editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

wie schnell neigen wir dazu, uns zu beschweren. Die eigenen Sorgen und Nöte scheinen immer die größten zu sein, dabei haben viele Mitmenschen deutlich größere Pakete zu tragen. So ein Mensch ist die Heldin unserer Titelgeschichte. Saskia Hillen leidet an einer schweren chronischen Krankheit, die unweigerlich zum Tod führen wird. Trotzdem studiert sie, geht ins Stadion und genießt das Leben, ohne mit ihrem Schicksal zu hadern. Für Menschen wie Saskia wird das neue Kinder- und Jugendhospiz Burgholz gebaut. Außerdem verfolgen wir in dieser Ausgabe ein Elektrogerät auf den verschiedenen Recycling-Stationen und schauen Kitelandboardern auf dem Scharpenacken bei ihrem Hobby über die Schultern. Als Gastautorin beschäftigt sich zudem woopt!-Redakteurin Tabea Müller mit dem Thema „Schminken in der Öffentlichkeit“.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Holger Stephan (Chefredakteur wsw.info)
Holger Stephan
News
Chinesische Delegation besichtigt Schwebebahn
Am Mittwoch, den 18. April, begrüßten die Geschäftsführer der ...
Glücklicher Gewinner der HandyTicket-Umfrage
Das HandyTicket ist eine moderne Variante des Fahrkartenerwerbs ...
SchokoTicket Frühbucher-Aktion
Die Sommerferien stehen bald an und die Schüler freuen sich bereits ...
Sommerwanderungen starten wieder
Am 7. Juli starten wieder die WSW-Sommerferienwanderungen ...
Girls’ und Boys’ Day bei den WSW
Am 26. April nahmen die Wuppertaler Stadtwerke wieder am ...
Hubschraubereinsatz am HKW Elberfeld
Für Betonarbeiten am 198 Meter hohen Schornstein ...
Infos und direkter Meinungs­austausch im WSW-Kundenforum
Bereits seit einigen Jahren gibt es bei den WSW das ...
Busschule für Senioren
Wie verhalte ich mich an der Haltestelle und im Bus ...
Entdeckungsreise im Wuppertaler Zoo
Auch in diesem Jahr finden in den Sommerferien wieder die beliebten ...
Verkehr:
Chinesische Delegation besichtigt Schwebebahn
Am Mittwoch, den 18. April, begrüßten die Geschäftsführer der WSW mobil GmbH, Andreas Feicht, Ulrich Jaeger und Markus Schlomski, eine hochrangige Wirtschaftsdelegation aus Chongqing in der Schwebebahnwerkstatt. In der chinesischen Mega-Metropole soll eine S-Bahn gebaut werden, um der Transportprobleme Herr zu werden. Deshalb ist man auf Einladung der Beratungsfirma Hamburg Consult in Deutschland unterwegs. In Chongqing soll auch eine Einschienenbahn betrieben werden. Was liegt da näher, als die Mutter aller Einschienensysteme, die Wuppertaler Schwebe­bahn, zu besichtigen? Die Besucher aus Fernost waren beeindruckt und unternahmen auch eine Fahrt im Kaiserwagen. Zum Pflichtprogramm ihrer Wuppertal-Visite gehörte natürlich auch ein Besuch im Engels-Haus.

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Andreas Feicht, Ulrich Jaeger und Markus Schlomski begrüßten die chinesische Wirtschaftsdelegation.
Verkehr:
Glücklicher Gewinner der HandyTicket-Umfrage
Das HandyTicket ist eine moderne Variante des Fahrkartenerwerbs für die bequeme Mobilität. Mithilfe eines Programms, per Anruf oder via SMS kommt das Ticket ganz einfach auf das Handydisplay. Bezahlt wird bargeldlos. Die WSW führten eine Befragung zu diesem Thema durch, um noch besser auf die Wünsche der Kunden eingehen zu können. Unter allen Teilnehmern wurde ein iPad 2 verlost. Abteilungsleiter Ralph Birkenstock (links) überreichte dem Gewinner Ralf Romey (Mitte) sein neues iPad. Mit dabei war auch Christina Buesing (rechts), zuständig für Marktforschung bei WSW mobil.

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Der Gewinner, Ralf Romey (Mitte), Abteilungsleiter Ralph Birkenstock (links) und Christina Buesing (rechts) bei der Übergabe.
Verkehr:
SchokoTicket Frühbucher-Aktion
Die Sommerferien stehen bald an und die Schüler freuen sich bereits riesig auf die freie Zeit. Für die jetzigen Viertklässler beginnt nach den Ferien ein neuer Lebensabschnitt – der Besuch einer weiterführenden Schule. Mit diesem Wechsel ändert sich meist auch der Schulweg. Oft ist die Schule dann nicht mehr zu Fuß erreichbar, so dass Bus oder Schwebebahn genutzt werden. Ein SchokoTicket schenkt den Kindern Mobilität im ganzen VRR-Gebiet: auf dem Weg zur Schule und natürlich auch in der Freizeit. Die WSW empfehlen den Eltern, die Sommerferien zu nutzen und schon mit dem Nachwuchs das sichere Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu üben. Wer das SchokoTicket bis zum 30. Juni 2012 in einem der WSW-MobiCenter bucht, sichert sich ein kleines Geschenk.

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Freizeit:
Sommerwanderungen starten wieder
Am 7. Juli starten wieder die WSW-Sommerferienwanderungen, die vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) konzipiert und geleitet werden. In diesem Jahr geht es zu Denkmälern wie dem Mahnmal Kemna, dem Drei-Kaiser-Denkmal auf der Hardt, dem Märchenbrunnen im Zoo-Viertel oder der Friedenseiche in Cronenberg. Die Wanderungen in einem gemäßigten Tempo sind familiengerecht ausgelegt. Mit einer Länge von sieben bis acht Kilometern beträgt die Wanderzeit etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Die Touren finden an sieben Samstagen in den Sommerferien statt und beginnen zwischen 13.00 und 14.00 Uhr. Alle Wanderungen sind Streckenwanderungen; sie führen also nicht an den Ausgangspunkt zurück. Sowohl die Treffpunkte als auch die Endpunkte sind aber mit Bussen und Bahnen der WSW gut erreichbar. Flyer mit dem Wanderprogramm liegen ab Mitte Juni in den WSW-MobiCentern aus.

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Unternehmen:
Girls’ und Boys’ Day bei den WSW
Am 26. April nahmen die Wuppertaler Stadtwerke wieder am Girls‘ Day teil, der in diesem Jahr durch einen Boys’ Day ergänzt wurde. 15 Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren schnupperten in den Aus­bildungswerkstätten in typische Männerberufe der Bereiche Kraftfahrzeugmechatronik, Metallbearbeitung und Elektrotechnik hinein. Sechs Jungen gleichen Alters erkundeten kaufmännische Berufe und stellten Verkaufsgespräche nach oder übten, Geschäftsbriefe zu schreiben.

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Gegen Klischees: Die jungen Teilnehmer des Girls’ Day bei den WSW.
Energie:
Hubschraubereinsatz am HKW Elberfeld
Für Betonarbeiten am 198 Meter hohen Schornstein des WSW-Heizkraftwerks Elberfeld war am Samstag, 5. Mai, ein Hubschrauber im Einsatz. Er transportierte insgesamt drei Kubikmeter Beton in mehreren Anflügen vom Kohlenhof des Kraftwerks zur Schornsteinspitze. Notwendig waren die insgesamt dreistündigen Arbeiten, weil sich an der Mündung des Schornsteins ein Riss gebildet hatte. Eingesetzt wurde ein in Mülheim stationierter Hubschrauber vom Typ Bo 105.

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wsw.info-Video zum Thema
Verkehr:
Infos und direkter Meinungs­austausch im WSW-Kundenforum
Bereits seit einigen Jahren gibt es bei den WSW das Kundenforum Verkehr. Hier treffen sich Kunden und WSW-Verantwortliche, um zu Schwerpunktthemen Meinungen auszutauschen, und um auch einmal direkt kritisch nachfragen zu können. Beim letzten Forum standen die Themen Information, Tarif und Fahrpersonal im Vordergrund. Die Teilnehmer konnten zuvor die Betriebsleitzentrale besichtigen. Bis zu dreimal darf man am Kundenforum Verkehr teilnehmen – dann haben andere Interessierte den Vorrang. Die WSW bedanken sich bei allen Forenbesuchern mit einer Kaiserwagenfahrt. Für das nächste Kundenforum am 25. Oktober können sich Interessierte noch per E-Mail bei mobicenter@wsw-online.de oder unter WSW mobil GmbH, 11/131 Marketing und Kommunikation, Bromberger Str. 39 – 41, 42281 Wuppertal, Telefon 0202 569-3521, anmelden.

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Verkehr:
Busschule für Senioren
Wie verhalte ich mich an der Haltestelle und im Bus richtig? Welche Hilfsmittel gibt es für ältere Fahrgäste? Diese und andere Themen sind Bestandteil einer Busschule von Polizei und WSW. Die Teilnehmer sind mit einem Linienbus auf Sonderfahrt in der Stadt unterwegs und lernen auch einen Betriebshof kennen. Anmeldungen für die Seniorenbusschulen am 13.,14. und 16.08. unter Telefon 0202 569-3119 bei Sylvia Schmid.

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Freizeit:
Entdeckungsreise im Wuppertaler Zoo
Auch in diesem Jahr finden in den Sommerferien wieder die beliebten Zooführungen statt. Alle kleinen und großen Wuppertaler, Tierliebhaber und Aben­teurer sind herzlich dazu eingeladen, den Zoo zu entdecken. Mittwochs wird die Führung „Hinter die Kulissen – Wie funktioniert ein Zoo?“ angeboten. Freitags lautet das Motto „Tierische Freunde – Entdeckungstour durch den Zoo“. Die Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0202 563-3600 möglich. Treffpunkt ist immer mittwochs und freitags in den Sommerferien um 15.00 Uhr an der Zookasse. Die Führung und der Eintritt sind für Abo-Kunden der WSW ermäßigt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.abooho.de

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Eisbärkind Anori ist der absolute Publikumsliebling im Wuppertaler Zoo.

