editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

frisches Trinkwasser aus dem Hahn ist für uns eine Selbstverständlichkeit. In anderen Regionen der Welt ist das purer Luxus. Und weil es sich um ein Lebensmittel handelt, das strengeren gesetzlichen Ansprüchen als Mineralwasser genügen muss, steckt in dieser Selbstverständlichkeit eine Menge Arbeit. Trinkwasser muss gewonnen, aufbereitet und transportiert werden, um schließlich in unseren Gläsern und Tassen zu landen. Manchmal beginnt die Arbeit bereits, bevor das Wasser gewonnen wird – auf den Feldern rund um die Talsperren. Außerdem entführen wir Sie in dieser Ausgabe in eine Kathedrale des Wassers. Auch der Sport soll natürlich nicht zu kurz kommen. Deshalb widmen wir uns in dieser wsw.info dem Fechten, von dem wir zuletzt bei den Olympischen Spielen begeistert waren. Kann ein Teppich Kunst sein? Die Antwort lautet ja. Wir trafen den Teppichkünstler Wolrad Specht in seinem Atelier in der Wiesenstraße. Dort gibt es viele zusätzliche Informationen, Bilder und Videos zu den aktuellen Artikeln. Diesmal berichten wir in Filmbeiträgen vom Jazzmeeting, von der Schwebebahnbaustelle in Oberbarmen und vom Fechten.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Holger Stephan (Chefredakteur wsw.info)
Holger Stephan
News
Neue Wartehäuschen
Bis Herbstende werden 50 elegante Wetterschutzhäuschen aufgestellt
Neuer WSW-Fahrschulbus
Ein Mercedes-Benz Citaro der neusten Generation steht für die Ausbildung bereit
Rottsieper „Dänen“ gewinnen die Mini-EM der Stadtwerke
Zum siebten Mal spielten im Juli Kicker aus Wuppertaler Grundschulen
WSW jetzt mit eigenem YouTube-Kanal
WSW-Themenvideos stehen gesammelt auf YouTube-Kanal bereit
Schulen freuen sich über Tafelwasseranlagen
Insgesamt 35 Wuppertaler Schulen nahmen an dem Wettbewerb der WSW teil
So erreichen Sie uns
Wichtige WSW-Adressen und Rufnummern
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Zufriedene WSW-Kunden
92 Prozent der WSW-Kunden schätzen Sicherheit und Zuverlässigkeit der Versorgung
Integratives Schrebern am Dorrenberg
Menschen mit und ohne Behinderung bewirtschaftet gemeinsam einen Garten
Elektrotankstelle in der Bromberger Straße eröffnet
Die erste öffentliche Anlaufstelle für Elektromobile steht am Hauptsitz der WSW
Infrarotbilder Ihres Hauses
Mit WSW-Paket Wärmeverluste an Dach, Fassade und Fenstern aufspüren
WSW-EnergieMobil mit neuem Design und gutem Service
Beratung und Information direkt vor Ort für interessierte Kunden
Wo ist ist was los?
WSW-Termine auf einen Blick
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Verkehr:
Neue Wartehäuschen
Leicht und elegant wirken die 50 neuen Wartehäuschen, die bis Herbstende im Stadtgebiet aufgestellt werden. Am Barmer Bahnhof wurden bereits die ersten Exemplare dieser Unterstände aus Glas und Stahl installiert. Eine spezielle Beschichtung gibt das aktuelle WSW-Design wieder. Nach dem Abschluss der Aufstellarbeiten können die Fahrgäste insgesamt rund 660 Wetterschutzeinrichtungen nutzen.

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Die 50 neuen Wartehäuschen bieten Fahrgästen den nötigen Schutz vor Wind und Regen.

Verkehr:
Neuer WSW-Fahrschulbus
Die Fahrschule der WSW mobil GmbH hat am 1. Juni einen neuen Bus der aktuellen Generation erhalten. Es handelt sich um einen Mercedes-Benz Citaro in der Low-Entry-Version. Gleichzeitig werden zwei alte Fahrzeuge der Marke MAN NL in den Ruhestand geschickt. „Die Busse hatten 700.000 km und mehr auf dem Tacho, da wurde es Zeit für einen Wechsel“, so Sascha Burghoff, Leiter der Fahrschule. Eine Doppelbedienung für Gas und Bremse, ein Fahrlehrerspiegel sowie ein luftgefederter Sitz für den Fahrlehrer wurden bereits nachgerüstet, um den Anforderungen im Fahrschulbetrieb gerecht zu werden.

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Sport:
Rottsieper „Dänen“ gewinnen die Mini-EM der Stadtwerke
Bereits zum siebten Mal spielten am 4. Juli die Kicker von Wuppertaler Grundschulen um den Europameistertitel. Insgesamt 32 Mannschaften traten bei der WSW-Mini-EM auf den Soccer-Courts von Hako Sport in Vohwinkel gegeneinander an. Nach einem spannenden Turnier konnten Oberbürgermeister Peter Jung und WSW-Arbeitsdirektor Markus Schlomski bei der stimmungsvollen Finalfeier dem siegreichen Team der Grundschule Rottsieper Höhe, das in den Farben Dänemarks angetreten war, den Pokal überreichen. Zweiter und Dritter wurden die Grundschulen Wichlinghauser Straße (Finnland) und Haselrain (Deutschland). Für den besten Fanauftritt erhielt die Grundschule Hainstraße (Bulgarien) einen Geldpreis. Auch für die Fans von den Grundschulen Hammesberger Weg (Luxemburg) und Meyerstraße (Türkei) gab es Geldpreise.

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Das Siegerteam der Grundschule Rottsieper Höhe zusammen mit Oberbürgermeister Peter Jung (links) und Arbeitsdirektor Markus Schlomski (Mitte).

Unternehmen:
WSW jetzt mit eigenem YouTube-Kanal
Schon seit einiger Zeit lassen die WSW immer wieder Videos zu verschiedenen Themen produzieren. Seit Kurzem stehen diese auch gesammelt auf dem neu eingerichteten YouTube-Kanal zur Verfügung. Ob Infos zu Berufen oder Berichte zu aktuellen Artikeln in der wsw.info, auf YouTube finden Sie immer aktuelles und interessantes Filmmaterial. Bleiben Sie immer auf dem Laufenden und abonnieren Sie den Kanal unter www.youtube.com/stadtwerkewuppertal. Durch Feedback in Form von Kommentaren oder Bewertungen über den „Mag ich“-Button können Sie außerdem aktiv an der Verbesserung unseres Angebots mitwirken.

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Auf der Startseite des WSW-Kanals finden sich alle Videos in einer übersichtlichen Sortierung.

Wasser:
Schulen freuen sich über Tafelwasseranlagen
Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Thorner Straße und der Förderschule Astrid-Lindgren-Schule freuen sich seit Schuljahresbeginn über eine nagelneue Tafelwasseranlage der WSW. Die Stadtwerke haben die Anlagen bei einem Wettbewerb verlost, an dem sich insgesamt 35 Schulen beteiligt hatten. Die Tafelwasseranlagen werden den beiden Schulen drei Jahre lang kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Stadtwerke übernehmen in dieser Zeit die Betriebs- und Wartungskosten. Danach können die Schulen entscheiden, ob sie die Anlagen in Eigenregie weiterbetreiben wollen oder an die Stadtwerke zurückgeben. Aufgrund des großen Interesses soll es im nächsten Jahr nochmals einen Wettbewerb geben.

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Bei der Übergabe der Tafelwasseranlage in der Grundschule Thorner Straße: Angela Deckert, Rektorin Offene Ganztagsgrundschule Thorner Straße (hinten links), Susanne Wywiol, Schulleiterin Astrid-Lindgren-Schule (daneben), Kai-Uwe Selberg, Vertriebsleiter WSW Energie & Wasser AG (hinten rechts) und die Schülerinnen und Schüler von der Thorner Straße.

Versorgung:
Zufriedene WSW-Kunden
92 Prozent der WSW-Kunden sind mit der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Versorgung sehr zufrieden. Das ergab eine Befragung des Dortmunder Instituts Promit. Als „gut“ werden die Kundenbetreuung bei den Aspekten telefonische Erreichbarkeit, Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Geschäfts- und Öffnungszeiten bewertet. Die Energieberatung der WSW halten 56 Prozent für wichtig. Cirka zwei Drittel der Kunden würden sich für eine Energieberatung mehr als 20 Minuten Zeit nehmen. 90 Prozent betrachten die Stadtwerke als zuverlässigen Versorger und mehr als zwei Drittel bewerten die WSW als kundenfreundlich und leistungsfähig. Die hohe Zufriedenheit führt dazu, dass mehr als zwei Drittel der Kunden den WSW auf jeden Fall treu bleiben wollen.

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Unternehmen:
Integratives Schrebern am Dorrenberg
Im Kleingartenverein Oberer Dorrenberg gibt es jetzt einen Garten, der von Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam bewirtschaftet wird. Monatelang hatten ehrenamtliche Helfer den Garten, das Gartenhaus und die Zuwege so ausgebaut, dass auch Menschen mit Handicap problemlos zurechtkommen. „Rund 300 Arbeitsstunden wurden investiert“, berichtet der Vereinsvorsitzende und Projektinitiator Klaus Dahlhaus. Die WSW hatten das Vorhaben im Rahmen der „Wir wuppen das!“-Kampagne finanziell unterstützt. Am 11. Juli konnte der Garten an die Lebenshilfe Wuppertal übergeben werden. Sie wird die Arbeit dort weiterbetreuen. „Der Garten ist aber nicht nur für Menschen aus unseren Wohngruppen oder der ambulanten Betreuung gedacht, er soll allen Interessierten, ob mit oder ohne Handicap, offenstehen“, betont Wohnstättenleiter Stefan Bersdorf von der Lebenshilfe. Interessierte können sich unter Telefon 0202 4792347 melden.

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Vereins-Schatzmeister Norbert Beutel (links) übergab symbolisch eine Gartenschere an Stefan Bersdorf, Wohnstättenleiter und Bereichsleiter Ambulant Betreutes Wohnen bei der Lebenshilfe Wuppertal.

