer“, sagt Beate Kahl, die sich selbst als wetterabhängige Zweckträgerin von Hüten bezeichnet. Oder sie sucht im Fundus der Wuppertaler Bühnen, der etwa 5.000 Hüte enthält, Modelle zusammen oder arbeitet alte Kopfbedeckungen so um, dass sie zur neuen Produktion passen.
Für ihren Job sei handwerkliches Geschick wichtig, aber auch Fantasie und Vorstellungsvermögen. Denn erst durch räumliches Denken könne man erahnen, wie etwas im Scheinwerferlicht auf Distanz wirkt. „Man darf die Dinge nicht zu klein machen, sonst gehen sie auf der Bühne unter“, hat Beate Kahl gelernt. Bei den Anproben müsse man auf die Schauspieler individuell eingehen. Da wird die Hutmacherin zum Dienstleister, denn der Darsteller muss sich mit der Kopfbedeckung wohlfühlen. Besonders spannend wird es für die Modistin, wenn sie ihre Kreationen das erste Mal im Einsatz sieht. Aber man müsse für den Job auch stressresistent sein, erklärt die Mutter eines 16-jährigen Sohnes. Viele Ideen entstünden erst in allerletzter Minute. „Manchmal muss man auch kurz vor der Premiere noch etwas umarbeiten. Und man muss damit leben können, dass Entwürfe auch wieder aus einem Stück rausfliegen.“ Das sieht Beate Kahl ganz pragmatisch. Denn dann sitzt sie schon längst wieder an den nächsten Hüten für die kommende Produktion.

Wasser: WSW verlosen Tafelwasseranlagen für Schulen
Durstlöscher aus der
Leitung
Viele Firmen und Institutionen bieten ihren Mitarbeitern kostenlos frisches Trinkwasser aus Tafelwasserautomaten der WSW an. Bald soll dieses Angebot Schule machen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Eines der Unternehmen, die WSW Tafelwasser für ihre Belegschaften nutzen, ist die Bong GmbH in Wuppertal-Sonnborn, einer der führenden Hersteller von Versand- und Verpackungslösungen. Bong hat für seine rund 220 Mitarbeiter in Verwaltung und Produktion am Standort Wuppertal drei WSW-Tafelwasseranlagen aufgestellt.

„Ich fülle meine Flasche am Tafelwasserautomaten zweimal täglich auf“, berichtet Bong-Vertriebsmitarbeiterin Nicole Noeske. Der Weg von ihrem Büro in die Teeküche des Verwaltungstrakts ist nicht weit. Noeske kann von vielen positiven Reaktionen auf die neuen Automaten aus dem Kollegenkreis berichten. „Vor allem schmeckt das Wasser richtig gut, und wer mag, kann Kohlensäure dazumischen. Viele Kollegen sagen, dass sie jetzt mehr trinken als früher – und das ist ja gesund“, erzählt sie. An drei zentralen Punkten in Verwaltung und Produktion haben die Beschäftigten die Möglichkeit, WSW Tafelwasser zu zapfen. „Vorher hatten wir Wasserstationen mit Behältern“, erklärt Facility-Manager Wolfgang Schreiber. WSW-Tafelwasseranlagen werden jedoch fest an das Trinkwassernetz der Hausinstallation angeschlossen. „Die Anlagen der WSW sind kostengünstiger und verursachen weniger logistischen Aufwand als die alten Automaten“, begründet Schreiber die Entscheidung zum Systemwechsel. Da das Trinkwasser direkt aus dem Netz kommt, steht es jederzeit frisch und ohne Mengenbegrenzung zur Verfügung.
Tafelwasseranlagen für Schulen
Was für Berufstätige gut ist, nützt natürlich auch Kindern und Jugendlichen in der Schule. Ausreichend zu trinken, ist gut für die Gesundheit und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Daher sind Tafelwasserautomaten in Schulen eine sinnvolle Sache. Ein Problem für Schulen und ihre Fördervereine stellen aber oft die Anschaffungs- und Betriebskosten dar. Die WSW verlosen darum zwei Tafelwasseranlagen unter den Grund- und weiterführenden Schulen in Wuppertal. Dazu erhalten die Schulen im April Post von den WSW. Den Gewinnern stellen die WSW drei Jahre lang eine Tafelwasseranlage zur Verfügung, inklusive der Übernahme der Betriebskosten. Für die teilnehmenden Schulen gibt es aber noch einige Hausaufgaben zu erledigen, so müssen sie etwa für einen geeigneten Standort sorgen. Die WSW stehen den Schulen dabei natürlich im Vorfeld beratend zur Seite. Nach den Sommerferien werden sich die Schülerinnen und Schüler von zwei Wuppertaler Schulen über jederzeit frischen Trinkgenuss freuen können. Denn dann sollen die Gewinner feststehen und die Anlagen bereits installiert sein.