Energie: Interview mit Andreas Feicht
Teamwork fürs
Klima
Die geplante Bergische Gesellschaft zur Ressourceneffizienz soll Kompetenzen in Sachen Energieeinsparung und verantwortungsvollem Umgang mit fossilen Energien bündeln. WSW-Geschäftsführer Andreas Feicht erläutert seine Vorstellungen von dem Projekt im Interview mit der wsw.info.
Als kommunaler Energieversorger engagieren sich die Wuppertaler Stadtwerke bereits seit vielen Jahren im Umwelt- und Klimaschutz. So wurden Hunderte CO2-vermeidende Maßnahmen durch den WSW Klimafonds unterstützt und mitfinanziert. Aber auch im operativen Tagesgeschäft setzen die WSW immer wieder Zeichen und gehen mit ihren Kunden neue, klimafreundliche Wege. In den kommenden Ausgaben wird an dieser Stelle über solche Projekte berichtet. Im ersten Teil unserer Serie erläutert der Vorsitzende der WSW-Geschäftsführung, Andreas Feicht, seine Idee einer Bergischen Gesellschaft zur Ressourceneffizienz.

Herr Feicht, was hat man unter Ressourceneffizienz zu verstehen?
Es geht um den sparsamen Umgang mit Energie, aber auch mit Rohstoffen und zu verarbeitenden Materialien. Dies ist angesichts immer weiter steigender Preise an den Rohstoffbörsen eine Zukunftsaufgabe, die über die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen entscheiden wird. Bislang waren Rohstoffe einfach und billig verfügbar, das hat sich aber nicht nur bei den seltenen Erden geändert. Die Initiative richtet sich aber nicht nur an die produzierende Industrie, auch wenn sich die Einsparungen dort sehr schnell in den Bilanzen niederschlagen. Bei der Wohnungswirtschaft mit ihrem alten Gebäudebestand gibt es ebenfalls einen großen Bedarf an Methoden zur Ressourceneffizienz, etwa bei der Sanierung.
WSW-Geschäftsführer Andreas Feicht im Interview mit der wsw.info.
Wie kann die geplante Gesellschaft dazu beitragen?
Wir haben durch die Universität, das Wuppertal Institut, durch Unternehmen und die Stadtwerke ein hohes Potenzial an Kompetenzen in diesem Bereich. Die Gesellschaft soll die Vernetzung dieser Kompetenzen erreichen. Ressourceneffizienz ist sehr forschungs- und damit kostenintensiv. Diese Belastungen auf mehrere Schultern in einem Netzwerk zu verteilen und die Ergebnisse allen zugänglich zu machen, ist also sinnvoll.

Was steht am Ende des Entwicklungsprozesses?
Letztlich Produkte, die zur Einsparung von Energie oder kostspieligen Materialien führen. So werden wir zum Beispiel an praktischen Beispielen aufzeigen, welche Wege bei der energetischen Haussanierung zur Verfügung stehen. Es geht aber auch um schlankere Produktionsprozesse, neue Werkstoffe und Materialien. Das ist ein weites Feld.
„Es geht um den sparsamen Umgang mit Energie, aber auch mit zu verarbeitenden Rohstoffen.“
Was haben die Stadtwerke davon? Sie verkaufen dann doch weniger Energie. Ist das nicht ein Widerspruch?
Nein, gar nicht. Wir entwickeln uns schon seit Jahren vom Energielieferanten zum Dienstleister. Die Liste unserer Produkte, die den Kunden helfen, Kosten zu sparen, ist mittlerweile lang. Gleichzeitig setzen wir in der Produktion vermehrt auf erneuerbare Energien, wie beim Windpark in Helmstadt, der jetzt ans Netz geht. Wir werden in der neuen Bergischen Gesellschaft für Ressourceneffizienz größter Anteilseigner sein, schon das zeigt, wie ernst wir das Thema nehmen.

Ist der bergische Ansatz – Remscheid und Solingen sind ja mit im Boot – auch als politischer Erfolg zu werten? Er zeigt, dass die drei bergischen Städte zusammenarbeiten können. Wir wollen uns gemeinsam als internationale Beispielregion und Kompetenzzentrum im Bereich Ressourceneffizienz etablieren. Wir hätten damit ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal in einem Zukunftsmarkt. Das erleichtert den Zugang zu Fördermitteln, auch von der EU, und es strahlt auch auf die Industrie ab. Die gebündelten Kompetenzen könnten zur Ansiedelung interessierter Unternehmen führen, zumindest wird es dem Standortmarketing helfen. Nicht umsonst sind die Wirtschaftsförderer mit im Boot.
„Wir werden auf absehbare Zeit von fossilen Energieträgern abhängig bleiben.“
Treibt die Energiewende der Bundesregierung das Thema zusätzlich an?
Ja, absolut. Der Atomausstieg, den ich befürworte, und der Ausbau der erneuerbaren Energien sind aber auch mit Problemen verbunden. Auch bei den Erneuerbaren ist jedes Projekt mit einem Eingriff in die Landschaft verbunden und die Ressourcen wie Wind und Sonne sind nicht immer vorhanden. Daraus folgt: Nicht alles kann mit erneuerbaren Energien geschafft werden, wir werden auf absehbare Zeit von fossilen Energieträgern abhängig bleiben. Umso wichtiger ist es, den Energieverbrauch zu senken und mithin die Ressourceneffizienz zu steigern. Wie gesagt, es ist eine absolute Zukunftsaufgabe und das nicht nur aus wirtschaftlichen Erwägungen.

Herr Feicht, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Andreas Feicht setzt sich für eine Bündelung der Kompetenzen im Bergischen Land ein.

Energie: Umweltfreundliche Elektromobilität
Immer unter
Strom
Elektromobilität zählt schon lange zu den Top-Themen, wenn es um umweltfreundliche Fortbewegung geht. Elektrofahrräder und -autos sind längst keine Nischenprodukte mehr.
Die WSW beschäftigen sich intensiv mit dem Thema E-Mobilität. Seit 2011 bieten sie in Kooperation mit dem Fahrrad-Fachhändler Zweirad Dickten Pedelecs zur Miete an. Ein Angebot, das immer mehr begeisterte Kunden findet. Im Busverkehr setzen die WSW aktuell zwei Hybridbusse im Rahmen eines Versuchsprojekts ein. Im WSW-Fuhrpark finden sich seit Jahresbeginn drei Elektroautos, die als Dienstwagen genutzt werden. Nun wollen die WSW auch ihren Privatkunden die Nutzung der umweltfreundlichen Elektromobilität erleichtern.

Ab sofort unterstützen die WSW die Anschaffung einer Schnellladestation für Elektroautos mit einem Zuschuss von 150 Euro aus dem WSW Klimafonds. Elektroautos werden entweder als reine E-Autos oder als Hybridfahrzeuge angeboten. Autos, die ausschließlich mit einem Elektromotor angetrieben werden, sind meist als Kleinwagen für den Stadtverkehr konzipiert, wie etwa der E-Smart oder der Citroën C-Zero, den auch die WSW nutzen.
Thomas Bruss von Renault Eylert und WSW-Geschäftsführer Andreas Feicht bei der Übergabe der neuen Elektroautos.
Die maximale Reichweite dieser Fahrzeuge liegt bei etwa 100 bis 150 Kilometern. Um längere Strecken ohne Auftanken zurücklegen zu können, wird der E-Antrieb in Hybridfahrzeugen mit einem Verbrennungsmotor kombiniert. Dabei wird bei einigen Modellen der Benzinmotor lediglich genutzt, um den Akku wieder aufzuladen. Die Reichweiten entsprechen dann denjenigen konventioneller Mittelklassewagen.

Im täglichen Betrieb unterscheiden sich E-Autos vor allem durch zwei Merkmale von Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotor: Der Elektroantrieb läuft emissionsfrei und ist geräuscharm. Grundsätzlich können Elektroautos an einer ganz normalen Standard-Steckdose aufgeladen werden. Die Ladezeit beträgt dann allerdings mehrere Stunden. Mit einer Schnellladestation verkürzt sich die Ladezeit auf etwa 60 Minuten – nach 30 Minuten kann die Batterie bereits auf ca. 80 Prozent geladen sein. Dafür muss allerdings eine neue Zuleitung durch einen Elektriker installiert werden, um eine mögliche Überlastung der Steckdose und des Leitungsnetzes zu vermeiden. Mit einer Schnellladestation erhöht sich zudem die Sicherheit beim Ladevorgang.
Strom im Tank: Mit einer speziellen Schnellladestation lässt sich das E-Auto in 60 Minuten komplett aufladen
Stichwort: Netzstabilität
Elektroautos stehen nicht nur für umweltfreundliche Mobilität, sondern könnten in Zukunft auch einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität leisten. Wird das Elektrofahrzeug an die Ladestation angeschlossen, dient die Batterie als Speicher für elektrische Energie, die bei Bedarf auch wieder ins Netz eingespeist werden kann. Mit einer Schnellladestation wird die Kapazität der Batterie optimal genutzt. Der Kauf einer solchen Station wird von den WSW bezuschusst. Förderbedingung ist, dass der Nutzer WSW Strom Grün bezieht. Denn nur wenn das Elektrofahrzeug mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben wird, ist es ein echtes „Nullemissionsfahrzeug“ und hilft so, das Klima zu schützen.

Information
Infos und Beratung zu Fördermöglichkeiten aus dem WSW Klimafonds gibt es unter Tel. 0202 569-5151 oder auf wsw-online.de/klimafonds.
Optimale Platzausnutzung im Motor-Innenraum der Elektromobile

Freizeit: Fußballturnier für Menschen mit geistiger Behinderung
Turnierluft im
Stadion
Am 23. Juni sorgt ein ganz besonderes Fußballturnier für internationale Atmosphäre im Stadion am Zoo. Am Ball sind an diesem Tag Kicker mit geistiger Behinderung. Mit dabei sind Teams aus den Niederlanden, Belgien und Polen.
Jasmin schaut kurz auf, taxiert das Spielfeld, dann ein schneller Antritt, ein Übersteiger, mit dem Ball am Fuß stößt sie in die Lücke der gegnerischen Abwehr und bedient dann ihren Mannschaftskameraden, der auf dem rechten Flügel mitgelaufen ist. Der passt zurück zu Jasmin, die den Ball nur noch ins linke Toreck zu schieben braucht. Torwart Christian ist chancenlos. Eine ganz alltägliche Fußballszene. Und warum auch nicht? Die Frauen und Männer, die hier in der Turnhalle in der Wilkhausstraße gemeinsam kicken, sind die Betriebssport-Mannschaft der Troxler-Haus-Werkstätten. Sie haben zwar eine Besonderheit – nämlich eine geistige Behinderung –, aber einige hier könnten trotz dieses Handicaps ohne Weiteres in einer Vereinsmannschaft mitspielen. Manche tun das auch. Jasmin zum Beispiel ist 27 Jahre alt und hat schon in mehreren Vereinen gespielt. Auf dem Platz gehört sie zweifellos zu den Führungspersönlichkeiten, dirigiert ihre Mannschaftskollegen, ist ballsicher und hat eine gute Spielübersicht. Und vor allem hat sie Ehrgeiz. Bald will sich Jasmin wieder einer Damenmannschaft in einem DFB-Verein anschließen. Auch ihr Trainer Carsten Hellenbruck hält große Stücke auf sie. Im Sommer wird er Jasmin zusammen mit einigen anderen aus dem Team zu einem Sichtungslehrgang für die Landesauswahl mitnehmen.
Mit einer ordentlichen Portion sportlichem Ehrgeiz wollen die Kicker vom Troxler-Haus das Turnier für sich entscheiden.
So weit werden die meisten der Troxler-Kicker wohl nicht kommen. Viele wollen einfach nur einmal in der Woche ihre Fußballleidenschaft ausleben. Die Frauen und Männer, die sonst in der Montagewerkstatt, der Bäckerei, der Küche oder auf dem Bauernhof des Troxler-Hauses arbeiten, sind mit mehr oder weniger Ehrgeiz, mehr oder weniger Talent dabei, aber alle haben einen Riesenspaß beim Fußballspielen. Im Moment gibt es ein gemeinsames großes Ziel: Am 23. Juni wollen sie bei „ihrem“ internationalen Fußballturnier im Stadion am Zoo möglichst gut abschneiden. Und dafür legen sie sich mächtig ins Zeug. Der Umgangston auf dem Spielfeld ist manchmal auch rau, aber immer herzlich.