Energie:
Elektrotankstelle in der Bromberger Straße eröffnet
Wuppertals erste öffentliche Elektrotankstelle steht jetzt am Hauptsitz der WSW in der Bromberger Straße. Die neue Anlaufstelle für Elektromobile ist die erste von rund einem Dutzend Ladestationen, die die Stadtwerke in Wuppertal einrichten wollen. „Um der E-Mobilität in Wuppertal zum Erfolg zu verhelfen, ist eine entsprechende Infrastruktur absolut unabdingbar“, erklärte WSW-Chef Andreas Feicht bereits im Mai bei der Auftaktveranstaltung zu „Wuppertal wird E-mobil“. Bald darauf ließ er mit der Einrichtung der Tankstelle am WSW-Verwaltungssitz seinen Worten Taten folgen. Weitere Stationen werden die Stadtwerke in Kooperation mit der smartlab Innovationsgesellschaft mbH einrichten. Ab September sollen dann nochmals zehn Tankstellen in den von den Wuppertaler Stadtwerken bewirtschafteten Parkhäusern installiert werden. Auch außerhalb der WSW-Liegenschaften werden Elektrotankstellen eingerichtet. Mindestens zwei weitere sollen demnächst im Wuppertaler Stadtgebiet zur Verfügung stehen.

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Michael Kolb, Kaufmännischer Leiter der smartlab Innovationsgesellschaft mbH, und Professor Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter Neue Energiekonzepte bei der WSW Energie & Wasser AG, bei der Eröffnung der E-Tankstelle am WSW-Verwaltungshaus in der Bromberger Straße.

Energie:
Infrarotbilder Ihres Hauses
Mit dem Infrarot-Paket der WSW spüren Sie zuverlässig Wärmeverluste an Dach, Fassade und Fenstern auf. Für unsere Energiekunden bieten wir die Thermografie für 99 Euro anstatt für 149 Euro an. Sie können sich ab dem 1. Oktober bis zum 31. Dezember unter folgendem Kontakt bei uns anmelden: 0202 569-3400 oder energieberatung@wsw-online.de.

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Die Infrarotbilder der WSW zeigen genau, wo Wärmeverluste zu verzeichnen sind.

Energie:
WSW-EnergieMobil mit neuem Design und gewohnt gutem Service
Mit dem EnergieMobil bieten die Wuppertaler Stadtwerke interessierten Kunden und solchen, die es werden wollen, schnelle Beratung und ausführliche Informationen direkt vor Ort. Mit der neuen Beklebung nach einem Entwurf der Wuppertaler Agentur wppt:kommunikation kann man die mobile Beratungsstelle jetzt sogar noch besser erkennen. Wenn das WSW-EnergieMobil vor Ort ist, rücken Service und Informationen zu Energiethemen in greifbare Nähe. Gemäß dem Motto: Einfach beraten lassen!

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Schon von Weitem gut zu erkennen: das WSW-Energiemobil.


Energie: Neueröffnung in Helmstadt
Salut für die
Windkraft
Auch wenn die Eröffnung eines neuen Windparks heute eigentlich nichts Außergewöhnliches mehr ist – für die WSW brach mit der feierlichen Einweihung des Windparks in Helmstadt im Juni eine neue Ära an.
Mit der Beteiligung am Windpark Helmstadt haben sich die Stadtwerke erstmals Erzeugungskapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien in nennenswertem Umfang gesichert. Grüner Strom muss nun nicht mehr nur am Markt eingekauft, sondern kann auch selbst produziert werden. Die WSW wollen dies nutzen, um den Anteil der erneuerbaren Energien in ihrem Strom-Mix zu erhöhen.

Breite Zustimmung unter den Anwohnern
Dabei hat dieses Engagement für Windkraft einen Vorläufer. Vor zehn Jahren haben sich die WSW bereits am ersten Windrad auf Wuppertaler Boden finanziell beteiligt. Betreiber der Anlage in Korzert ist die Bürgerwind Cronenberg GbR. Im letzten Jahr fasste der Aufsichtsrat der WSW dann den Beschluss, sich gemeinsam mit dem Partner GDF Suez Energie Deutschland an dem Windpark in Unterfranken zu beteiligen. Diese Entscheidung war keine Reaktion auf die Atomkatastrophe in Fukushima, sondern war bereits vorher strategisch vorbereitet worden. Deswegen hatten die Stadtwerke 2010 die neue Organisationseinheit Neue Energiekonzepte geschaffen und dafür den damaligen Leiter der Energieagentur NRW, Professor Dr. Norbert Hüttenhölscher, ins Haus geholt.
Da vier der fünf Windräder in einem Waldgebiet stehen, mussten besondere Naturschutzauflagen beachtet werden.

Am Sonntag, den 24. Juni haben die WSW und GDF Suez ihren Windpark mit einem großen Volksfest eingeweiht. Zu dem Tag der offenen Tür kamen etwa 1.000 Besucher aus Helmstadt und den umliegenden Gemeinden auf das Gelände am Ameisenberg bei Helmstadt. Wie sehr sich die Menschen aus der Nachbarschaft des Windparks mit dem Projekt identifizieren, zeigt auch die rege Beteiligung von Vereinen und Institutionen am Festprogramm. So trat etwa der Schulchor der Astrid-Lindgren-Schule in Helmstadt auf und die Kinder der Kita Holzkirchhausen führten einen Schleiertanz vor. Für zünftige Blasmusik sorgten die Helmstädter Musikanten. Mit etwas Glück konnten die Besucher eine Anlagenbesteigung gewinnen.

Der Höhepunkt war jedoch die eigentliche Eröffnung des Windparks. Nachdem der örtliche Pfarrer seinen Segen erteilt hatte, durchschnitten der Bürgermeister von Helmstadt, Edgar Martin, der Vorstandsvorsitzende der GDF Suez Energie Deutschland AG, Erik von Scholz, und der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht gemeinsam das symbolische rote Band. Anschließend gaben die Böllerschützen von Neubrunn Salut.
Die dreiflügeligen Rotoren haben einen Durchmesser von knapp 100 Metern.

Der Windpark besteht aus fünf Windrädern vom Typ Nordex N 100 mit jeweils 2,5 Megawatt Leistung. Auf den rund 140 Meter hohen Masten drehen sich dreiflügelige Rotoren mit einem Durchmesser von knapp 100 Metern. Der Windpark wird rund 30.000 Megawattstunden pro Jahr erzeugen, das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 10.000 Haushalten. Die von dem Projektentwickler ABO Wind ausgewählte Fläche auf dem Ameisenberg bei Helmstadt bietet gute Voraussetzungen für den Betrieb von Windkraftanlagen.

GDF Suez und die WSW gehen davon aus, dass die Anlage bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde rund 95 Prozent des Windes in elektrische Energie umsetzen und mit etwa 2.400 Volllaststunden pro Jahr betrieben werden kann. Der erzeugte Strom wird in das Netz von E.ON Bayern eingespeist. Zu den Besonderheiten des Windparks Helmstadt gehört, dass vier der fünf Windräder in einem Waldgebiet stehen. Bei der Errichtung der Anlagen musste der Projektentwickler ABO Wind daher strenge Naturschutzauflagen beachten. In dem Gebiet sind unter anderem der seltene Greifvogel Roter Milan sowie mehrere Fledermausarten beheimatet.
Der Bürgermeister von Helmstadt, Edgar Martin, der Vorstandsvorsitzende der GDF Suez Energie Deutschland AG, Erik von Scholz, und der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht (von links) durchschneiden das rote Band.

Information
GDF Suez ist mit 51 Prozent am Windpark Helmstadt beteiligt, die WSW halten 49 Prozent. Insgesamt haben beide Unternehmen 22 Millionen Euro in die Windkraftanlage investiert. Die beiden Partner planen, sich zukünftig an weiteren Windparks zu beteiligen oder selbst Projekte zu entwickeln. Für mittelgroße Energieversorger wie die WSW sind sogenannte Onshore-Windparks, wie der in Helmstadt, zurzeit die sinnvollste und wirtschaftlichste Möglichkeit, an der Entwicklung des Energiemarktes in Deutschland mitzuwirken.
 wsw.info-Video zum Thema


Energie: Neues Mikro-BHKW im Kinderhaus St. Michael
Das Wunderwerk im
Keller
Als Reiner Massow den Aufruf in der wsw.info gelesen hatte, war sofort klar: „Da melde ich mich!“ Jetzt hat das Kinderhaus ein Mikro-BHKW im Keller.
Die WSW hatten Haushalte gesucht, die ihrer bisherigen Heizung Lebewohl sagen und ein Mikro-BHKW testen wollen. Ein Feldversuch, der Anklang gefunden hat. Anfang Juli wurde die erste Anlage aus dem Pilotprojekt in dem frisch gestrichenen Kellerraum des Wichlinghauser Kinderhauses St. Michael in Betrieb genommen. Seitdem arbeitet sie: flüster-leise und hocheffizient. Der Laie sieht nur vier Apparate, die miteinander verbunden sind. Ein kleines Gasbrennwertgerät an der Wand, ein Gerät auf dem Boden, daneben ein größeres sowie als Abschluss ein großer Wassertank.

„Der Prozess im Innern gleicht dem in einem Automotor“, erklärt Installateur Joachim Schuckert von der nepomuk GmbH. „Der Brennstoff treibt einen Motor an – nur, dass der statt Bewegung Strom erzeugt. Dabei entsteht Wärme, die ebenfalls effizient genutzt wird.“ „Es ist toll, so eine stromerzeugende Heizung zu haben“, sagt Einrichtungsleiter Reiner Massow. „Vorher stand hier eine alte Anlage, die sehr viel Öl und Gas verbraucht hat. Waschmaschine und Trockner laufen hier permanent und im Winter sind rund 330 Quadratmeter Wohnfläche zu beheizen.“
Einfache Bedienung dank eingebautem Display.

Das schafft ab sofort das neue Mikro-BHKW. Das Kinderhaus erzeugt damit nun seinen Strom selber – übrigens ohne Leitungsverluste, da die Energie nicht erst den langen Weg vom Kraftwerk zurücklegen muss. Und was über den eigenen Bedarf hinaus produziert wird, kann sogar gegen Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Geheizt wird dabei natürlich auch – ganz nebenbei.

Energiesparen leicht gemacht
Kostengünstig Energie zu erzeugen und damit nachhaltig zu wirtschaften, ist Reiner Massow ein großes Anliegen. „Dafür tun wir viel. Eines unserer Häuser hat eine Pelletheizung und ein begrüntes Dach bekommen, in dem anderen haben wir die Heizung von Öl auf Gas umgestellt.“ Da passt das Mikro-BHKW, das ebenfalls mit Gas betrieben wird, wunderbar in die Energiespar-Reihe. „Die Zahlen sprechen für sich“, sagt Michael Temme, Ansprechpartner für das WSW-Pilotprojekt. „Das Mikro-BHKW ist technisch auf dem neuesten Stand und arbeitet bis zu 25 Prozent effizienter als ältere Modelle.“
Das kompakte Kraftpaket im Keller des Kinderhauses.