Kultur: Abschied nach 16 Jahren
TopTicket sagt
Danke!
Seit 1996 war TopTicket immer ein Garant für gute Beratung und Organisation beim Kauf von Eintrittskarten der Wuppertaler Kulturveranstalter. Im April 2012 endet der Kartenvertrieb.
Ob Wuppertaler Bühnen, Sinfonieorchester oder Pina Bausch, Musicals in Köln oder Gastspiele in der Historischen Stadthalle – die Mannschaft um TopTicket-Leiter Ingmar Behrens hatte stets einen engen Kontakt zu Kunden und Vertragspartnern. Im Lauf der Zeit ergaben sich einige Veränderungen, wie die vertriebsmäßige Begleitung des Opernhauses zum Schauspielhaus und die Rückkehr ins sanierte Opernhaus. 2003 startete der CTS-Vertrieb und im späteren Verlauf kam der TicketOnline-Vertrieb für überregionale Veranstaltungen hinzu. Im gleichen Jahr wurde durch die Internetplattform „topticket-wuppertal“ eine bequeme Ticketbuchung von zu Hause aus möglich. Statt der kombinierten Counter von VRR-Fahrausweisverkauf und TopTicket wurden separate TopTicket-Kundenbereiche in den MobiCentern Barmen und Elberfeld eingeführt, um die Kunden gezielt beraten zu können.

Auch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter musste aufgrund der großen Nachfrage erhöht werden. „Ich danke gleichermaßen unseren Kundinnen und Kunden für die langjährige Treue und unseren Vertragspartnern für die langjährige, sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagt Ingmar Behrens. „Auch möchte ich es an dieser Stelle nicht versäumen, meiner gesamten TopTicket-Mannschaft – und dieser Dank gilt auch den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von TopTicket – für die hervorragende Arbeitsqualität der letzten Jahre zu danken“, so Ingmar Behrens weiter.
Ab dem 2. Mai 2012 wird das Ticketing für die Wuppertaler Kulturveranstalter Wuppertaler Bühnen, Sinfonieorchester Wuppertal sowie für das Tanztheater Wuppertal von den Wuppertaler Bühnen selbst organisiert. „Die gesamte TopTicket-Mannschaft wünscht dem neuen Ticketdienstleister Wuppertaler Bühnen viel Erfolg und ein gutes Gelingen“, so Ingmar Behrens.

Kultur: Ab Mai im City-Center
Die KulturKarte
kommt
Mit dem Wonnemonat Mai gibt es auch eine Neuerung beim Kartenvorverkauf für Wuppertaler Bühnen, Sinfonieorchester und Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Die KulturKarte.
Im Frühling locken die Wuppertaler Bühnen ihr Publikum mit vielen bunten, spannenden und einzigartigen Produktionen ins Opernhaus und ins Kleine Schauspielhaus. Am 16. März gibt es im Kleinen Schauspielhaus die Uraufführung des Dramas „Der Blitz“ von Fred Hundt. „Der Blitz“ beschäftigt sich mit aktueller Politik und der Frage, wie sehr das Atomunglück von Fukushima die Energiepolitik, die Politiker und uns alle verändert hat. Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit sind die großen Themen des Oratoriums „Nâzım“ von Fazıl Say am 1. April in der Historischen Stadthalle. Ein Erzähler, Solisten der Wuppertaler Bühnen, ein Pianist, der Opern- und Extrachor der Wuppertaler Bühnen, Studierende und Sänger der Musikhochschule Wuppertal sowie das Sinfonieorchester Wuppertal lassen eindrucksvoll die politischen, aber sehr lyrischen Freiheitsappelle des türkischen Lyrikers Nâzım Hikmet erklingen. Das Opernhaus dagegen verwandelt sich ab dem 25. März in eine orientalische Oase. Mit der deutschen Erstaufführung von Selman Adas „Ali Baba und die 40 Räuber“ entführt das Opernensemble mit dem bekannten Märchen um den bescheidenen Ali Baba, seinem gierigen Bruder Kasim, die kluge Sklavin Nurcihan und die 40 Räuber alle großen und kleinen Gäste in orientalisch-märchenhafte Gefilde.