Rainer hat sich jetzt den Ball geschnappt und will zum Gegenangriff gegen Jasmins Team ansetzen. Der 44-jährige Oldie im Team dribbelt sich durchs Mittelfeld, dann fehlt ihm aber eine Anspielstation vorne. Der Angriff läuft ins Leere. „Ihr müsst auch mal mitlaufen“, herrscht er seine Teamkollegen an. Trainer Carsten Hellenbruck hört das durchaus gern. „Die Kommunikation auf dem Platz ist ganz wichtig. Das müssen einige bei uns noch lernen“, sagt er.
Bei einer Trainingeinheit konnten die Kicker schon mal Stadionluft schnuppern.
Manchmal sind die Umgangsformen seiner Schützlinge einfach zu gut – zumindest für den Fußballplatz. Nicht selten komme es vor, dass Spieler den Ball sausen lassen, um sich bei einem gefoulten Gegenspieler zu entschuldigen. Oder der Torwart bedankt sich ausdrücklich für jeden Rückpass. „Ruf doch, dass du den Ball hast“, empfiehlt der Trainer mit Nachdruck Torwart Christian, der gerade fast mit dem eigenen Abwehrspieler zusammengerasselt wäre. Dafür zeigt sich der Torhüter jetzt reaktionsschnell. Er spielt den Ball zu einem freien Abwehrspieler, der sofort zu Rainer weiterleitet. Und der hat freie Bahn zum gegnerischen Tor. Diesmal sitzt der Angriff und das Runde landet im Eckigen. „Das war eine ganz billige Kombination und ihr lasst euch ausspielen“, kommentiert Carsten Hellenbruck zur anderen Mannschaft gewandt.

Das Leistungsspektrum seiner Spieler ist riesig. Es gibt Spieler, die etwas verloren übers Spielfeld laufen und aus Versehen den Ball immer wieder mit der Hand spielen. Andererseits hat er Kicker dabei, die in Kreisliga-Mannschaften, der Landesauswahl oder sogar der Nationalmannschaft spielen oder gespielt haben.
Das Leistungsspektrum der Kicker ist riesig.
So einer ist Thomas Kirchner. Der 38-Jährige war Nationalspieler im DFB-Team der Menschen mit geistiger Behinderung und schaut den Aktiven heute nur vom Spielfeldrand aus zu. Bei zwei Europa- und zwei Weltmeisterschaften war er dabei. So auch 2002 in Japan, als die Kicker mit Handicap ihr Weltturnier parallel zur FIFA-WM austrugen. „Wir haben im WM-Stadion in Tokio im kleinen Finale gespielt und leider verloren“, berichtet er. Beeindruckt hat ihn vor allem das Zuschauerinteresse in Japan. „Bis zu 20 000 Zuschauer kamen zu den Final-Spielen“, erzählt der Ex-Nationalspieler. Zu den bittersten Erlebnissen seiner Fußballerkarriere zählt hingegen die verpasste WM im eigenen Land. „2006 war ich verletzt und habe mir die Spiele nur im Fernsehen angeschaut“. Das schmerzt ihn noch heute.

Federführend bei der Organisation der „kleinen EM“ im Stadion am Zoo waren Carsten Hellenbruck und Bernd Engels vom Beirat der Menschen mit Behinderung der Stadt Wuppertal. Unterstützung gibt es von der Stadt und vom WSV. Der Verein hat eine Art Patenschaft über die Troxler-Mannschaft, weshalb die auch den Schriftzug „Wuppertaler SV Borussia – Troxler-Haus“ auf ihren Trikots tragen.
Einen Favoriten für das Turnier am 23. Juni gibt es nicht.
„Wir waren selbst auch schon bei Turnieren im Ausland zu Gast“, berichtet der Trainer des Troxler-Hauses, der dort eigentlich als Werkstattleiter arbeitet, „beispielsweise im polnischen Jaroslaw.“ Die 15 Mannschaften, die am 23. Juni im Stadion Zoo auflaufen, sind meist Betriebssport-Teams von Behinderten-Werkstätten. „Auch aus Jaroslaw haben wir eine Zusage bekommen“, so Hellenbruck. Die Kicker mit der weitesten Anreise werden sogar mit zwei Teams antreten. Viele Mannschaften kommen aus Wuppertal und Umgebung, aber auch aus der Partnerstadt Schwerin. Größter Wunsch der Veranstalter – neben der Hoffnung auf gutes Wetter – ist, dass sich die Ränge im Stadion mit Zuschauern füllen. Das wäre ein tolles Erlebnis für die Spieler, aber auch die Zuschauer können sich auf ein Fußballfest mit attraktivem Sport freuen. Spaß und Emotionen sind garantiert.

Gibt es einen Turnierfavoriten? Wohl nicht, da sind sich alle Beteiligten einig. Konstante Leistungen sind im Fußball der Menschen mit geistiger Behinderung eher selten. Alles ist möglich. „Bei uns entscheidet immer die Tagesform“, gibt sich Mittelfeldspieler Rainer realistisch und grinst vielsagend. Soll wohl heißen: „Wir können das Turnier gewinnen!“
Infos zum Turnier:
Um 10.00 Uhr werden Oberbürgermeister Peter Jung und Troxler-Haus-Geschäftsführer Peter Felten das Turnier eröffnen. Ab 10.30 Uhr spielen die 15 teilnehmenden Mannschaften in drei Vorrunden-Gruppen. Anschließend gibt es eine Championsrunde, in der der Turniersieger ausgespielt wird, sowie eine Meisterrunde für die weniger erfolgreichen Teams. Gespielt wird auf Kleinfeldern. Die Siegerehrung ist für 16.00 Uhr vorgesehen. Der Eintritt für Zuschauer ist frei. Die WSW sponsern das Turnier im Rahmen der „Wir wuppen das!“-Kampagne.

Verkehr: Station Oberbarmen
Ausbau nach
Plan
Die nächste Etappe wird bereits vorbereitet. Die Zeit in den Sommerferien wird effektiv genutzt, um einen Großteil der Arbeiten an der Schwebebahnstation Oberbarmen zu erledigen.
Die größte Aufgabe des Schwebebahnausbaus, die Station Oberbarmen mit der angrenzenden Wagenhalle, wird jetzt intensiv vorbereitet. Die für die Unterstützung der Wagenhalle, der Haltestelle und für den Austausch der Brücken und Stützen erforderliche Hilfskonstruktion mit einem Gesamtgewicht von rund 700 Tonnen wird zurzeit in die Wupper eingebracht. Ein Teil der Tragkonstruktion wird auf dem ursprünglichen Busbahnhof zu Großkomponenten zusammengebaut, um die Montagezeit in der Sperrpause zu minimieren. Die vordere Kehre wird im Werk vormontiert, um die Maße noch einmal prüfen zu können. Zukünftig werden die Wagen nicht mehr am Ende, sondern am Anfang der Wagenhalle wenden. Dies ist für den geplanten Zwei-Minuten-Takt eine unerlässliche Voraussetzung.

In den Sommerferien wird die Bahn nicht fahren, denn in Oberbarmen gibt es noch viel zu tun. In diesen sechs Wochen wird das vordere Viertel der Wagenhalle abgerissen sowie die Haltestelle demontiert. Insgesamt 166 Meter Altgerüst müssen ausgetauscht und ein Teil der Wagenhalle mit der neuen Kehre errichtet werden. Aufgrund der großen Lasten und Distanzen wird dort schweres Gerät aufgefahren. Zusätzlich zu den zwei rund 50 Meter hohen Turmdrehkränen kommen auch Autokräne mit bis zu 700 Tonnen Tragkraft zum Einsatz, zeitweise vier davon gleichzeitig.
Ein vertrauter Anblick
Weil die Haltestelle Oberbarmen vom 22. August bis zum 5. Oktober nicht zur Verfügung steht, ist in dieser Zeit in Wupperfeld Endstation. Die Bahnen wenden leer in Oberbarmen und nehmen dann am Wupperfeld wieder Fahrgäste auf. Die neue Haltestelle wird bis zum Ende der Herbstferien so weit fertiggestellt, dass sie zum Schulanfang wieder benutzbar ist. Dann wird auch der Busbahnhof wieder an seinen gewohnten Ort zurückkehren. Nach den Herbstferien wird der Rest der Wagenhalle abgerissen und neu montiert. Diese wird übrigens von außen dem Stil des Vorgängers nachempfunden und wird somit einen vertrauten Anblick bieten. Innen hält dagegen modernste Technik Einzug.

Im Juni/Juli 2013 soll der Neubau fertig sein. Rund 2.500 Tonnen Stahl sind dann verbaut worden. Während der letzten Ausbauphase der Schwebebahn in den Sommerferien 2013 wird die Wagenhalle mit der neu installierten Technik getestet und von den Aufsichtsbehörden abgenommen. Auch die Funktion der Weichen und der Signaltechnik wird dann noch mal auf Herz und Nieren überprüft.
Information
An folgenden Terminen fährt die Schwebebahn nicht, dafür wird der Schwebebahn-Express eingesetzt:

Wochenende 16.06.
Wochenende 23.06.
Sommerferien 07.07. – 21.08.
Wochenende 15./16.09.
Herbstferien 06.10. – 21.10.
Wochenende 10./11.11.