Außerdem werde die Umwelt geschont, ergänzt Nils Conrad, Leiter Verkauf und Energiedienstleistungen. „Wir verringern dadurch aktiv den CO2-Ausstoß.“ Nicht zuletzt vermittle das Mikro-BHKW ihnen auch deshalb ein gutes Gefühl, weil sie sich mit so einer dezentralen Anlage selbst versorgen können, so Conrad. „Da steht ein kleines Kraftwerk im eigenen Keller – und nicht der große Bunker irgendwo auf der grünen Wiese.“

Schon für Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Verbrauch ab 25000 kWh Gas und 5000 kWh Strom im Jahr lohnt sich die neue Technologie. Reiner Massow: „Ohne die Unterstützung der WSW hätten wir uns so eine Anlage nicht angeschafft. Aber durch das Contracting, mit dem wir bei den WSW monatlich ein Rundum-sorglos-Paket finanzieren, mussten wir nicht viel investieren.“ Nun wird Reiner Massow die Anlage zum Anlass nehmen, den jungen Menschen im Kinderhaus das Thema Energiesparen noch ein Stück näher zu bringen.
Begeistert von der Effizienz: Reiner Massow vor dem neuen Mikro-BHKW.

Erfolgreicher Feldversuch
Neben dem Kinderhaus St. Michael wurden inzwischen zwei weitere Mikro-BHKWs in Wuppertaler Wohnhäusern in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um kompaktere Geräte mit einem Stirlingmotor.

Mikro-BHKW für zu Hause
Per Contracting stellen die WSW interessierten Kunden ein Mikro-BHKW inklusive Einbau, Wartung und Instandhaltung zur Verfügung. Dieses „Rundumsorglos-Paket“ wird vom Kunden in Raten bezahlt.

Weitere Informationen gibt es bei der WSW-Energieberatung unter 0202 569-5151 oder per E-Mail an energieberatung@wsw-online.de.


Energie: Voller Erfolg für Spar-Projekt an Wuppertaler Schulen
Bestnoten fürs
Sparen
Wuppertaler Schulen sparen 155.000 Euro ein. Die WSW führen das gesponserte Projekt mit speziellen Unterrichtsstunden weiter.
Begeistert betätigt Raphael einen Aufzug, dessen einziger Zweck darin besteht, Freude zu bereiten. Dabei belastet das Spielgerät des Zehnjährigen nicht einmal die Umwelt, denn es wird von einer Solarzelle betrieben. Raphaels Lehrerinnen Inga Schulte-Herbrüggen und Sabine Dufner können dem Treiben entsprechend unbekümmert zusehen. Streng haben sie hingegen im vergangenen Schuljahr darauf geachtet, dass in der Grundschule Friedhofstraße sparsam mit der Energie aus der Steckdose umgegangen wurde. Einem solchen genauen Kontrollblick verdankten 30 Wuppertaler Grundschulen eine beträchtliche Ersparnis im Rahmen des Projekts „Energie gewinnt – nur mit uns“.

Initiiert wurde die vom Bund unterstützte Aktion durch das Gebäudemanagement Wuppertal in Kooperation mit dem Stadtbetrieb Schulen und den Wuppertaler Stadtwerken. Bei einer Preisverleihung in der Gesamtschule Barmen erhielten die Spitzensparer Preisgelder in Höhe von 150 bis 500 Euro. Diese Beträge sind freilich nur ein Plus zum Grundgewinn. Insgesamt konnten Schüler, Lehrer und Hausmeister der teilnehmenden Schulen mit vereinten Kräften Energie im Wert von 155.000 Euro einsparen. Die Hälfte davon wird den Schulen zur freien Verfügung gestellt, der Rest geht an die Stadt zur Finanzierung der Projektkosten und zur Haushaltskonsolidierung.
Der Fantasie der Schüler waren keine Grenzen gesetzt.

Hauptziel des Projekts „Energie gewinnt“ war es, die Kohlendioxid-Emission zu senken und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Einsparungen waren möglich bei Heizenergie, Strom und Wasser, wobei die Gemeinschaftsgrundschule Liegnitzer Straße gleich in allen drei Bereichen hervorragende Werte vorlegte. 41 Prozent waren es dort beispielsweise beim Wasser, eine erstaunliche Leistung, die sich vor allem aus einer intelligenten Nutzung der Toilettenspülung ergab. Bis zu 4.000 Liter Trinkwasser konnten pro Schüler durch eine veränderte Wasserspülzeit eingespart werden.

Hohes Einsparpotenzial
Dass eine Menge möglich ist, bestätigt die Energieagentur Nordrhein-Westfalen. Sie schätzt das Einsparpotenzial durch verändertes Nutzerverhalten allein in öffentlichen Gebäuden auf deutschlandweit bis zu 15 Prozent. Dazu ist es allerdings erforderlich, sich radikal von alten Gewohnheiten zu trennen. Voll aufgedrehte Heizungen bei gekippten Fenstern sollten endgültig der Vergangenheit angehören. Um dieses Umdenken in den privaten Alltag zu tragen und für die Zukunft zu verankern, ist es erforderlich, die Schulen intensiv zu beteiligen.
Beim Wassersparen zählt jeder Tropfen.

Unter diesem Blickwinkel startete auch das Projekt „Energie gewinnt“. Es ging nicht darum, Energie durch hohe Investitionen einzusparen. Vielmehr waren leicht durchführbare Maßnahmen gefragt. Um den Effekt nicht verpuffen zu lassen, bieten die WSW ab dem kommenden Schuljahr für die teilnehmenden Grundschulen, weiterführenden Schulen, Förderschulen und Berufsschulen fünf Termine pro Halbjahr an, in denen es im Unterricht um die Themen Energiesparen, Energieressourcen und Trinkwasserproduktion geht.

Prämierte Energiesparmeister
Für ihre Ideen beim Wettbewerb zeichnete Oberbürgermeister Peter Jung die sparsamsten Schulen mit dem „Energiesparmeister“ aus. Sieger waren in der Kategorie Förderschulen die Schule am Nordpark, bei den Grundschulen die Schule Liegnitzer Straße und bei den weiterführenden Schulen die Hauptschule Uellendahl (Kategorie Wärme), die Gesamtschule Barmen (Strom) und das Gymnasium Sedanstraße (Wasser). Auch das Berufskolleg Werther Brücke und das Bergische Berufskolleg wurden ausgezeichnet. Je 500 Euro der ausgesetzten Preisgelder erhielten die Gemeinschaftsgrundschule Mercklinghausstraße, die Johannes-Rau-Schule an der Krautstraße und die Gesamtschule Barmen. Weitere Gewinner von Geldpreisen waren die St.-Antonius-Schule, die Gemeinschaftsgrundschule Friedhofstraße, das Gymnasium Sedanstraße und die Hauptschule Uellendahl.
Bastelarbeit für den effizienten Energieeinsatz.


Energiespartipp: Wirklich sinnvolle Maßnahmen im Haushalt
Goodbye
Stand-by
Das Thema Energiesparen ist in aller Munde. Auch in der wsw.info findet man immer wieder hilfreiche Tipps. Aber nicht jede Veränderung im Haushalt ist gleich effizient.
Wozu das schwer erarbeitete Geld für einen Wäschetrockner anlegen, wenn man die Heizung aufdrehen und die Wäsche in den eigenen vier Wänden trocknen kann? Die Antwort ist relativ einfach: weil diese Methode einen erheblich höheren CO2-Ausstoß zur Folge hat als der Einsatz eines gewöhnlichen Ablufttrockners. Und das sogar, wenn man die Herstellungs- und Entsorgungskosten des Trockners mit einrechnet. Das hat das Freiburger Ökoinstitut in einer entsprechenden Studie herausgefunden. Ein Kondenswäschetrockner verbraucht in der Regel fast das Doppelte an Energie und trocknet noch dazu langsamer als ein Ablufttrockner. Am besten fährt man mit einem energieeffizienten Wärmepumpen-Trockner, der allerdings in der Anschaffung etwas teurer ist. Die einzige sinnvolle Alternative ist ein gemeinschaftlicher Trockenraum in Mehrfamilienhäusern, der zusätzlich mit einem Luftentfeuchter ausgestattet ist.

Sind Flatscreen-TVs grundsätzlich sparsamer?
Alte Röhrengeräte gibt es mittlerweile kaum noch im Handel zu kaufen. Doch zahlreiche Haushalte haben noch eins dieser Schwergewichte im Wohnzimmer stehen. Sollte man in diesem Fall unbedingt und so schnell wie möglich in einen flachen Flimmerkasten investieren? Dem Klima zuliebe? Die Antwort ist jein.

Wer zu Hause immer noch in die Röhre guckt und damit zufrieden ist, kann das ohne Probleme zumindest so lange tun, bis der Fernseher sein letztes Bildchen ausgestrahlt hat. Steht dann eine Neuanschaffung an, ist es vor allem wichtig, sich das Energiesparlabel genauer anzuschauen.

Der Energieverbrauch von LCD- oder Plasma-TVs kann nämlich im schlimmsten Fall sogar höher liegen als bei der alten Röhre. Wer beim Kauf auf die Kennzeichnungen A+++ oder zumindest A++ achtet, kann aber nicht viel falsch machen. Auf die Stand-by-Funktion des Fernsehgerätes sollte man übrigens grundsätzlich verzichten. Dadurch lassen sich jährlich bis zu 20 Euro pro TV einsparen. Auch wichtig: Plasmageräte verbrauchen oftmals bis zu 80 Prozent mehr als vergleichbare LCD-Modelle. Sehr billige Plasmafernseher benötigen auch gerne mal bis zu 200 Prozent mehr Energie.

Dicke Eisschicht im Gefrierfach?
Kühlschränke und Gefrierfächer gehören zu den hungrigsten Energiefressern in deutschen Haushalten überhaupt. Warum? Weil sie zu den wenigen Geräten gehören, die zwangsläufig Tag und Nacht ihren Dienst verrichten müssen.