Lassen Sie sich begeistern, aufrütteln und verzaubern von vielen neuen Theatererlebnissen!
Information
Ab dem 2. Mai 2012 findet man das KulturKarten-Team im:
City Center, Schloßbleiche 40
42103 Wuppertal

Energie: Martin Heuwold gestaltet für die WSW
Hochspannende Graffiti-
Kunst
Weil Graffiti nicht gleich Graffiti ist, beauftragen die WSW immer wieder professionelle Künstler. Die offiziellen Arbeiten sollen unser Stadtbild verschönern.
Die grauen Trafostationen sind von jeher ein beliebtes Objekt für selbst ernannte Graffiti-Künstler. Weil die Wuppertaler Stadtwerke es satt hatten, immer wieder die Schmierereien entfernen zu müssen, haben sie den Spieß jetzt einfach umgedreht. Ganz offiziell – im Auftrag der WSW – besprühte der etablierte Graffiti-Künstler Martin Heuwold (Künstlername: Megx) jüngst zwei Netzstationen der WSW. Eine Trafostation an der Schleswiger Straße wurde mit einem Stadtmotiv in leuchtend grünen Farben gestaltet. Auf die Tür einer Netzstation am WSW-KundenCenter Turmhof in der Burgstraße sprühte der gebürtige Wuppertaler den Wasserturm auf Lichtscheid und bestückte diesen mit einem überdimensionalen Trinkhalm. Die Bushaltestelle Wieden Schleife verwandelte er 2010 in ein riesiges, rotes Sofa, das vor einem blauen Waldhintergrund platziert wurde.

Weitere offizielle Graffiti-Kunst gibt es bei den WSW in der Wartburgstraße (Busleitzentrale) und auf dem Abwasserrohr über die B7 an den Kaufmännischen Schulen West.

Zusätzliche Informationen zu den Arbeiten von Martin Heuwold gibt es auf der Website
www.megx.de.

Verkehr: Bauarbeiten am Wall
Schweres Gerät an der
B7
Rund 3,5 Millionen Euro investieren die WSW in die Abwassertrennung des Mirker Bachs. Im Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Seit Mai 2011 arbeiten die Wuppertaler Stadtwerke am Wall daran, eine Verbindung zwischen dem Mirker Bach und dem Wuppersammler herzustellen, damit klärpflichtiges Wasser aus dem Bach, der gleichzeitig als Regenwasserkanal dient, nicht mehr in die Wupper gelangt. Die Arbeiten, die trotz des Fundes eines Teils der alten Stadtmauer im vorgesehenen Zeitplan sind, befinden sich nun in einer entscheidenden Phase. Seit Ende Januar wird der Tunnel zwischen dem nördlich in die Wupper mündenden, unterirdisch verrohrten Bachlauf und dem jenseits des Flusses verlaufenden Entlastungssammler Wupper gebohrt.

Dazu haben die WSW auf dem Grünstreifen in der Mitte der B7, auf Höhe der Sparkassen-Zentrale, eine 16 Meter tiefe Pressgrube ausgehoben. Dort wurde schweres Bohrgerät in Stellung gebracht, das sich in Richtung Wupper durch den Untergrund frisst und dabei auch den Fluss in etwa 2,50 Meter Tiefe unterquert. Gleichzeitig mit den Bohrarbeiten wird die Kanalleitung hergestellt, indem Rohrstücke hinter der Vortriebsmaschine durch den Tunnel nachgeschoben werden. Wenn alles planmäßig läuft, soll der Bohrer im März die Zielgrube am Wall erreicht haben.
Die aufwendigen Arbeiten sind notwendig, weil das Wasser des Mirker Bachs in einen klärpflichtigen und nicht klärpflichtigen Teil getrennt werden muss. Dies geschieht in einem Verzweigungsbauwerk, dass die WSW im Zuge der Maßnahme am Wall errichten. Dort wird mittels einer Parametersonde der Verschmutzungsgrad des Wassers gemessen. Diese Sondenmethode wurde von den WSW in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Pecher zu einer anerkannten Technik der Abwasserbehandlung entwickelt. Sie ist wirtschaftlich und eignet sich vor allem für den Einsatz bei sehr beengten Verhältnissen, wie etwa in Innenstädten.

Speziell entwickelte Sondenmethode
Der nicht klärpflichtige Anteil des Bach- bzw. Regenwassers wird direkt in die Wupper fließen, der verschmutzte Anteil wird zukünftig durch die neue Verbindung unter der Wupper hindurch in den Wuppersammler geleitet und gelangt von dort ins Klärwerk Buchenhofen. Die Gesamtmaßnahme mit einem Investitionsvolumen von rund 3,5 Millionen Euro soll im Sommer 2012 abgeschlossen werden.



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bis 3. April 2012
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Jörg Kehrmann
WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH
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wsw@wsw-online.de

Redaktion
Holger Stephan (verantw.), Dr. Rainer Friedrich, Marion Floßbach, Michael Malicke, Marion Meyer, Lars Lenssen, Marc Freudenhammer (wppt)

Fotos
Stefan Tesche-Hasenbach (WSW/AV-Medien), AV-Medien-Archiv, Ralf Silberkuhl (6tant), Andreas Fischer, Süleyman Kayaalp (wppt)

EBV
AV-Medien, wppt:kommunikation gmbh

Programmierung
Michael Koch (wppt)

Gestaltung
wppt:kommunikation gmbh