Freizeit: Kitelandboarding am Scharpenacken
Zwischen Himmel und
Erde
Mit einem übergroßen Skateboard unter dem Arm und einem zusammengelegten Gleitschirm im Gepäck rücken sie an. Bei gutem Wind ist der Wuppertaler Scharpenacken ein Anziehungspunkt für zahlreiche Kitelandboarder aus der Region.
Bei der neuen Trendsportart werden Skateboarding und Gleitschirmfliegen miteinander kombiniert. Und wer es richtig drauf hat, der hebt auch schon mal ab und sorgt bei Spaziergängern für verdutzte Gesichter. Einer, der es ziemlich drauf hat, ist Timo. Der 36-Jährige schaut zum Himmel. „Das reicht noch nicht zum Fahren“, kommentiert der Remscheider die leichte Brise, die über den Scharpenacken zieht. Für ein paar Flugübungen mit dem Drachen reicht es aber allemal. Timo nimmt die beiden Stöcke von der Wiese, die jeweils mit dünnen Schnüren mit dem zehn Meter entfernt liegenden Drachen verbunden sind. Nur kurz zieht Timo an den Stöcken. Mit einem Rascheln bewegt sich der Drachen, richtet sich plötzlich auf. So, als würde ihm gerade Leben eingehaucht. Nur Sekundenbruchteile später schnellt die gleitschirmartige Flugmatte hoch in die Luft. Mit spielerischer Leichtigkeit dirigiert Timo den Kite von links nach rechts. Beschreibt am Himmel ein paar waagerechte Achten gefolgt von einigen Loopings. „Willst du auch mal probieren?“, fragt er Benni, der ein paar Meter daneben steht und höchst interessiert zuschaut. „Ist das nicht schwierig?“ – „Ach was. Das hast du ruckzuck raus“, antwortet Timo und drückt Benni die Stöcke in die Hand. „Wenn Du hier ziehst, fliegt er nach rechts. Am anderen Stock nach links.“
Der Wuppertaler Scharpenacken ist ein Treffpunkt für Kitelandboarder aus der Region.
Und genauso einfach wie die Einweisung gelingen auch tatsächlich die ersten Flugmanöver. „Wow. Das ist ja cool“, findet Benni, der ein paar Sekunden später aber fast aus den Schuhen gezogen wird. „Huch! Da steckt aber unglaublich viel Kraft hinter“, presst er die Worte regelrecht heraus, während er trotz seiner 90 Kilogramm ein paar Meter weit gezogen wird und sich mit dem kompletten Körper zurücklehnen muss, um nicht umzufallen.

Fliegen ist die Kür
Einige Minuten später ist es dann soweit. Wolken sind über dem ehemaligen Truppenübungsplatz auf den Wuppertaler Südhöhen aufgezogen. Der Wind hat merklich aufgefrischt. Zeit für Timo, sein Board ins Spiel zu bringen. Es sieht aus wie ein übergroßes Skateboard mit vier faustgroßen, luftgefüllten Reifen. Schnell schlüpft Timo mit den Füßen in die beiden Schlaufen. Und schon geht es los. Den Drachen dirigiert er, beinahe ohne hinzuschauen. Oft genug geübt, ist das für ihn Routine. Genauso, wie die Balance auf dem Brett zu halten. Timo kommt eigentlich vom Skateboarding. So wie viele hier. Vor zweieinhalb Jahren legte er sich einen Drachen zu. Vor eineinhalb Jahren kaufte er sich dann ein Board und kombinierte das Fliegen mit dem Fahren. „Man muss erst ein Gefühl für beide Sachen entwickeln. Irgendwann wird es dann etwas Spielerisches und man bekommt beides zusammen hin.“
„Ein wahnsinniges Gefühl, wenn man so richtig Saft im Schirm hat.“
Fahren ist die Pflicht. Fliegen die Kür. Denn wenn so eine kleine Böe den Schirm erfasst, dann heben die Kiter auch schnell mal ab. „Ein wahnsinniges Gefühl, wenn man so richtig Saft im Schirm hat und das zum ersten Mal erlebt“, erinnert sich Timo und schwärmt vom schwerelosen Gleiten zwischen Himmel und Erde.

Weitere Informationen:

Die Sportart
Kitelandboarding (KLB) ist eine noch junge Trendsportart. Auf einem geländegängigen Skateboard mit Fußschlaufen lässt man sich von einem Lenkdrachen ziehen – ähnlich wie beim wesentlich bekannteren Kitesurfing.

Zwei Disziplinen
Generell kann man Kitelandboarder in zwei Gruppen aufteilen: die „Cruiser“ und die „Freestyler“. „Cruiser“ genießen es, im Wind zu kreuzen und hin- und herzufahren, ohne dabei den Bodenkontakt zu verlieren. „Freestyler“ finden den Nervenkitzel bei Tricks und spektakulären Sprüngen, bei denen sie teilweise mehrere Meter hoch und mehr als zehn Meter weit durch die Luft getragen werden. Sie benutzen eine entsprechende Schutzausrüstung (Helm, Knie- und Ellbogenschoner, teilweise auch einen Rückenprotektor).
Der Drachen
Lenkmatten sind stablose Drachen mit Flügelprofil, die bei entsprechender Größe (zwischen 2 und 17 Quadratmetern) und Wind einen enormen Druck aufbauen können. In der Regel werden sogenannte Vier-Leiner verwendet. Die Leinen sind mit zwei Stöcken (Handles) verbunden. Die beiden oberen Leinen sind die sogenannten Flugleinen, die unteren die Bremsleinen.

Der Start
Gestartet wird der Drachen oder die Lenkmatte mit dem Wind im Rücken. Mit einem Ruck zieht man die Handles an sich ran und macht gleichzeitig ein, zwei Schritte nach hinten. Der Drachen hebt sich so wie von selbst in die Lüfte.

Die Lenkung
Einen Lenkdrachen oder eine Lenkmatte lenkt man dadurch, dass man auf der Seite an den Leinen zieht, in die man fliegen möchte – ähnlich wie das Lenken beim Fahrradfahren.

Die Landung
Fliegt man den Drachen weit nach rechts oder links, verlässt er das sogenannte Windfenster. Dann schwebt er automatisch nach unten.
Im Winter greifen viele der Kiteboarder auch mal zum Snowboard.
Das Board
Der Fachausdruck ist All-Terrain-Board (ATB) oder Mountainboard (MTB). Diese Boards kamen vor etwa zehn Jahren auf und wurden von Snowboardern entwickelt, um die schneearmen Jahreszeiten zu überbrücken. Durch die geländegängigen faustgroßen luftgefüllten Reifen können die Boards auf holprigen Wiesen, am Strand und beim Downhillfahren eingesetzt werden. Gute Fahrer können mit ihnen durchaus 50 bis 70 km/h erreichen. Die Konstruktion ist aufwendiger als beim Skateboard. Das ATB ist gefedert und wird durch Gewichtsverlagerung gelenkt. Größere Boards, auf denen auch Einsteiger einen sicheren Stand haben, wiegen etwa acht bis neun Kilogramm. Für den sicheren Halt der Füße sind Bindungen (Fußschlaufen) auf der Oberseite angebracht. Um das Fahren zu üben, können sich Anfänger von einem Radfahrer ziehen lassen.
Der Scharpenacken
Als Fluggelände bietet der Ronsdorfer Scharpenacken (Gelände am Scharpenacker Weg) tolle Möglichkeiten. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz am geografisch höchsten Punkt Wuppertals herrschen in der Regel gute Windverhältnisse. Das macht den Scharpenacken zum absoluten Hotspot für Kiteboarder. Die kommen nicht nur aus dem Bergischen Land, sondern auch aus dem Ruhrgebiet und vom Niederrhein, um in Ronsdorf über die Wiesen zu düsen. 30 bis 40 Kiteboarder kommen regelmäßig zum Scharpenacken, um ihren Sport zu betreiben. Die besondere Herausforderung auf Wuppertals höchster Kuppe ist eine gewisse Unberechenbarkeit des Windes. Im Gegensatz zur Küste hat man es hier nicht so oft mit gleichmäßigem Wind, sondern häufig mit Böen zu tun. Die Kiteboardszene in Wuppertal gilt als sehr kommunikativ und hilfsbereit.
Wegbeschreibung
Auf Lichtscheid verläuft neben dem Hornbach-Baumarkt die Obere Lichtenplatzer Straße. Dort in den Scharpenacker Weg abbiegen und 400 Meter geradeaus fahren, bis ein großes Stahltor erscheint. Dies ist der Zugang zur Wiese.

Wo finde ich die richtige Ausrüstung?
In Wuppertal gibt es nicht nur einen der beliebtesten Kiteboarding-Orte, sondern auch den Drachenladen mit der größten Auswahl in NRW. „Aufwind Wuppertal“ (an der Schloßbleiche) bietet mehr als 30 verschiedene Drachen – sowohl das passende Modell für Einsteiger als auch unterschiedlichste Hochleistungsdrachen für Fortgeschrittene und Wettkampfpiloten. Eine ehrliche und intensive Beratung gibt es inklusive.
Auch die passenden Boards, Helme und die Sicherheitsausrüstung gehören zum Repertoire. Eine preiswerte Komplettausrüstung kostet zwischen 500 und 1.000 Euro. Um zu schauen, ob man wirklich Spaß am Kiten und Boarden hat, empfiehlt sich aber ein etappenweiser Einstieg.
wsw.info-Video zum Thema


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Energie: Recycling von Elektro- und Elektronikschrott
Am Ende der
Technik
Seit Anfang des Jahres stehen an allen Wertstoffsammelplätzen der AWG Container für Elektrokleingeräte. Hier können alte Bügeleisen, Toaster, Notebooks, Handys, Bohrmaschinen usw. eingeworfen werden. Das Material lässt sich fast vollständig wiederverwerten.
Die Container der AWG schlucken nur Geräte, die durch die 62 mal 40 Zentimeter große Klappe passen. Was größer ist, kann am Sperrmülltag rausgestellt oder auf einem der Recyclinghöfe abgegeben werden. Doch was passiert genau mit den Altgeräten? Der Inhalt der Container wird von einem Sammelfahrzeug abgeholt und zunächst zum Betriebsgelände der GESA gGmbH gebracht. Hier werden auch die Altgeräte vom Sperrmüll und den Recyclinghöfen zwischengelagert. Manche Geräte, wie etwa PCs, werden direkt bei der GESA auseinandergenommen und diejenigen Teile, die etwa wertvolle Metalle enthalten, an spezielle Verwerter weiterverkauft. Die meisten Altgeräte werden hier aber lediglich vorsortiert. Für die Sortierung gibt es insgesamt fünf Gruppen: 1. Haushalts-Großgeräte, 2. Kühlgeräte, 3. IT-Geräte, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik sowie Radio- und Fernsehgeräte, 4. Gasentladungslampen, wie beispielsweise Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen oder UV-Strahler, und schließlich 5. Haushalts-Kleingeräte. Der Elektroschrott wird dann gruppenweise in Containern zu einem Verwertungsunternehmen transportiert. Aktuell ist dies die Metallrecycling Lohmann GmbH in Emsdetten.
Einwurf der Geräte am Depotcontainer-Standplatz Sillerstraße.
Dort angekommen, werden die Container zunächst gewogen. Die recycelten Mengen und Produktgruppen müssen von den Verwertungsbetrieben an das Elektro-Altgeräte-Register gemeldet werden. Bei Altgeräten, wie etwa einem ausgemusterten DVD-Player oder einem Drucker, werden als Erstes sogenannte Stör- und Massivstoffe, wie beispielsweise freiliegende Kabel, Tonerkartuschen, Batterien oder PCB-haltige Kondensatoren, entfernt. Diese werden gesammelt und zu weiteren spezialisierten Recycling-Anlagen gebracht.