Das größte Problem ist gerade bei älteren Kühl- und Gefrierschränken der grundsätzlich höhere Energieverbrauch. Auch fehlt meistens eine No-Frost-Funktion, die eine Eisbildung automatisch verhindert. Ein neues A+++-Gerät mit dieser Funktion ist langfristig natürlich die beste Lösung.

Kurzfristig lohnt sich aber auch das regelmäßige Abtauen. Der Verbrauch eines Gefrierschranks lässt sich dadurch drastisch reduzieren. Bei einer fünf Millimeter dicken Eisschicht erhöht sich der Stromhunger bereits um gut 30 Prozent. Das sind selbst bei einem Gerät der Klasse A++ noch rund 15 Euro im Jahr. Bei älteren Geräten und dickerer Eisschicht ist der Mehrverbrauch entsprechend höher. Dabei ist das Abtauen denkbar einfach. Stromstecker ziehen, alle Lebensmittel entnehmen und warten bis sich das Eis löst.

Um den Vorgang zu beschleunigen, kann eine Schale mit heißem Wasser im Innern des Gerätes platziert werden. Nach dem Abtauprozess kann man sich bereits auf die niedrigere Stromrechnung freuen. Um zukünftige Abtauprozeduren zu erleichtern, lohnt es sich, die Innenflächen mit etwas Speiseöl einzureiben. Dadurch verzögert sich das erneute Anfrieren, weil das Wasser schlechter anhaften kann.


Verkehr: Abschied von der Wagenhalle
Wie Phönix aus der
Asche
Es sieht ein bisschen so aus, als würde sie die Ohren hängen lassen. Einzelne Fassadenteile fehlen schon, der Aufgang ist abgerissen und riesige Kräne verrichten aus schwindelerregender Höhe ihre Arbeit. Doch der Aufwand lohnt sich.
Das alte Industriegebäude ist trotz aller Wartungen und Instandsetzungen in die Jahre gekommen, bei über 100 Jahren und nach schweren Beschädigungen im zweiten Weltkrieg leicht nachzuvollziehen. Im Innern verrichten die Männer wie immer ihren Dienst. Die Kehre schmieren, damit das Metall der Schienen und Räder nicht noch schlimmer kreischt, die alte Technik des Weichenwagens warten, obwohl Zahnräder und Schneckengewinde auch nach all den Jahren noch zuverlässig ihren Dienst tun. Nur im Winter, wenn es in der ungeheizten Halle in die Minusgrade ging, zündeten die Schlosser mit klammen Händen die Propangasbrenner an, um die Schmiere geschmeidig zu halten. Auch das ist Geschichte. Moderne Elektronik wird Einzug halten, Computer statt Schraubenschlüssel.

Klaus-Dieter Fahl, für die Wartung und Instandsetzung auch der Wagenhalle zuständig, erfasst etwas die Wehmut, nach 40 Jahren kein Wunder. Auch die Kollegen, ob Fahrer oder Schlosser, freuen sich zwar über optimierte Arbeitsbedingungen, anständige Pausenräume und sanitäre Anlagen, aber es verschwinden auch ein paar Erinnerungen. Auf der zweiten Etage rollen die Drehgestelle in Kniehöhe an uns vorbei. Die Glaskuppeln tauchen den mit Brettern verkleideten Boden in ein mildes Licht, das sich erst im vorderen Teil der Halle verliert.
Nach den Umbauarbeiten kann die Schwebebahn im Zwei-Minuten-Takt fahren.

Wim Wenders hat diese Szenerie in seinem Film „Pina“ konserviert und unsterblich gemacht. Das war ihr letzter großer Auftritt und kein schlechter. Doch die neue Halle wird sich im markanten Design ihrer Vorgängerin präsentieren. Für das ungeschulte Auge wird es kaum Veränderungen geben, außer dass die neue Halle einige Meter länger wird. Das ist nötig, denn die Schwebebahn wird auch mehr Wagen bekommen, um den Zwei-Minuten-Takt fahren zu können.

Die größte Veränderung wird die neue Kehre vor der Halle sein, in der die Bahnen künftig wenden werden. Wir steigen hinauf auf das Dach und hinaus in die Sonne. Die Hitze staut sich über der Teerpappe. Ein schöner Blick über Oberbarmen, hier oben ist der Lärm der Presslufthämmer und Bagger nicht ganz so laut. Doch die Tage sind gezählt. „Wird wohl das letzte Mal gewesen sein“, meint Fahl. Auf dem Rückweg zeigt er auf Berge von Taubenkot: „Das haben wir jetzt einige Tage nicht mehr sauber gemacht, lohnte ja nicht mehr, ich hoffe mit dem Neubau wird auch das Taubenproblem geringer.“ Wir steigen wieder hinunter in die Halle, wo in der Kehre die Schmiere von den Schienen tropft. Ja, es hat Charme, morbiden Charme – aber als Betriebsstätte für ein modernes Nahverkehrsmittel, das in aller Welt berühmt ist? Nein, wohl nicht. Draußen vor der Tür lagern schon Bauteile für die neuen Anlagen. Ungewohnt adrett, nach den Anblicken in der alten Halle. Die Zeit eilt weiter und die Schwebebahn hält Schritt.
Klaus-Dieter Fahl in der Oberbarmer Wagenhalle.
 wsw.info-Video zum Thema


Verkehr: Tauchcenter Meeresauge
Erleben Sie
Tiefe
Sportliche Aktivität verbunden mit Abenteuer und Entspannung – all das bietet der Tauchsport. Erleben Sie es selbst im Tauchcenter Wuppertal – Meeresauge.
Die Oberfläche unseres blauen Planeten Erde ist zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Egal ob Ozean, Meer oder der See in der Nähe – das Leben unter Wasser ist immer faszinierend und unglaublich spannend. Seit ewigen Zeiten versuchen die Menschen, diese Welt zu entdecken und zu erkunden. Die Tiefsee zählt auch heute noch zu den am wenigsten erforschten Gebieten der Welt.

Doch nicht nur die unbekannte Tiefsee, auch die Korallenriffe im Urlaub, Tauchseen hier bei uns in der Nähe oder ganz spezielle Tauchspots wie der Gasometer in Oberhausen bieten jede Menge Spannung und Abenteuer. Die Profis im Tauchcenter Meeresauge sind die Experten unter Wasser. Hier lernt der Laie alles Notwendige, bekommt fachkundige Einweisungen und kann diese direkt praktisch umsetzen.

Ausgezeichnete Erfahrung
Seit über zwölf Jahren ermöglicht das Tauchcenter Wuppertalern das Eintauchen in eine andere Welt. Dabei zählt das Tauchcenter Wuppertal – Meeresauge zu den etablierten Tauchschulen Deutschlands. Seit einigen Jahren ist es außerdem ein IDA/CMAS-5-Sterne-ITC- und PADI-5-Sterne-IDC-Center.
Bunte Farbpracht in den Tiefen des Ozeans

Diese fünf Sterne garantieren höchste Qualität und Professionalität in den Bereichen: Tauchausbildung, Tauchshop, Tauchschule, Taucherausrüstung sowie Instandhaltungsservice von Atemreglern und anderer Ausrüstung. Als Meeresauge bezeichnet man übrigens die „Tür“ eines Schneckenhäuschens. Wird das Gehäuse geknackt und die Schnecke gefressen, fällt das Meeresauge auf den Grund und schillert in den schönsten Farben.

Ihr AboOho!-Vorteil
Tauchanfänger können an unserem „Discover Scuba Diving“-Programm für 15 anstatt sonst 29 Euro teilnehmen. Weisen Sie uns bitte bei der Anmeldung darauf hin, dass Sie ein Abo-Kunde der WSW sind.

Der AboOho!-Partner:
Tauchcenter Wuppertal – Meeresauge
Telefon 0202 2522864
www.meeresauge.de


Energie: Gaslecksuche bei den WSW
Schnüffler im
Einsatz
Jedes Jahr während der Sommerzeit ziehen sie durch Wuppertals Straßen – die Gaslecksucher der WSW. Sie leisten eine wichtige Arbeit, die entscheidend zur Sicherheit der Wuppertaler Haushalte beiträgt.
„Hey was machen Sie da in unserem Vorgarten?“ Ali Tahiri lächelt: „Wir sind von den Wuppertaler Stadtwerken, unser Analysegerät hat angezeigt, dass vor dem Haus geringe Mengen Gas austreten, wir wollen nur sichergehen, dass im Haus alles in Ordnung ist.“ Die Gesichtszüge des aufmerksamen Hausbewohners entspannen sich nach einem Blick auf den Dienstausweis. „Dann machen Sie mal, ist ja ’ne wichtige Arbeit“, meint der Mann und weist ihnen den Weg.

Die Männer von der Gaslecksuche der WSW kennen das schon. Im Rahmen der turnusmäßigen Überprüfung des Gasnetzes muss jeder einzelne Meter Leitung, bis hin zur Hauseinführung eines jeden Hauses, begangen und gemessen werden. Rund 250 Mal im Jahr zeigt der „Schnüffelteppich“ – so nennen die Monteure das saugerähnliche Prüfgerät – Werte an, die ein Handeln notwendig machen. Dann wird auch geklingelt, um den Hausanschluss in Augenschein zu nehmen und sicher zu gehen, dass kein Gas ins Haus strömt.

In 50 bis 60 Fällen muss dann der Bagger kommen und die Leitung repariert werden. Nicht immer ist es leicht, Zugang zu den Häusern zu bekommen, das Misstrauen sitzt tief, obwohl der Anlass äußerst wichtig ist.
Die Mitarbeiter des Schnüffelkommandos, Ali Tahiri und Cezary-Kamil Michnowsky, bei ihrer wichtigen Arbeit.

Doch mit gutem Zureden und dem WSW-Dienstausweis öffnen sich die Türen dann meistens doch. Sechs Mann in drei Trupps sind in der Zeit von März bis Oktober jeden Tag auf Wuppertals Straßen unterwegs, um das komplette Gasnetz „abzuschnüffeln“. Bei rund 1.100 Kilometern Länge dauert das rund vier Jahre, dann geht es wieder von vorne los. So wird alle vier Jahre jede Straße und jeder Hausanschluss unter den Schnüffelteppich genommen. Und ist das Wetter zu schlecht für die Arbeit, dann nehmen sich die Männer andere Aufgaben im Netz vor, zu tun gibt es genug.