Gefahrstoffe sicher entsorgen
Nach der Vorbehandlung werden die Geräte grob geschreddert und danach die wertstoffhaltigen Bauteile, wie etwa Platinen, manuell entfernt. Diese enthalten unter anderem Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin. Sie werden gesammelt und an entsprechende Schmelzbetriebe verkauft. Im nächsten Schritt werden die Eisenanteile mittels eines Überband/Neodym-Magneten herausgeholt. Das verbliebene Material wird durch einen Granulator weiter zerkleinert und über einen Windsichter entstaubt. Nichteisenmetalle (NE), wie Aluminium und Kupfer, werden über einen speziellen Abscheider vom Kunststoffgemisch getrennt. Dieses wird ebenfalls weiterverwertet.
Entleerung des E-Schrott-Containers in das AWG-Sammelfahrzeug.
Für ausgediente Kühlschränke steht bei dem Verwertungsbetrieb in Emsdetten eine der modernsten Kühlgeräte-Entsorgungsanlagen Europas bereit. An einer Absaugvorrichtung wird der Kompressor völlig vom Öl-Kältemittel-Gemisch befreit. Dieses Gemisch enthält bei alten Kühl- und Gefrierschränken oft Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoff (FCKW), ein Treibhausgas. Nach dem Absaugen des Kühlmittels wird der Kompressor demontiert und das Gerät gelangt auf einem Transportband in einen Schredder, in dem es in einer Stickstoffatmosphäre erst grob zerkleinert und dann granuliert wird. Der Stickstoff wird eingesetzt, um eine Explosionsgefahr auszuschließen. Danach durchläuft das zerkleinerte Kühlgerät einen ähnlichen Weg wie der DVD-Player. In einem Zickzack-Windsichter wird das in den Kühlgeräten enthaltene Isolierungsmaterial (Polyurethan-/PU-Schaum) über die unterschiedliche Dichte der Stoffe vom Restmaterial getrennt. Der FCKW-haltige PU-Schaum wird in einem Silo aufgefangen und gelangt in eine Pelletierpresse. Hier wird das FCKW aus dem Isolierungsmaterial entfernt und gelangt in eine Gasaufbereitung. In dem Anlagenteil für die Ölabscheidung und Gasaufbereitung (Absaugung und Pelletierpresse) wird das Kältemittel in einem aufwendigen Verfahren (Molekularsiebe) in eine Öl- und diverse Kältemittelfraktionen getrennt.
Demontage der Computer bei der GESA.
Wertvolle Rohstoffe
Der verbliebene Metall-Kunststoff-Mix wird wiederum mittels eines Magneten vom Eisenanteil befreit und gelangt dann in den NE-Abscheider, der hier Kupfer und Aluminium vom Polystyrol trennt. Eisen- und Nichteisenmetalle sowie das Polystyrol sind begehrte Sekundärrohstoffe und werden entsprechend vermarktet. Das Recycling von Elektrogeräten ist ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, denn wertvolle Rohstoffe werden dadurch wieder dem Verwertungskreislauf zugeführt. Außerdem wird so gewährleistet, dass klimaschädliche Treibhausgase aus alten Kühlgeräten sicher und ohne Umweltbelastung entsorgt werden können. Dennoch lassen sich auch Kühlgeräte fast vollständig wiederverwenden – nach Aussagen der Firma Lohmann sogar zu 99 Prozent, da lediglich die Kältemittel beseitigt werden müssen.
Kühlschrank auf dem Transportband – FCKW wird abgesaugt.

Energie: Umbau Kaiserstraße
Kampf dem
Regen
Bei starken Regenfällen kam es in der Vergangenheit vor, dass die Kaiserstraße unter Wasser stand. Diesen Missstand werden die WSW im Sommer beheben.
„Der Schmutzwasserkanal unter der Kaiserstraße ist gerade bei starkem Regen hydraulisch überlastet“, erklärt Mathias Sommerauer von der Planungsabteilung der WSW. Der Grund dafür sei ebenso simpel wie ärgerlich: „Wir haben es hier mit einem massiven Fremdwasserproblem zu tun“, so Sommerauer weiter. Viele Vohwinkeler Grundstücke leiten ihr Regenwasser in den Schmutzwasserkanal. Das ist nicht erlaubt und führt regelmäßig zu Überschwemmungen unter der Schwebebahnlandstrecke. Dieses Risiko soll jetzt gemindert werden. Während der sechswöchigen Schwebebahnpause in den Sommerferien tauschen die WSW in der Kaiserstraße zwischen den Schwebebahnhaltestellen Hammerstein und Bruch 850 Meter der 100 Jahre alten Kanalleitung aus.

Ein ehrgeiziger Zeitplan
Der Kanalbetrieb der Stadtwerke musste zunächst feststellen, wo genau Fehlanschlüsse vorliegen. Dazu wurden sämtliche Hausanschlüsse mit Nebel oder gefärbtem Wasser überprüft. Ergebnis: In weit über 100 Fällen wird Regenwasser in den Schmutzwasserkanal geleitet. Diese Fehlanschlüsse werden nun beseitigt und der bisher überlastete Schmutzwasserkanal wird erneuert und vergrößert. Für diese Arbeiten haben sich die WSW einen ehrgeizigen Zeitplan vorgenommen.
Ab dem 9. Juli wird innerhalb von drei Wochen die Kanalleitung auf der südlichen Seite der Kaiserstraße zwischen Hammerstein und Grotenbecker Straße ausgetauscht. Im Anschluss wird dann in der zweiten Ferienhälfte der Abschnitt bis zur Station Bruch erledigt. Der Fahrzeugverkehr kann während der Bauarbeiten die Kaiserstraße nur einspurig in Richtung Kaiserplatz befahren.

Schwebebahngerüst wird gesichert
Um die Stadtentwässerung während der Kanalerneuerung sicherzustellen, werden die WSW vorher eine oberirdische Ersatzleitung verlegen. Diese wird auf der nördlichen Seite der Kaiserstraße in 2,50 Meter Höhe über dem Gehweg aufgeständert. Straßeneinmündungen und Hofeinfahrten werden in mindestens 4,50 Meter Höhe überquert. Auch eine spezielle Sicherung des Schwebebahngerüsts ist an einigen Stellen erforderlich. So werden die Fundamente der Schwebebahnstützen 31 bis 36 unterirdisch im sogenannten Düsenstrahlverfahren vergrößert.
Diese Arbeiten finden an den drei betriebsfreien Wochenenden der Schwebebahn im Juni statt. „Wir werden alles daran setzen, zum Ende der Sommerferien fertig zu werden“, verspricht Mathias Sommerauer. Um die Arbeiten zügig über die Bühne zu bringen, wird auch samstags und teilweise nachts gearbeitet. Spätestens wenn alle bekannten Fehlanschlüsse nach und nach beseitigt worden sind, soll es dann an der Kaiserstraße mit Überschwemmungen und voll gelaufenen Kellern bei jedem sommerlichen Gewitterregen vorbei sein.

Verkehr: Schminken im ÖPNV
Make-up
to go
Schminken unter Beobachtung, das ist für viele Mädchen Alltag. Sie machen sich morgens auf dem Weg zur Arbeit oder in die Schule noch schnell fertig, benutzen Make-up und manchmal sogar Nagellack in Bus und Bahn, während alle anderen zuschauen.
Schminken überall – was ist das eigentlich für ein Phänomen, frage ich mich? Vor allem junge Leute schminken sich scheinbar bei jeder Gelegenheit: in der Bahn, im Bus, im Auto und kurz vor der Arbeit. Für manche ist das praktisch, weil sie so morgens ein paar Minuten länger schlafen können. Andere sind schlicht genervt. Dabei stellt sich die Frage, ob Rouge in der Bahn noch in Ordnung ist und ob die Toleranz erst bei Nagellack im Bus aufhört?

Viel zu wackelig
Anne Dietz (15) gehört zu denjenigen, die sich fürs Schminken lieber Zeit zu Hause nehmen und eher riskieren, zu spät zu kommen, als sich öffentlich im Bus zu schminken. Ihr fallen beim Blick aus dem Fenster vor allem Menschen auf, die sich auf der Beifahrerseite im Auto zurechtmachen. So weit, sich morgens die Nägel in Bus oder Bahn zu lackieren, würde sie aber nicht gehen: „Das ist doch viel zu wackelig und außerdem ist es auch peinlich, die anderen Menschen mit seinem Nagellackgeruch zu belästigen.“
Die Autorin Tabea Müller (links) zusammen mit einer Freundin im Selbstversuch.
Katharina Ledabo (16) ist da völlig anderer Meinung. Sie hat mit dem öffentlichen Schminken schon einige Erfahrungen gemacht – und dabei so manche lustige Geschichte erlebt. Dass sie sich morgens unterwegs fertig macht, kommt immer wieder vor. „Vor allem, wenn ich verschlafen habe, geht es ja gar nicht anders.“ Als sie neulich ihre Schminksachen im Bus ausgepackt hat, gab es sogar eine Durchsage. „Der Busfahrer hat das im Spiegel gesehen und sagte am Ende, ich solle nach vorne kommen, er wolle das Ergebnis sehen“, sagt sie und lacht.