Tag und Nacht erreichbar
Auch wenn lange nichts passiert ist – nicht zuletzt dank der Arbeit der Schnüffelkolonnen –, rät Armin Gunstmann, zuständig für die Netzinspektionen, zur Vorsicht: „Unsere Messgeräte sind so empfindlich, dass sie meist Leckagen aufspüren, bevor sie zu riechen sind.

Wenn trotzdem jemand einen Gasgeruch feststellt, sollte er sofort die 0202 569-3100 anrufen. Unsere Störungsstelle ist rund um die Uhr besetzt.“ Währenddessen ziehen die „Gasschnüffler“ schon wieder weiter, immer auf der Suche nach winzigen Lecks.
Sicherheit durch genaueste Messtechnik.


Kultur: Teppichkunst in Wuppertal
Wolle mit
Seele
In einer alten Remise fertigt Wolrad Specht in mühsamer Handarbeit individuelle Teppiche. Er hat bereits Teppiche für die Künstler Albert Oehlen und Jeff Koons angefertigt, aber auch für die Deutsche Botschaft in Washington und in Gabun.
Verwunschen wirkt die alte Remise an der Wiesenstraße. In dem unter Denkmalschutz stehenden Backsteingebäude waren einst die Pferde der nahen Bandfabrik untergebracht. Wassertröge und der Heuboden künden noch heute von dieser Zeit.

Wolrad Specht nutzt den Raum seit 1990 als Werkstatt. Er fertigt Teppiche per Hand, nur bewaffnet mit seiner Handtufting-Pistole, die mit Druckluft die einzelnen Fädchen von hinten in das gespannte Trägergewebe schießt. Damit er auch an die oberen Partien des Teppichs herankommt, steht er auf einem eingehängten Brett.

Schweres Arbeitsgerät
Wenn Specht sein Werk begutachten will, steigt er jedes Mal herab und wechselt auf die andere Seite, denn nur dort kann er wirklich sehen, wie das Farb- und Formenspiel des Teppichs wirkt. Wie auf einem Webstuhl entsteht der Teppich in einzelnen Reihen. „Ich spüre, wenn die Nadel verspringt und ich nicht mehr in der Reihe bin“, sagt der 64-Jährige. Dreieinhalb Kilo wiegt die Handtufting-Pistole. Auch damit muss man umgehen lernen.
Gut dreieinhalb Kilo wiegt die Handtufting-Pistole.

Wolrad Specht kam durch sein Studium an der Werkkunstschule bei Rudolf Schoofs zum Teppichknüpfen. Mit seinem Lehrer Gerwald Kafka und dessen Frau Frauke setzte er die Idee einer Teppichwerkstatt um. Mit Frauke Kafka, die zu der Zeit auch die Bandweberei Kafka führte, betrieb er die Werkstatt, die zunächst ihren Sitz in Barmen hatte. Den gebürtigen Radevormwalder reizte im Gegensatz zum Textildesign der schnelle Weg vom Entwurf zum Teppich.

Entwürfe in unorthodoxen Formen
„Jeder Teppich ist anders“, sagt Wolrad Specht, der die Muster meist selbst entwirft, aber auch nach künstlerischen Vorgaben arbeitet. Bei Bedarf besucht er Kunden zu Hause, berät sie und fertigt anschließend individuelle Entwürfe an, die sich manchmal in unorthodoxen Formen den Vorgaben des Raums anpassen. Sei es eine Cartoon-Figur als Tischbedeckung, der Grundriss des Petersdoms für den Flur oder der Teppich vor dem Altar der Pfarrkirche Hückeswagen.

Die Farbtöne wählt er dabei selbst aus und lässt die Wolle dann entsprechend färben. In manchen Teppichen kommen bis zu 140 Farben zum Einsatz.
Wolrad Specht setzt auf hochwertige Handarbeit, die sogar internationale Kundschaft nach Wuppertal zieht.

Künstlerteppiche stellen die größte Herausforderung für ihn dar. Denn dann gilt es, nicht nur Farben und Formen zu übertragen, sondern eventuell auch den Pinselstrich des Malers nachzuempfinden. Etwa 30 solcher Teppiche hat er schon gefertigt und gilt für viele als der Beste seiner Zunft. So auch für Albert Oehlen. Für den Krefelder Künstler hat Specht schon ein Dutzend Teppiche hergestellt und die knifflige Aufgabe, die teils gerasterten Collagen in Wollfäden umzusetzen, perfekt gemeistert. Seit Mitte der 80er-Jahre arbeiten die beiden zusammen. „Viele hatten Oehlen gesagt, seine Bilder könne man nicht als Teppich umsetzen.“ Specht bewies das Gegenteil. Auch weil er sich nicht so schnell zufriedengibt und immer neue Lösungen sucht. „Während ich etwas umsetze, habe ich immer Ideen, wie man es besser machen kann“, erzählt er. Ja, er sei ein Perfektionist, gibt er zu, aber nur, wenn es um Teppiche geht.

Internationale Kundschaft
Zu Spechts Kunden gehören auch der Verleger Benedikt Taschen sowie die Künstler Martin Kippenberger, Stefan Szczesny und Rosemarie Trockel, nach deren Entwurf er einen Teppich für die Deutsche Botschaft in Washington anfertigte. Nach einem Bild von Albert Oehlen entstand ein Teppich für den Künstler Jeff Koons.
Die Wolle für die Teppiche wird extra eingefärbt.

Auf einem Bild in einer Illustrierten, die Specht in seiner Schublade aufbewahrt, sieht man den Teppich in Jeff Koons New Yorker Wohnung. Offenbar hat das Werk dem Künstler so gut gefallen, dass Specht den gleichen Teppich noch einmal in Koons Auftrag anfertigen musste. Fünf Jahre lang hat er daran gearbeitet, obwohl er zunächst selbst nur mit eineinhalb Jahren gerechnet hatte: „Mein eigener Anspruch war sehr hoch und ich wollte, dass die Rasterung des Originals auf dem Bild im Teppich zu sehen ist.“ Die 100.000 Euro, die Koons für den Teppich bezahlt hat, sind angesichts der Arbeitsstunden, die Specht hineingesteckt hat, natürlich eher wenig. Mittlerweile hat Specht Koons auch persönlich getroffen: Bei der Ausstellungseröffnung von Koons Retrospektive im Juni in Frankfurt konnten die beiden kurz miteinander sprechen. „Ich will, dass die Leute trotz der Vergrößerung das erfassen, was das Bild ausmacht“, lautet sein Anspruch. Dabei nimmt er sich auch die Freiheit, das Bild so umzusetzen, wie er es sieht. „Andere sehen mich als Künstler“, sagt der Vater von drei Kindern bescheiden. Aber er verstehe sich mehr als Kunsthandwerker.

Reich wird man nicht mit dieser Art von Arbeit. Und wenn es zum wiederholten Mal an diesem Tag an der Tür der Remise klopft, dann sind das nicht potenzielle Kunden, sondern die Kinder der Nachbarschaft, denen Wolrad Specht mit seiner Druckluftpistole die Fahrradreifen aufpumpt.
Wolrad Specht versteht sich als Kunsthandwerker.


Verkehr: Schwebebahn mit Spitzentechnologie
Neue Technik verkürzt
Wartezeit
Bei der Schwebebahn kam schon immer Spitzentechnologie zum Einsatz. Die Signale werden künftig mit der dritten Hightech-Generation geschaltet.
Technik schreibt Geschichte: Schon bei der Inbetriebnahme der Schwebebahn am 1. März 1901 verfügte das neue Wahrzeichen Wuppertals über die damals modernste Signaltechnik. Für die rasche Wagenfolge hatte man eine Selbstblockanlage erfunden, die automatisch dem nachfolgenden Zug freie Fahrt ermöglichte, wenn der vorhergehende den Abschnitt zwischen zwei Stationen verlassen hatte.

Ebenfalls sehr modern waren die elektrischen Leuchten, die anstelle der bei den damaligen Eisenbahnen vorhandenen Formsignale mit rotem oder grünem Licht „Halt“ bzw. „freie Fahrt“ anzeigten.

Erst 1913 folgte die Berliner U-Bahn dem Wuppertaler Vorbild mit dem Einsatz einer ähnlichen Technik. 1962 löste dann weiterentwickelte Technik das alte System ab. Noch saßen auf jeder Station Signalwärter, um bei eventuellen Störungen eingreifen zu können. Die alte Anlage wurde gut gepflegt, dafür wurde allerdings sehr viel Personal benötigt.
Im Innern des Leitstandes am Döppersberg.

1962 stellten die Schwebebahner der Fachwelt stolz die Ablösung vor. Das Herzstück der Anlage war ein zentraler Leitstand in der Station Döppersberg. Ein langer Stelltisch mit dem Streckenband zeigte den Mitarbeitern die Standorte aller Züge sowie die Signale an, die von hier aus bei Bedarf auch einzeln geschaltet werden konnten.

Im Normalfall steuerten die fahrenden Bahnen zwar selbst die Signale, jedoch waren einzelne längere Abschnitte zwischen den Bahnhöfen durch zusätzliche Streckensignale geteilt worden. Noch heute kann man vom Bahnsteig aus den Schaltraum mit der inzwischen museumsreifen Relais-Technik sehen, die seinerzeit hochmodern war.

2015 ist wieder eine Ablösung der jetzigen Technik in Sicht. Dann bekommt die Schwebebahn ein komplett neues Gerüst und neue Wagen. Auch das dann geplante Betriebssystem wird dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.
Alle Streckenabschnitte sind von hier aus kontrollierbar.

Die Firma Alstom installiert ein Zugsicherungs- und Steuersystem, das anstelle herkömmlicher Achszähler den Standort der Wagen über eine Kombination von GPS, Radar und Transponder erfasst und den Fahrzeugen über Funk die Fahrtfreigaben erteilt. Über einen Zentralcomputer werden dem Fahrer die Befehle der Führerstandsignalisierung auf einem Display mitgeteilt. Bei Missachtung folgt wie heute eine Zwangsbremsung.

Dadurch werden wesentlich kürzere Zugabstände möglich – bei Bedarf kann die Schwebebahn im Zwei-Minuten-Takt durch das Tal rollen.

Das Wuppertaler Projekt wird dann eine der ersten kommerziellen Anlagen mit dieser neuen Technologie und damit sicher ein Vorbild für andere Verkehrsbetriebe sein. Wie vor über 110 Jahren, als der damalige Oberingenieur der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, Friedrich Natalis, das erste Signalsystem für die Schwebebahn erfunden hatte.
Modernste Technik sorgt für den nötigen Überblick.


Freizeit: Fechten in Wuppertal
Duell der
Degen
Der Fechtsport kann auf eine sehr lange Tradition zurückblicken. Ein angestaubtes Image hat er deswegen nicht. Aktuell finden junge Menschen mehr denn je Gefallen an den Duellen mit der Klinge.
Es sieht noch ein bisschen zaghaft aus, wie sich Leonie und Dana in ihren weißen Fechtanzügen mit den Degen duellieren. Von der Anmutung der legendären drei Musketiere sind die beiden zehnjährigen Mädchen noch ein ganzes Stück entfernt. Doch dafür, dass sie erst vor ein paar Wochen mit der Sportart begonnen haben, sieht es eigentlich gar nicht schlecht aus.

Bei den Jugendlichen ein paar Meter weiter wirkt die ganze Angelegenheit schon wesentlich eleganter. Tack, tack, tack. Blitzschnell knallen dort die Klingen der beiden Degen von Lea und Olivia aufeinander. Rasant geht es hin und her auf der Fechtbahn im ständigen Wechsel von Abwehr und Angriff. Da hätten selbst D‘Artagnan und Porthos ihre helle Freude daran. Wie an einer unsichtbaren Schnur verbunden bewegen sich die beiden Mädchen vor und zurück, ständig leicht hüpfend in Schrittstellung. Immer darauf lauernd, dass die Gegnerin eine Lücke in ihrer Verteidigung lässt, durch die man dann mit einer explosiven Vorwärtsbewegung den Degen hindurchstoßen kann, um einen Treffer zu setzen.

Und weil es für einen Schiedsrichter oftmals kaum zu erkennen ist, wer wen zuerst trifft, sind die Degen an der Spitze mit einem Taster ausgestattet.
Fechten liegt im Trend. Viele junge Wuppertaler messen sich im Duell auf der Fechtbahn.

Bei jedem Treffer wird ein kleiner Stromkreislauf geschlossen und von einer elektronischen Anzeige neben der Fechtbahn der Treffer angezeigt. „Die Spitze der Waffe ist immer im Angriffsmodus, der Rest immer auf Verteidigung eingestellt“, erklärt Jugendtrainer Paul Kakoschke. Konzentration, Körperspannung, Beweglichkeit und Schnelligkeit sind wichtige Komponenten für einen Fechter.

Ansonsten machen auch Anfänger schnell Fortschritte. Und Angst muss man erst recht nicht haben. Durch die Schutzkleidung sind die Sportler bestens geschützt. „Trotz der Maske kann man auch wirklich gut sehen und wenn der Körper getroffen wird, tut das überhaupt nicht weh“, erklären Dana und Leonie, die übrigens im Rahmen einer Schul-AG zum Fechten gekommen sind und schnell begeistert waren. „Ich finde es cool, dass ich nicht Teil einer Mannschaft bin, sondern ganz alleine auf der Bahn stehe“, sagt Leonie.

Nicht über die Schule, sondern über seinen Opa ist der zehnjährige Sawwa beim Fechten gelandet. Der 71 Jahre alte Arkady ficht seit 57 Jahren, ist ausgebildeter Sportlehrer und Fechtmeister. Jetzt hat er Spaß daran, bei seinem Enkel die Basistechniken zu verfeinern. „Ich möchte mal bei der Deutschen Meisterschaft teilnehmen“, sagt Sawwa, der schon bei mehreren Turnieren mitgemacht hat.
Voller Stolz: Jugendliche entdecken den Traditionssport neu.

Schon nach einem halben Jahr Training können unsere Sportler bei Turnieren mitmachen und haben da auch schnell erste Erfolge“, sagt Paul Kakoschke. Und die engagierte Jugendarbeit des Vereins zahlt sich aus. Mit der 14-jährigen Olivia qualifizierte sich in diesem Jahr erstmals wieder eine Sportlerin für die Deutsche Jugendmeisterschaft. „Eine super Sache für unseren Verein. Vor allem nachdem in den vergangenen 30 Jahren kein einziger Wuppertaler Fechter so weit gekommen ist“, freut sich Kakoschke.

Sieben weitere Mädchen und Jungen des Vereins scheiterten zudem nur relativ knapp an der Qualifikation für die nationalen Titelkämpfe. Potenzial für die kommenden Jahre ist also reichlich vorhanden. Auch den großen Vereinen aus Leverkusen und Solingen ist der Aufschwung in Wuppertal nicht verborgen geblieben und so gab es in letzter Zeit bereits die ersten Abwerbungsversuche. „Das sehen wir aber gelassen. Die Jugendlichen fühlen sich wohl bei uns und haben hier gute Bedingungen. Deswegen sind bis jetzt alle hiergeblieben“, freut sich der Jugendtrainer.

Fechten in Wuppertal
Der Wuppertaler Fechtclub ist der einzige Verein, der in Wuppertal diesen Sport anbietet. Der Verein wurde 1883 gegründet und hat 100 Mitglieder, davon sind mehr als 70 Kinder und Jugendliche.
Die Gittermasken bieten optimalen Schutz.

Weitere Infos und Kontakt:
wuppertalerfechtclub.de.
 wsw.info-Video zum Thema


Wasser: Wasserbehälter Mallack mit neuer Schutzschicht
Eine Kathedrale des
Wassers
Die WSW haben im letzten Jahr den Trinkwasserbehälter Mallack in der Barmer Nordstadt saniert. Die Arbeiten dauerten insgesamt rund vier Monate. Im September dieses Jahres wird der Behälter für Besucher geöffnet.
Der erste Eindruck ist imposant. Der große Raum mit den vielen Säulen erinnert eher an eine Kathedrale als an ein Bauwerk der Trinkwasserversorgung. Doch genau das ist er. Im Wasserbehälter Mallack, an der nordöstlichen Zufahrt zum Nordpark gelegen, steht normalerweise das Wasser fünf Meter hoch. Von August bis Dezember vergangenen Jahres wurde er jedoch trockengelegt, weil die Beschichtung des Wasserspeichers erneuert werden musste. Der 1895 aus Ziegeln erbaute Behälter war bisher von innen mit einer wasserabdichtenden Schicht – einem sogenannten Inertol-Anstrich – versehen. Diese schützte vor allem das Mauerwerk vor Feuchtigkeit.

Die Erneuerung der Schutzschicht war notwendig geworden, weil sich nach mehreren Betriebsjahrzehnten schadhafte Stellen gebildet hatten. Dies bedeutete nicht nur eine Gefahr für das Mauerwerk, sondern hätte auch die Wassergüte beeinträchtigen können, denn in Hohlstellen, Rissen und Auswaschungen kann sich Wasser sammeln und dann verkeimen. Für die gute Qualität des im Behälter vorgehaltenen Trinkwassers ist es wichtig, dass das Wasser in Bewegung bleibt. Daher sorgen die WSW nicht nur für ein ständiges Auf und Ab der Pegelstände in den insgesamt 14 Wasserbehältern (dazu gehören auch die Wassertürme) im Wuppertaler Stadtgebiet, sondern das Wasser wird auch ständig im Fluss gehalten.
Am 15. September kann der Wasserbehälter trockenen Fußes begangen werden.

Im Behälter Mallack sorgen Trennwände dafür, dass das Wasser vom Einlauf zum Auslauf wandert und nicht stagniert. Die Wasserbewegung führt allerdings auch zu einem langsamen Verschleiß der Schutzschicht. Etwa alle 30 Jahre muss diese erneuert werden. Das Entfernen der alten und das Auftragen der neuen Schutzschicht im Behälter Mallack waren aufwendige Arbeiten. Nachdem der alte Zementputz per Sandstrahl entfernt war, musste die neue Beschichtung von Hand glatt gestrichen werden. Insgesamt wurden so 3.000 Quadratmeter mit einem mineralischen Spritzzementmörtel neu beschichtet. Im Zuge der Arbeiten wurden auch die Rohrleitungen sowie die Tür zum Behälter erneuert. Gesamtkosten: rund 440.000 Euro.

Um Schäden in den Trinkwasserbehältern feststellen zu können, entleeren die WSW die Speicher mindestens alle zwei Jahre vollständig, damit Fachleute sie zur Prüfung begehen können. Durch solche Revisionen wird die Trinkwasserversorgung der WSW-Kunden nicht beeinträchtigt. Im Behälter Mallack war die zweite Kammer auch während der Sanierung in Betrieb und stellte so die unterbrechungsfreie Versorgung der insgesamt 25.000 Einwohner auf dem Rott, dem Sedansberg und in Wichlinghausen sicher.

Der Trinkwasserbehälter Mallack ist einer der größeren Wasserbehälter der Stadtwerke. Er wurde von der Stadt Barmen für das damalige Ruhr-Wasserwerk in Volmarstein erbaut, das heute der AVU, dem Wasserversorger des Ennepe-Ruhr-Kreises, gehört. Seit 1982 wird der Wasserbehälter mit Talsperrenwasser aus dem Wasserwerk Herbringhausen und der Fernwasserversorgung Große Dhünn-Talsperre (Wasserwerk Dabringhausen) gefüllt.

Blick in den Behälter
Für „Wuppertal 24h live“ am 15. September wird der Behälter Mallack von 12 bis 18 Uhr geöffnet sein. Mit Taschenlampen und bei mystischer Musik können sich die Besucher im Gewölbe des Trinkwasserbehälters verzaubern lassen. Die sanierte Kammer, die sonst bis zu fünf Meter hoch mit Wasser gefüllt ist, kann an diesem Tag trockenen Fußes begangen werden. Der Einlass ist aus Sicherheitsgründen begrenzt, daher kann es vereinzelt zu Wartezeiten kommen. Taschenlampen müssen selbst mitgebracht werden. Die WSW empfehlen festes Schuhwerk. Um in den Behälter zu gelangen, müssen außerdem mehrere Treppenstufen überwunden werden.