Ralf Weber (53) hat schon öfter beobachtet, wie sich vor allem junge Menschen in der Öffentlichkeit schminken. Er fährt regelmäßig Bus. „Meist haben die dann auch so kleine Handspiegelchen dabei. Aber ehrlich gesagt stört mich das überhaupt nicht“, sagt er. Viel störender findet er es, wenn jemand laut Musik hört. Doch von vielen anderen Fahrgästen gibt es oft schon für das Haarekämmen kritische Blicke der Mitfahrenden.
Ein Handspiegel ist für das Schminken unterwegs unverzichtbar.
Renate Schlingensiepen (60) ist fast jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. „Ich habe nichts dagegen, wenn sich jemand schminkt, wenn ich daneben sitze.“ Allerdings gelte das nur, solange sie selbst nicht auch mit Nagellack beschmiert werde. „Ich verstehe aber nicht, warum diese Mädchen das nicht zu Hause schaffen. Für mich käme das nicht infrage, ich schminke mich entweder morgens früh oder gehe dafür auf eine Toilette.“

Morgens zu Hause, das hat Katharina Ledabo schon länger nicht mehr geschafft. Wie häufig greift sie denn nun wirklich zum Rouge in letzter Sekunde? Katharina denkt kurz nach. „Na ja, eigentlich benutze ich mittlerweile jeden Morgen wenn ich zur Schule fahre Kajal, Eyeliner, Wimperntusche, Rouge und Make-up. Allerdings war mir das beim ersten Mal schon ziemlich peinlich. Aber danach habe ich mich daran gewöhnt“, sagt sie. „Was Menschen von mir denken, die ich in meinem Leben wahrscheinlich nie wieder sehe, ist mir mittlerweile egal. Außerdem machen das ja auch viele Mädchen unterwegs.“
Schminken im Bus. Ein neuer Trend?
Und was denkt sie über die, die es ihr gleichtun? „Ich habe mich halt daran gewöhnt, aber trotzdem sieht es lustig aus, andere dabei zu beobachten“, sagt Katharina. Und was sagt ihr Freund dazu? „Mein Freund findet es nicht so toll, wenn ich das mache. Mir wurde auch schon einmal gesagt, dass es unhöflich und die unmädchenhafteste Sache auf der Welt wäre. Einmal meinte ein junger Mann, der mir im Bus gegenübersaß, ich bräuchte mich gar nicht zu schminken, ich wäre auch so hübsch genug. Aber normalerweise gucken mich die Leute nur blöd an.“

Zu denen könnte auch Markus Bolz (38) gehören. Er hat schon einige Male beobachtet, wie sich Mädchen im fahrenden Bus schminken. „Es sieht schon sehr komisch aus, wobei es mich nicht wirklich stört. Aber natürlich guckt man dann auch dahin. Ich finde es lustig, wenn sich der Bus in eine Kurve legt und diejenige dann mit der Wimperntusche verrutscht“, sagt Markus Bolz.
Die Reaktionen der anderen Passagiere sind unterschiedlich.
Eher eine Minderheit
Das Phänomen des Unterwegsschminkens kann man allerdings nicht nur in den Stoßzeiten morgens bei Schülerinnen und Studentinnen beobachten, sondern auch zu jeder anderen Tageszeit. Denn auch ältere Fahrgäste greifen unterwegs gerne einmal zur Schminke, wenn auch etwas dezenter und unauffälliger. Trotzdem lässt sich manchmal beobachten, wie sie eher verstohlen den Lippenstift herausholen und schnell noch ein, zwei Korrekturen vornehmen. Vor allem ältere Frauen gehen dafür lieber auf die Toilette, erst recht, wenn sie den praktischen Taschenspiegel vergessen haben.

Grundsätzlich scheint das Schminken unterwegs bei uns noch eher in den Kinderschuhen zu stecken. Denn noch sind die Frauen mit Eyeliner und Rouge in der Öffentlichkeit eindeutig in der Minderheit. Dabei gehen die Meinungen, was noch okay ist und wo die Toleranz aufhört, auseinander. Die einen finden Schminken in der Öffentlichkeit generell eher unangemessen, für die anderen ist es längst alltäglich geworden und wieder anderen ist es egal, solange der fremde Lippenstift nicht auf den eigenen Klamotten landet. Und zumindest das scheint doch ein zukunftsfähiger Konsens zu sein.

Dieser Gastbeitrag stammt von der woopt!-Redakteurin Tabea Müller. Das junge Online-Magazin wird von den WSW unterstützt.

Verkehr: Talflimmern an der Alten Feuerwache
Frische Luft und großes
Kino
Die nunmehr schon zum 15. Mal durchgeführte Freiluftkinoveranstaltung – seit 2002 im Herzen Elberfelds – ist mittlerweile eine feste Größe innerhalb der bergischen Kulturlandschaft. Abo Oho!-Kunden sparen einen Euro beim Filmvergnügen.
Bereits im Frühjahr 1998 entwickelten die beiden Kinomacher und Cineasten Mark Rieder und Mark Tykwer ihr Freiluftkinoprojekt, das längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist und im Lauf der Jahre schon etliche Preise für sein ausgewogenes Programmkonzept einheimste. Große Teile der Technik, vor allem die aufwendige 35-mm-Projektionsanlage, kamen seinerzeit aus eigenen Beständen. Ein lokaler Biergartenbetreiber signalisierte Unterstützung und die Genehmigung war bald unter Dach und Fach. So entwickelte sich aus einer eher spontanen Idee im Lauf der Zeit eine kleine Institution der freien Kulturszene, die in diesem Jahr bereits zum 15. Mal in Folge das Freiluftkino zelebrieren wird.

Das Programm der populären Veranstaltungsreihe offeriert eine Mischung aus klassischem Programmkino und anspruchsvollem Mainstream, eingebettet in ein Repertoire aus Stummfilmklassikern, Originalfassungen, Kurzfilmrollen, lokalen Produktionen, Lesungen, Theateraufführungen und Konzerten. Der Eröffnungsabend der kommenden Saison findet am 7. Juli, ab 21.00 Uhr statt, das Finale fällt auf den 18. August. Dazwischen liegen sieben Wochen atmosphärisch einzigartiges Sommerkinovergnügen mit rund 30 Abenden unter freiem Himmel im Innenhof der Alten Feuerwache.
Französisch für Cineasten
Filmisch wird die Spielzeit 2012 klar vom derzeit außerordentlich populären französischen Kino dominiert: Zum Auftakt erblickt der, mit Césars und Oscars überschüttete, Stummfilm „The Artist“ das Weiß der Leinwand an der Gathe, aber auch die Erfolgskomödie „Ziemlich beste Freunde“ wird zu sehen sein. Hinzu gesellen sich unter anderem Steven Spielbergs Comic-Adaption von Hergés „Tim und Struppi“, Doris Dörries „Glück“, Aki Kaurismäkis „Le Havre“, Lars von Triers „Melancholia“ und das von Roman Polanski inszenierte Drama „Der Gott des Gemetzels“ von der Erfolgsautorin Yasmina Reza. Informationen zum vollständigen Programm hält die Internetseite www.talflimmern.de bereit. Flyer liegen ab Anfang Juli im gesamten bergischen Raum aus. Der Kartenvorverkauf über www.wuppertal-live.de startet Mitte Juni.

Ihr Abo Oho!-Vorteil
AboTicket-Kunden dürfen sich gleich doppelt freuen: auf einen schönen Kinoabend unter freiem Himmel und auf den von sechs auf fünf Euro reduzierten Eintrittspreis.
Der Abo Oho!-Partner:
Talflimmern – Open-Air-Kino
Gathe 6, 42107 Wuppertal
Telefon 0202 40869900
www.talflimmern.de
Vorverkauf:
www.wuppertal-live.de

Gesellschaft: Neues Kinder- und Jugendhospiz Burgholz
Alles dreht sich ums
Leben
Ende dieses Jahres entsteht im Burgholz ein stationäres Kinder- und Jugendhospiz – auch dank Unterstützung der WSW. Wie viel Freude in solch einer wichtigen Einrichtung trotz Tod und Trauer möglich ist, zeigt Familie Hillen.
Saskia Hillen ist 21 Jahre alt und studiert im zweiten Semester Heilpädagogik an der evangelischen Fachhochschule RWL in Bochum. Sie wohnt in Oberbarmen, zusammen mit Mutter Martina, Vater Volker und Bruder Sascha (14), während ihre Schwester Sarah (24) in Bremen lebt. In ihrer Freizeit feuert die 21-Jährige gern ihre Lieblings-Fußballmannschaft, Borussia Dortmund, im Stadion an, besucht Rockkonzerte und verbringt Zeit im Facebook-Chat. Wenn Saskia stirbt, möchte sie in einem klavierlackschwarzen Sarg beerdigt werden und ihr lilafarbenes BVB-Trikot am Körper tragen. Für die Zeremonie wünscht sie sich ausgelassene und fröhliche Gäste. Auf keinen Fall soll jemand ihren Tod betrauern.

Mit dem Thema Tod geht Saskia Hillen ganz offen um. Die 21-Jährige wurde mit Muskelschwund geboren, Mediziner sprechen von Kongenitaler Muskeldystrophie. Alleine kann sich Saskia kaum bewegen, ihr unterentwickelter Körper wiegt 30 Kilogramm bei etwa 1,70 Metern Größe. Laufen, Arme heben, sich drehen – dazu ist sie zu schwach. Morgens um sechs Uhr nimmt sie die ersten zwei Tabletten, eine gegen Schmerzen, eine zum Schutz ihres Magens. Bis zum Abend folgen noch fünf weitere. Nachts unterstützt sie eine Maschine beim Atmen und eine Magensonde führt ihr Kalorien zu, weil sie viel mehr braucht als andere. Irgendwann wird ihr Herz aufhören zu schlagen. „Länger als zehn Jahre dauert es nicht mehr“, sagt die junge Frau. „Da bin ich ganz realistisch.“
Zita Höschen von der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land will einen Ort des Ausgleichs schaffen.
Dennoch dreht sich bei Saskia alles ums Leben. Das genießt sie, lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Sie hat ihren eigenen Kopf. Voriges Jahr hat sie sich am linken Arm ein Tattoo stechen lassen. Eine Blumenranke. Sie isst Nudeln und Pommes wann sie möchte, auch mitten in der Nacht. Sie sagt ihrer Mutter die Meinung, wenn sie mal wieder zu fürsorglich ist, gegenüber ihren Dozenten, wenn sie sich im Recht fühlt. Nur ein Hausschwein, das bekommt sie nicht, obwohl sie sich eins wünscht. „Das ist zu viel Arbeit“, sagt ihre Mutter. Saskia benötigt ja selbst Unterstützung rund um die Uhr. Für Martina Hillen ist das ein Vollzeitjob. „Man muss sich das vorstellen wie die Betreuung eines Babys“, sagt sie und schaut ihre Tochter liebevoll an. Eltern mit einem kranken Kind seien auf sich gestellt.