Energie: Anfänge der Stromversorgung
Das Tal unter
Strom
Vor rund 125 Jahren – am 17. November 1887 – nahm am Hofkamp das erste städtische Elektrizitätswerk den Betrieb auf. Elberfeld war damit nach Berlin die zweite preußische Großstadt mit einer kommunalen Stromversorgung.
Die Anfänge der öffentlichen Stromversorgung in den Industriestädten des Wuppertals waren – nach heutigen Maßstäben – bescheiden. Das lag vor allem daran, dass elektrische Energie zunächst hauptsächlich zur Beleuchtung genutzt wurde. Für andere Anwendungen, wie Industriearbeit, Hausarbeit oder Mobilität, standen andere Kraftquellen zur Verfügung: Dampfmaschinen, Wasserkraft, Pferde und natürlich die menschliche Arbeitskraft.

Straßenbeleuchtung ermöglichte Abendveranstaltungen
Eine öffentliche Straßenbeleuchtung mit Gas gab es in Elberfeld bereits seit 1838, in Barmen seit 1846. In Häusern und Wohnungen waren aber bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Kerzen und Öllampen als Leuchtmittel noch sehr verbreitet, vor allem in den unteren sozialen Schichten. Die öffentliche Straßenbeleuchtung – zunächst mit Gas und dann elektrisch betrieben – hatte großen Einfluss auf das Leben der Menschen, zumindest in den Innenstädten. Nun konnte man sich gefahrlos auch nach Einbruch der Dunkelheit auf Straßen und Plätzen bewegen. Für viele Menschen hatte sich die aktive Zeit des Tages um mehrere Stunden verlängert, was nicht nur für die Arbeit, sondern auch für Freizeitaktivitäten genutzt werden konnte. Sichtbar wurde dies an der steigenden Zahl von Abendveranstaltungen wie etwa Vortragsabenden, Konzerten und Vereinsversammlungen.
Kraftwerk Elberfeld

Ab den 1880er-Jahren begann die Elektrizität den Gaslampen als Leuchtquelle Konkurrenz zu machen. In Barmen existierten 1885 insgesamt 14 und in Elberfeld sieben private Anlagen zur elektrischen Beleuchtung. Das Bahnhofsgelände am Döppersberg wurde bereits seit 1879 elektrisch beleuchtet. In der Elberfelder Stadtverwaltung dachte man fortschrittlich und wollte die Elektrizitätsversorgung – genauso wie bereits die Gas- und Wasserversorgung – in die eigene Hand nehmen. Dabei wurde zunächst aber nur an die Einrichtung einer „Licht-Zentrale“ gedacht. Eine Bedarfsabfrage ergab, dass mit einer Stromnachfrage für 2.200 Glüh- und 50 Bogenlampen zu rechnen war. Am 14. April 1887 beauftragte die Elberfelder Stadtverordnetenversammlung die Firma Siemens & Halske mit dem Bau eines E-Werks in der Hofkamper Straße 23. Wie damals üblich, wurde das städtische Elektrizitätswerk in Zentrumsnähe errichtet. Für die Beleuchtung wurde Gleichstrom erzeugt, der sich nicht über längere Strecken transportieren ließ, sodass die Erzeugungsanlagen zwangsläufig in der Nähe der Verbraucher errichtet werden mussten. Nachdem am 7. November 1887 bereits das Elberfelder Stromnetz – zum Teil mit spektakulären Kurzschlüssen – in Betrieb genommen worden war, liefen eine gute Woche später am Hofkamp die Compound-Dampfmaschinen mit einer Leistung zwischen 100 und 170 PS und je zwei Gleichstrom-Dynamogeneratoren an. Im ersten Betriebsjahr gab es 75 Abnahmestellen.
Kraftwerk Elberfeld, Maschinensaal um 1905

Da der Strom aus dem Kraftwerk Hofkamp nur zur Beleuchtung eingesetzt wurde, lief die Anlage zunächst nur abends. Die Betriebszeiten wurden dann ausgedehnt, so dass auch in den Morgenstunden Strom zur Verfügung stand. Mit einem Preis von 73 Pfennig pro Kilowattstunde war Elektrizität für die damaligen Verhältnisse sehr teuer, ein Luxus, den sich nur wenige wohlhabende Privathaushalte leisten konnten.

Ein Grund für den teuren Preis war der hohe Energieeinsatz. Zur Erzeugung einer Kilowattstunde Strom mussten etwa vier Kilogramm Kohle verfeuert werden. Das entspricht einem Wirkungsgrad von nur 3,1 Prozent.

Ein Jahr nach der Inbetriebnahme des Elberfelder Kraftwerks richtete auch die Stadt Barmen eine „elektrische Centralstation“ ein. Die Anlage, in der ebenfalls Gleichstrom erzeugt wurde, befand sich an der Viktorstraße. Anders als das Elberfelder Elektrizitätswerk war sie darauf ausgelegt, rund um die Uhr Strom zu liefern. Das war möglich durch den Einsatz von Akkumulatoren zum Zwischenspeichern des im partiellen Maschinenbetrieb erzeugten Stroms. Außerdem konnte durch den Bau von Akkumulatorenstationen das Versorgungsgebiet über den innerstädtischen Bereich hinaus erweitert werden.
Kraftwerk Hofkamp

Bereits zu Beginn der 1890er-Jahre war der Strombedarf in den beiden Industriestädten Elberfeld und Barmen stark angestiegen und die beiden städtischen Elektrizitätswerke hatten ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Wichtigster Abnehmer elektrischer Energie waren nicht Industrie oder Privathaushalte, sondern die elektrischen Bahnsysteme, die seit Beginn der 1890er-Jahre in Elberfeld, Barmen und den Nachbarstädten entstanden.

Für einige dieser Bahnen errichteten die Betreibergesellschaften eigene Elektrizitätszentralen, so etwa die Barmer Bergbahn AG Am Clef oder die Bergische Kleinbahnen-AG in Neviges.

Eine Erweiterung des E-Werks am Hofkamp kam aus technischen Gründen nicht infrage. Der Elberfelder Baurat W. H. Lindley entwickelte daher den Plan zum Bau eines Kraftwerks im Westen Elberfelds, um von dort aus auch die neu entstandenen Industriegebiete und die Schwebebahn, mit deren Bau 1898 begonnen worden war, versorgen zu können.

Das Kraftwerk an der Kabelstraße ging am 15. Februar 1900 in Betrieb und produzierte sowohl Gleich- als auch Wechselstrom. Mit zwei Dampfturbinen der Firma Parsons & Co. – den ersten, die auf dem europäischen Kontinent zum Einsatz kamen – gehörte das Elberfelder Kraftwerk zu den modernsten seiner Zeit. Die neue Energie stand hier auch den wohlhabenden Villenbesitzern auf der Elberfelder Königstraße, im Briller Viertel und am Zoo zur Verfügung.

Mit Eröffnung des neuen Kraftwerks Kabelstraße stellte das Werk am Hofkamp nach nur zwölf Jahren den Betrieb ein. Auch das erste Barmer E-Werk an der Viktorstraße wurde durch einen Neubau Am Clef neben der Elektrizitätszentrale der Bergbahn, die ebenfalls aufgegeben wurde, ersetzt. Es wurde zum Umspannwerk umgerüstet und ist in dieser Funktion bis heute erhalten.


Kultur: Zehn Jahre Jazzmeeting im Tal
Das Pferd im
ADA
Die Reunion der Band „Das Pferd“ ist eines der Programm-Highlights der Jubiläumsveranstaltung. Organisator Rainer Widmann und die Musiker Jan Kazda und Wolfgang Schmidtke im Interview.
Herr Widmann, herzlichen Glückwunsch zum Jubiläumsfestival. Hätten Sie vor zehn Jahren gedacht, dass sich das Format so lange hält?

Widmann: Dass wir jetzt das zehnte Jazzmeeting machen, erstaunt mich selbst schon ein wenig. Allerdings waren wir bei der ersten Veranstaltung auch schon so keck, sie „1. Wuppertaler Jazzmeeting“ zu nennen. Es sollten also noch weitere Festivals folgen. Dass es jetzt schon zehn sind, ist natürlich eine unerwartete Erfolgsgeschichte.

Wie hat sich die Veranstaltung in dieser Zeit verändert?

Widmann: Eigentlich gar nicht so sehr. Wir hatten von Anfang an vor, einen Treffpunkt für die Wuppertaler Jazzszene zu schaffen, auf dem sich junge und erfahrene Musiker gleichermaßen präsentieren können. Wichtig war uns auch die stilistische Offenheit. Jeder, der kommt, soll auch neue und unerwartete Eindrücke mitnehmen können. Schließlich bieten wir ein Nonstop-Musikerlebnis, weil die Konzerte auf zwei Ebenen stattfinden. Und unserem Veranstaltungsort, dem Café ADA, sind wir auch treu geblieben.
Wolfgang Schmidtke

Herr Kazda, Herr Schmidtke, Sie werden nach über zehn Jahren wieder mit Ihren Bandkollegen von „Das Pferd“ auf der Bühne stehen. Wie kam es zu diesem Revival?

Schmidtke: Die Idee kam in einem Gespräch mit Rainer auf. Dann ging alles ganz schnell. Wir haben ein bisschen rumtelefoniert und innerhalb einer Stunde hatten alle Bandmitglieder zugesagt.

Kazda: Für uns ist das nicht Nostalgie, sondern wir haben alle Lust darauf, wieder zusammen zu spielen. Wir haben in der Zwischenzeit nur wenig zusammengearbeitet, alle haben eigene Projekte verfolgt und sich natürlich musikalisch weiterentwickelt. Da ist es schon spannend, wie die alten Stücke jetzt interpretiert werden.

Worauf können sich die Jazzfans am 26. Oktober noch freuen?

Widmann: Unter anderem gibt es ein Weltmusikduo mit Didgeridoo und Klavier sowie den deutschen Meister im Poetry Slam, Patric Salmen. Ein besonderes Highlight ist die Uraufführung einer Komposition für Saxofon und Percussion von der New Yorker Komponistin Carolin Pook für ein Ensemble mit dem renommierten Wuppertaler Jazzmusiker Peter Brötzmann.
Rainer Widmann

Eine besondere Rolle spielt beim Jazzmeeting immer der Nachwuchs. Wer stellt sich in diesem Jahr vor?