Vertrauen ist wichtig
15 Jahre lang hätten sie Saskias Pflege alleine gemeistert, erst dann erfuhren sie von Entlastungsmöglichkeiten durch ambulante Pflege- und Hospizdienste. Ihre Tochter dem Personal zu überlassen, war nicht einfach, aber irgendwann fasste sie Vertrauen. Besonders gute Erfahrungen machte die Familie im Olper Kinder- und Jugendhospiz Balthasar. „Die Angestellten kennen die Gäste. Persönlicher Bezug ist sehr wichtig“, sagt die Mutter.
Das Konzept für das erste stationäre Kinder- und Jugendhospiz in Wuppertal soll sich an den Bedürfnissen der Betroffenen ausrichten.
Zweimal im Jahr besucht Saskia das Hospiz Balthasar für je zwei Wochen – und hat dort eine richtig gute Zeit. „Wir zaubern teils bis nachts um drei“, sagt sie mit einem breiten Grinsen. „Ich möchte jetzt leben, alles machen, was Spaß macht. Ich will nichts Besonderes sein wegen meines Handicaps.“ Niedergeschlagenheit oder ernste Gespräche über die lebensverkürzenden Krankheiten der Gäste gebe es in der Einrichtung nicht. Für Saskia hat der Aufenthalt dort etwas von Ferien.

Eine Wertschätzung des Lebens
Die meisten Menschen haben jedoch eine ganz andere Vorstellung, weiß Zita Höschen von der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land. Deshalb sei Aufklärung enorm wichtig. „Kaum jemandem sind die großen Unterschiede zwischen Kinder- und Jugendhospizen und solchen für Erwachsene bewusst.“ So verbringen Letztere dort ausschließlich ihren Lebensabend, während es bei jungen Menschen auch gezielt um eine Auszeit vom Alltag geht, allein oder mit der Familie. „Ein Haus zum Leben, Lachen, Spielen, Toben und Trauern. Die Gäste sollen Luft holen können, sich zusammen entspannen. Oder ihr krankes Kind dort in guter Obhut wissen und etwas unternehmen, das mit ihm nicht möglich wäre.“ Das sei kein Abgeben der Verantwortung, sondern Wertschätzung des Lebens. Genau darum gehe es, bestätigt Saskia: „Im Kinderhospiz ist mehr Leben als Sterben.“
Saskia Hillen (21) wurde mit Muskelschwund geboren.
Erfahrungen, die Betroffene wie Familie Hillen vor Ort machen, sind für Zita Höschen sehr wichtig. Ende dieses Jahres erfolgt der Spatenstich für das erste stationäre Kinder- und Jugendhospiz in Wuppertal. Das Konzept soll sich komplett an den Bedürfnissen der Betroffenen ausrichten. „Niemand kann bessere Tipps geben als die, die damit täglich umgehen“, sagt Zita Höschen.

Und so hört sie ganz genau zu, wenn Saskia ihre Vorschläge aufzählt: Ein Internetanschluss in jedem Zimmer sei unerlässlich, ebenso ein Sofa – für Übernachtungsbesuch. Ehrenamtliche, die vorlesen und weitere Programmpunkte anbieten. Ein Koch, der frische Gerichte nach den Wünschen der Gäste kocht. „Krankenhausfraß ist ekelig“, sagt Saskia und „sterben im Krankenhaus blöd“. Deshalb ziehen nun alle an einem Strang, damit junge Menschen wie sie sich nicht nur in Würde, sondern auch möglichst erfüllt aus diesem Leben verabschieden können.
„Ich möchte jetzt leben, alles machen, was Spaß macht.“
Info: Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land
Lebensverkürzend erkrankte junge Menschen und ihre Angehörigen zu entlasten, ihnen eine schöne Zeit zu ermöglichen und einen Ort zum Sterben in liebevoller Begleitung zu bieten. Das hat sich die Kinderhospiz-Stiftung mit dem Bau der stationären Einrichtung mitten im Burgholz zum Ziel gemacht. Zwölf Patientenbetten zuzüglich Gästezimmer soll das Haus auf dem Gelände des ehemaligen Kinderheims am Küllenhahn umfassen. Kosten: rund 4,5 Millionen Euro, aus Spenden finanziert. 3,55 Millionen Euro hat die im Juni 2011 gegründete Stiftung schon gesammelt.

Auch die WSW gaben mehrere Tausend Euro für den Bau, mit dem der Caritasverband Wuppertal/Solingen, die Diakonie Wuppertal und die Bethe-Stiftung die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit ergänzen wollen. Projektkoordinatorin Zita Höschen: „Die Unterstützung ist großartig. Unser Anspruch ist, dass Familien Hilfe ohne finanzielle oder bürokratische Hürden wie Anträge auf Bezuschussung ihrer Unterbringung erhalten. Sie sollen einfach mit freiem Herzen kommen.“ Zusätzlich sind neben einem seelsorgerischen Beistand Angebote auf ehrenamtlicher Basis geplant.
wsw.info-Video zum Thema


Weitere Informationen unter:
www.kinderhospiz-burgholz.de

Energie: Ausbau der Gasversorgung
Mit Sicherheit gut
versorgt
Die WSW erweitern die Gasübernahmestation Hohenhagen. Durch eine direkte Verbindung von Transport-Pipeline und Nordtangente wird die Versorgungssicherheit für die Gaskunden weiter erhöht.
Gasübernahmestationen sind Bindeglieder zwischen den Antransport-Pipelines und dem Gasverteilnetz im Wuppertaler Stadtgebiet. Sie haben eine ähnliche Funktion wie die Umspannwerke für die Stromversorgung. Nur geht es hier nicht um eine Minderung der Spannung, sondern um eine Reduzierung des Drucks. In Hohenhagen mündet eine Pipeline des vorgelagerten Netzbetreibers Gascade (früher Wingas) in das WSW-Netz. Hier hat das Gas einen Druck von bis zu 100 Bar. „Dieser Druck ist notwendig, um ausreichende Mengen über große Strecken transportieren zu können“, erklärt Thomas Haase, Projektleiter für die Erweiterung der Station Hohenhagen.

Um damit eine Heizungsanlage oder einen Gasherd zu betreiben, sei er aber viel zu hoch. Darum muss er in der Station auf sieben Bar für die Hochdruckleitungen im Stadtnetz und dann noch einmal auf 50 Millibar für das Niederdrucknetz abgesenkt werden. Zunächst aber wird das Gas in der Übernahmestation durch einen Filter geschickt, da Verunreinigungen zu Schäden in Heizungen und anderen Anlagen beim Kunden führen können. Erst dann strömt es durch einen Druckregler.
Projektleiter Thomas Haase in der Gasübernahmestation Hohenhagen.
Durch die Druckabsenkung kühlt sich das Erdgas stark ab und dehnt sich bei gleicher Transportmenge aus. „Wir reden hier von einer Temperaturdifferenz von bis zu 40 Grad Celsius“, erläutert Thomas Haase. Druckregler, Sicherheitseinrichtungen und Leitungen würden vereisen. Um das zu verhindern, sorgt eine 1.000-Kilowatt- Heizungsanlage für eine gleichbleibende Gastemperatur. Bevor es dann ins WSW-Netz eingespeist wird, muss das Gas noch „odoriert“ werden, das heißt, es bekommt seinen typischen Gasgeruch. „An sich ist Erdgas absolut geruchlos“, so Thomas Haase, „der bekannte Gasgeruch entsteht erst durch Zugabe eines Odoriermittels.“

Ganzjährig abgesichert
An der Station Hohenhagen wird aber nicht nur das Erdgas vom Vorlieferanten eingespeist, sondern hier mündet auch die sogenannte Nordtangente, eine Verbindungsleitung zwischen den WSW-Übernahmestationen Hohenhagen und Möbeck. „Durch den Neubau einer Regelschiene, die ausschließlich der Einspeisung in den Nordtangentenstrang dient, wird die Versorgungssicherheit für das Wuppertaler Stadtgebiet noch mal deutlich erhöht“, begründet Thomas Haase die Baumaßnahme. Selbst bei einem Störfall an kalten Wintertagen reicht in Zukunft die Kapazität jeder einzelnen Anlage aus, um Wuppertal mit Erdgas zu versorgen.

Kultur: Pina Bausch Foundation in Wuppertal
Eine Heimat für
Pina
Kurz nachdem Pina Bausch 2009 überraschend starb, hat ihr Sohn Salomon Bausch eine Stiftung ins Leben gerufen, die das Erbe der Choreografin erhalten und öffentlich zugänglich machen will. Nur wo die Foundation ihren Sitz haben wird, ist bislang noch unklar.
Die Pina Bausch Foundation hat ihren ersten Arbeitsbericht vorgelegt, in dem Salomon Bausch und seine Frau Nataly Walter, Geschäftsführerin der Stiftung, über ihre Arbeit informieren. Die Stiftung ist Inhaberin der Urheberrechte an den Stücken und Choreografien von Pina Bausch und will in einem öffentlich zugänglichen Archiv die Erinnerung an die Künstlerin lebendig halten.

Finanziell unterstützt wird sie durch das Land NRW, die Kulturstiftung des Bundes und die Jackstädt-Stiftung Wuppertal. Nach dem Willen des Sohnes, der sich auf seine Mutter und deren lebenslange Verbundenheit zu Wuppertal bezieht, wäre es wünschenswert, einen geeigneten Ort in Wuppertal zu finden. Das Archiv soll der Erinnerung und Forschung dienen und gleichzeitig als interdisziplinäres Studien- und Forschungszentrum sowie als lebendige Spielstätte genutzt werden, in der Tänzer und junge Choreografen sich im Sinne des Tanztheaters ausprobieren können.

Tanztheater ist ein flüchtiges performatives Ereignis, das nur live auf der Bühne zu seiner wahren Bestimmung findet. Umso wichtiger ist es, den Bestand des Tanztheaters Wuppertal zu sichten, zu katalogisieren und zu erhalten, um die Stücke jederzeit wieder rekonstruieren zu können.
Salomon Bausch engagiert sich für einen Standort in Wuppertal.
Pina Bausch hatte zu Lebzeiten verfügt, wie die Materialien archiviert und erschlossen werden sollen, nämlich anhand der Stücke in chronologischer Reihenfolge. „Pflege und Gebrauch eines Archivs gehörten von Anfang an zur Arbeit meiner Mutter. Seit einigen Jahren verfolgte sie, zusammen mit mehreren Tänzern und Mitarbeitern, die systematische Erschließung des gewachsenen Bestandes, insbesondere der vielen 1.000 Videoaufzeichnungen. Sie legte genau fest, was alles in ein Archiv gehört und welche Struktur es haben soll“, erklärt Salomon Bausch. „Die Materialien dokumentierten nicht nur die Arbeit seiner Mutter, sondern seien auch Voraussetzung, um die Stücke zu pflegen. Das Wissen und die Erfahrung der Tänzer und Mitarbeiter des Tanztheaters seien dabei unverzichtbar“, sagt Bausch.

In dieses „lebendige Archiv“ sollen auch persönliche Erinnerungen und Erfahrungen einfließen. Dafür hat die Pina Bausch Foundation ein „Oral-History“-Projekt entworfen: Nach den Vorstellungen von „Two Cigarettes in the Dark“ 2011 interviewten sieben Zuschauer sieben Mitglieder des Tanztheaters, die vor und hinter den Kulissen arbeiteten, sieben Minuten lang und förderten so in 49 Dialogen persönliche Erinnerungen zutage. Das Projekt soll in ähnlicher Weise bei anderen Stücken wiederholt werden.
Nataly Walter übernimmt die Geschäftsführung der Pina Bausch Stiftung.
Die Stiftung hat ihren Sitz zurzeit in Pina Bauschs ehemaliger Wohnung am Fingscheid in Unterbarmen. Das Archiv umfasst Materialien zu 46 Aufführungen, Regiebücher, Notizbücher, Partituren, Bühnenbild- und Kostümskizzen, Fotos, technische Anweisungen, Requisiten und Kostüme, die teilweise noch für die Bühne gebraucht werden. Dazu kommen die Programmhefte, Plakate und Pressematerialien mit mehr als 35.000 Kritiken sowie unzählige Fotos. Persönliche Korrespondenzen, Briefe, Reden, Preise und Interviews komplettieren den Bestand. Die etwa 7.500 Videos werden bereits seit 2007 von Tänzerinnen anhand von Pina Bauschs festgelegten Parametern gesichtet und katalogisiert.

Das Lebenswerk
Die ältesten Bänder stammen aus den 70er-Jahren. Seitdem haben sich die Videoformate ständig geändert. Mit der Zeit werden sie nach und nach unlesbar. Deshalb sollen alle Bänder digitalisiert werden, um sie jederzeit reproduzieren zu können – ein aufwendiger Prozess, weil das Verfahren in Echtzeit abläuft. Die Aufnahmen bilden aber eine wichtige Basis für die Zukunft der Stücke von Pina Bausch.
Die Suche nach einem geeigneten Standort für das Pina-Bausch-Archiv erfordert viel Geduld.
Ausgewählte Videos sollen außerdem später im Archiv öffentlich zugänglich gemacht werden. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt entwickelt die Pina Bausch Foundation eine große Datenbasis. Dazu gehört etwa auch, dass alle Kostüme fotografiert werden – bis Ende 2011 waren es schon 1.340. Die Bühnenbilder werden mit Zeichnungen, Fotografien, Materialmustern und Texten dokumentiert.

Wo das Archiv seinen endgültigen Sitz haben wird, ist noch unklar. Oberbürgermeister Peter Jung, der eine langjährige persönliche Beziehung zu Pina Bausch pflegte, spricht sich dafür aus, dass das Archiv in Wuppertal bleibt und sucht aktuell nach einem geeigneten Standort.

Energie: Eine neue Perspektive für Unterbarmen
Neues Leben im
Viertel
Das Büro für Quartierentwicklung, die Zwischennutzungsagentur und der Unterbarmer Bürgerverein kämpfen gemeinsam gegen Immobilienverfall und Mieterflucht.
Es ist keine Floskel, wenn die Anwohner und Hausbesitzer rund um die untere Rudolfstraße und den Loher Platz in Unterbarmen sagen: „Früher war alles besser.“ Sie wünschen sich die Zeiten zurück, als abends noch Licht in den Wohnungen brannte, als sich Kunden in den vielen kleinen Geschäften die Klinke in die Hand gaben, als verzierte Fassaden mit schmucken Giebeln ein Aushängeschild für das Gründerzeitviertel waren. Heute prägen blinde Fensterscheiben, geschlossene Rollläden und Türen, ergraute Hauswände und bröckelnder Putz das Erscheinungsbild. Handel, Kunden- und Mieterverkehr sind verebbt. Das Viertel: ein trauriger Anblick.

Nachhaltig verbessern
Doch jetzt gehen das Wuppertaler Büro für Quartierentwicklung (Wuppertaler Quartierentwicklungsgesellschaft, kurz WQG), die Zwischennutzungsagentur (ZNA) und der Unterbarmer Bürgerverein in die Offensive. Gemeinsam mit Eigentümern, Geschäftsleuten und Anwohnern möchten sie das Viertel wieder attraktiv machen und das Leben in die Straßen zurückholen. „Die Wohn- und Geschäftssituation soll nachhaltig verbessert werden“, sagt WQG-Geschäftsführer Andreas Mucke.
Mit vereinten Kräften wollen Hans-Peter Brause (Leiter Immobiliencenter der Sparkasse) und Andreas Mucke das Viertel in Unterbarmen wieder attraktiv machen.
Die ersten Schritte sind gemacht. Alle Interessierten saßen an einem Tisch und analysierten die Lage. Prompt fanden sie Lösungsansätze wie die Umnutzung von Räumen oder bauliche Verschönerungen. Die Ideen werden nun in nachbarschaftlichem Miteinander ausgefeilt. Die Devise: Eine Hand wäscht die andere. „Es ist von Beginn an konstruktiv. Alle blicken nach vorn“, lobt ZNA-Projektleiter Thomas Weyland. Andere Quartiere haben WQG und ZNA schon erfolgreich aufgewertet, zum Beispiel den Arrenberg: Die WQG stieß die Gründung des Vereins „Aufbruch am Arrenberg“ an, die ZNA ermöglichte individuelle Raumnutzung.

Ihr enger Zusammenschluss für das Unterbarmer Projekt ist bisher einmalig. Andreas Mucke ist voller Zuversicht: „Gemeinsam können wir Potenziale ganz anders nutzen. Mit unseren Erfahrungen, Kontakten und unserem Fachwissen helfen wir den Menschen dabei, sich selbst zu helfen.“ Unter anderem in Bezug auf Netzwerke sowie Beratung über Sanierung, Förderung und Energie.
Andreas Mucke: „Die Wohn- und Geschäftssituation soll nachhaltig verbessert werden.“
Der Aufschlag ist gemacht
Mit dem Unterbarmer Bürgerverein ist ein weiterer starker Partner im Boot. „Der Zusammenschluss als Gemeinschaft für das Viertel ist der richtige Weg“, bekräftigt Heinz-Willi Riedesel-Küper. Er richtet sich vor allem an potenzielle Geschäftsinhaber. „Guter Wille allein reicht nicht. Jeder muss hinter seinem Standort stehen und sich einbringen.“ Ein Nachbarschaftsfest könne den Zusammenhalt weiter stärken. Es gibt also viel zu tun.

„Natürlich werden wir nicht sofort die Welt retten“, sagt Andreas Mucke, „aber der Aufschlag ist gemacht.“ Er setzt auf eine Kettenreaktion. „Kleinen Maßnahmen folgen größere. Fängt einer an, ziehen andere nach – und sei es vorerst nur ein neuer Anstrich. So kommt etwas ins Rollen. Das ist das Gute an der Sache.“
Gemeinsam gegen Immobilienverfall und Mieterflucht.
Engagement für Wuppertal
Das Büro für Quartierentwicklung setzt sich für Gebäudeeigentümer, Unternehmer und Investoren ein. Es berät, hilft bei der Umsetzung und stößt Netzwerke an. Ziel ist die Aufwertung von Immobilien, um die Lebensqualität in Wuppertaler Quartieren zu steigern. Geschäftsführer ist seit Juli 2011 Andreas Mucke, ehemals Leiter Vertrieb Privat- und Gewerbekunden bei den WSW. Gesellschafter sind die WSW, die Barmer Wohnungsbau AG, die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal, die Stadtsparkasse Wuppertal und der Wuppertaler Bau- und Sparverein.

Mehr Infos zu dem Thema gibt es auf:
www.quartier-entwicklung.de.

Kultur: Die KulturKarte stellt sich vor
Kultur à la
carte
Wuppertaler Kulturfreunde kaufen ihre Tickets für Veranstaltungen seit Kurzem nicht mehr beim WSW-Verkaufsservice, TopTicket, sondern in den neuen Räumlichkeiten der KulturKarte. Der Empfang auf rotem Teppich und eine persönliche Kundenbetreuung sind dabei inklusive.
Mit dem Monat Mai gab es auch eine Neuerung beim Kartenvorverkauf von Wuppertaler Bühnen, Sinfonieorchester und Tanztheater Wuppertal Pina Bausch: die KulturKarte. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit den WSW unter der Bezeichnung TopTicket beziehen die Wuppertaler Bühnen mit dem Bereich Marketing und Vertrieb nun eine eigene Geschäftsstelle im City Center an der Schloßbleiche. Seit dem 2. Mai 2012 stehen in den hellen, übersichtlichen Räumen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KulturKarte persönlich oder telefonisch für alle Buchungsfragen zur Verfügung.

Ein motiviertes Team
Die KulturKarte ist für die Vorstellungen der Wuppertaler Bühnen in den Sparten Oper und Schauspiel sowie für die Aufführungen des Sinfonieorchesters und des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch erhältlich. In den neuen Räumen im CityCenter Elberfeld werden alle Informationen zu den verschiedenen Kulturinstituten angeboten. Zusätzlich sind die Abendkassen, wie bisher, eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.
Das Verkaufsteam der Wuppertaler KulturKarte ist jetzt dauerhaft im CityCenter beheimatet.
Seit dem 2. Mai 2012 gibt es alle Tickets bei:

KulturKarte im CityCenter, Schloßbleiche 40, 42103 Wuppertal
Telefon 0202 563-7666, www.kulturkarte-wuppertal.de

Öffungszeiten: Mo – Fr 9.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 14.00 Uhr

Tickets für alle Veranstaltungen von:
Wuppertaler Bühnen, Sinfonieorchester Wuppertal, Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

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Egal wohin Sie auch gehen, der Bose SoundLink sorgt immer für ein intensives Klangerlebnis. Dank der kompakten Bauweise und dem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku müssen Sie in Zukunft auch unterwegs nicht mehr auf ihre Lieblings-Musik verzichten. Per Bluetooth-Verbindung werden Ihre Songs direkt vom Smartphone, Handy oder Tablet auf den SoundLink übertragen – einfach und flexibel. Das Ganze natürlich in gewohnter Bose-Qualität. Der Sommer kann kommen.
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Fotos
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EBV
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Programmierung
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Gestaltung
wppt:kommunikation gmbh