Widmann: Bei der erwähnten Uraufführung werden unter anderem vier junge Percussionisten der Musikschule Wuppertal mitwirken. Zur Eröffnung des Festivals wird die Bergische Brass Band spielen, ein Jugendorchester mit jungen Musikern aus Wuppertal, Solingen und Schwelm.
Diesen Nachwuchskräften kommt beim Jazzmeeting eine tragende Rolle zu. Und das gleich in doppelter Hinsicht. Zum einen können wir so gezielt ein jüngeres Publikum ansprechen und für den Jazz begeistern und zum anderen werden gerade solche Acts vom Landesmusikrat unterstützt – was für die Finanzierung des Jazzmeetings sehr wichtig ist.
Aus zehn Jahren Erfahrung wissen wir: Es gibt in Wuppertal ein junges jazzinteressiertes Publikum und eine junge, sehr lebendige Jazzszene.
Jan Kazda

Herr Schmidtke, Herr Kazda, Sie unterrichten beide auch an Musikschulen bzw. der Musikhochschule Wuppertal. Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem musikalischen Nachwuchs?

Kazda: Ich unterrichte Gitarre und Bass und erlebe es eher selten, dass Jugendliche schon ein Jazzinteresse mitbringen. Diese Musik lernen sie meist erst durch den Unterricht kennen. Allerdings sind schon viele, die anfangs bei mir im Unterricht mit Kurt-Cobain-Shirt oder Dreadlocks auftauchten, als professionelle Jazzmusiker geendet.

Schmidtke: Jazz gehört heute zu einer guten musikalischen Ausbildung dazu. Das war früher ganz anders. Zu meiner Zeit musste man sich das Jazzrepertoire und die Spieltechniken mühsam selbst erarbeiten. Da wurden etwa Coltrane-Stücke auf Tonband mit halber Geschwindigkeit abgespielt, um die Noten heraushören und aufschreiben zu können. Inzwischen gibt es jede Menge gute Lehrbücher und kompetente Musikdozenten. Das Ausbildungsniveau in Deutschland ist wahnsinnig hoch. Es ist einfach toll, was junge Leute heute musikalisch können. Das ist auch immer wieder beim Jazzmeeting zu erleben.
Wuppertaler Jazzgrößen im Gespräch mit der wsw.info

Herr Widmann, zehn Jahre Jazzmeeting sind nur ein Ausschnitt aus Ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Konzert-Organisator. Wie kam es eigentlich dazu?

Widmann: Ich bin Anfang der 70er-Jahre nach Wuppertal gekommen, also zu einer Zeit, als der Freejazz hier stark dominiert hat. Es gab fast wöchentlich tolle Konzerte. Allerdings lief das noch sehr unkoordiniert, so dass man sich oftmals an einem Abend entscheiden musste, zu welchem Konzert man ging. Es war mein Anliegen, dass sich die Veranstalter da besser abstimmen. So wurde ich selbst Organisator, anfangs in der Börse, dann mit der Jazz AGe, die ja immer noch Veranstalter des Jazzmeetings ist.

Schmidtke: Dazu eine kleine Anekdote. Rainer war der Erste, der mich für ein Konzert außerhalb meiner sauerländischen Heimat engagiert hat. Das war 1974. Wir haben in der Börse als Vorgruppe von Mel Waldron gespielt.

Das Wuppertaler Jazzmeeting findet im Café ADA statt, was ja eigentlich keine typische Jazzkneipe ist. Überhaupt gibt es in der Stadt keine richtigen Jazzclubs. Braucht die Szene nicht solche Treffpunkte?

Schmidtke: Meine ganz ehrliche Meinung dazu ist: Jazzclubs sind eine Form von Romantik. Alle sitzen an runden Tischen, trinken was, plaudern, dazwischen laufen Kellner rum und im Hintergrund spielt eine Jazzband.

Kazda: Das ist einfach nur angestaubt. Eine lebendige Jazzszene, in der es um die Musik geht, braucht das nicht.

Widmann: Wir hatten uns in der Jazz AGe Gedanken zu dem Thema gemacht, uns gefragt: Sollen wir eine eigene Jazzkneipe etablieren? Wir haben uns bewusst dagegen entschieden. Stattdessen machen wir Konzerte, bei denen man auch Leute treffen, etwas trinken und mit den Musikern quatschen kann. So ist es auch beim Jazzmeeting. Geselligkeit, aber die Musik steht im Mittelpunkt.

Wen würden Sie denn gerne mal ins Tal holen?

Widmann: Ein Traum von mir ist, John McLaughlin nach Wuppertal zu holen. Auch Brian Eno und Robert Wyatt stehen auf meiner Wunschliste. Wie man sieht: nicht alles lupenreine Jazzer, aber bei uns ist Vielfalt Programm.

Vielen Dank für das Gespräch.

Information
10. Wuppertaler Jazzmeeting
Freitag, 26. Oktober 2012,
Café ADA, Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal,
www.cafeada.de

Einlass um 19.00 Uhr, (Beginn ist um 19.30 Uhr)
Die Tickets kosten 15 Euro (9 Euro erm.) im Vorverkauf und 20 Euro (13 Euro erm.) an der Abendkasse.
AboTicket-Besitzer erhalten 1 Euro Ermäßigung an der Abendkasse.
 wsw.info-Video zum Thema


Wasser: 20 Jahre Kooperation mit der Landwirtschaft
Saubere
Partner
Was nicht im Wasser landet, muss auch nicht herausgeholt werden. Auf diesen Nenner könnte man die Kooperation von Wasser- und Landwirtschaft an der Kerspe-Talsperre bringen. Sie war eine der ersten in NRW.
Ein zentraler Punkt dieser Kooperation ist ein Fachberater bei der Landwirtschaftskammer, der den Bauern mit Rat und Tat zur Seite steht und von der Wasserwirtschaft – also anteilig auch von den WSW – finanziert wird. Ziel des Engagements ist es, eine möglichst schonende Bewirtschaftung der landwirtschaftlich genutzten Flächen innerhalb der Wasserschutzgebiete zu erreichen. Die Ansatzpunkte sind vielfältig. So liegt es natürlich im Interesse des Wasserversorgers, dass auf den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln weitgehend verzichtet wird und stattdessen mechanische Geräte eingesetzt werden, deren Anschaffung ebenfalls gefördert wird. So wurde an der Herbringhauser Talsperre, wo ebenfalls seit vielen Jahren eine Kooperation besteht, ein sogenannter Weidelüfter gekauft. Wie ein gigantischer Vertikutierer entfernt das Gerät auf Wiesen und Weiden das Unkraut und belüftet die Grasnarbe. Bei Bedarf kann im selben Arbeitsschritt auch gleich das gewünschte Gras nachgesät werden.

Gute Böden sind von hohem Wert, verhindern sie doch durch gute Aufnahmefähigkeit den Eintrag von Nährstoffen ins Wasser, wenn der Landwirt die Gülle ausbringt. Ferner werden Bäche eingezäunt und stattdessen Viehtränken gebaut, um das Vieh von den Gewässern fernzuhalten. Das ist in einem Gebiet, in dem weitgehend Milchwirtschaft betrieben wird, enorm wichtig.
Das Ziel ist es, eine möglichst schonende Bewirtschaftung der landwirtschaftlich genutzten Flächen zu erreichen.

Aber auch indirekte Maßnahmen werden gefördert. So stehen die Anschaffung von Güllebehältern und die Verbesserung der Hofentwässerung ebenfalls in den Förderkatalogen. „All diese Maßnahmen haben zu einer erheblichen Verbesserung unseres Rohwassers geführt und bedeuten für uns durch Einsparungen bei der Aufbereitung bares Geld“, erläutert Peter Braches, zuständig für die Wassergewinnung aus den Talsperren. Überprüft werden die Erfolge durch Probenentnahmen des Bergischen Wasserlabors. Mithilfe der feinen Messtechnik werden kleinste Veränderungen sofort registriert.

Sinneswandel bei den Landwirten
Heute sind rund 95 Prozent der Landwirte Mitglieder der Kooperation, dabei waren die ersten Versuche einer Kooperation alles andere als leicht, erinnert sich Peter Braches. Behutsam mussten die Bauern davon überzeugt werden, dass die Zusammenarbeit auch für sie von Vorteil ist. „Davor waren die Interessen beider Seiten konträr und da fielen auch schon mal böse Worte“, erinnert sich Marius Bußmann, Berater der Landwirtschaftskammer.
Um das Vieh von den Gewässern fernzuhalten, wurden Bäche eingezäunt und Viehtränken gebaut.

Heute werde der Nutzen für die Betriebe durchaus erkannt. „Dazu hat natürlich auch der Generationenwechsel beigetragen, denn heute sieht die Ausbildung eines Landwirtes natürlich ganz anders aus als noch vor 50 Jahren“, so Bußmann. Doch warum machen dann einige Bauern bei einer solchen für beide Seiten positiven Kooperation nicht mit? „Manche wissen eben alles besser“, meint Bußmann und letztlich sei die Teilnahme eben doch freiwillig.
Die Verbesserung des Rohwassers sorgt für Einsparungen bei der Aufbereitung.


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Auflösung der letzten
Ausgabe
Wir bedanken uns für die Beteiligung.
Die Gewinnerin/der Gewinner freut sich über einen Bose SoundLink.
info.tv
Energie
Eröffnung Windkraftanlage Helmstadt
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Verkehr
Abschied von der alten Wagenhalle
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Nachwuchs für den Fechtsport
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freizeit
Zehn Jahre Wuppertaler Jazzmeeting
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Datenschutz bei den WSW
Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH möchte, dass Sie sich bei Ihrem Besuch unserer Internet-Seiten wohl fühlen. Der Schutz Ihrer Privatsphäre bei der Verarbeitung persönlicher Daten ist für uns ein wichtiges Anliegen.

Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH verarbeitet persönliche Daten, die beim Besuch unserer Web-Seiten erhoben werden, ausschließlich gemäß den für uns geltenden gesetzlichen Bestimmungen, die Ihre Privat- und Persönlichkeitssphäre respektieren und schützen. Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften über den Datenschutz beachtet werden. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass Sie jederzeit wissen, wann wir welche Daten speichern und wie wir sie verwenden. Im folgenden möchten wir Ihnen deshalb kurz darstellen, wie die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH zum Datenschutz steht, wie wir Ihre Daten schützen und welche Bedeutung dies konkret für Sie hat, wenn Sie unsere Dienste benutzen.

Personenbezogene Daten / Persönliche Informationen zur Identität
Personenbezogene Daten bzw. persönliche Informationen zur Identität sind Informationen, die explizit genutzt werden können, um Ihre Identität zu erfahren. Darunter fallen Informationen wie Ihr richtiger Name, E-Mail-Adresse, Postanschrift, Telefonnummer etc. Pseudonym-Daten/ Anonyme Logfile-Daten sind Informationen, die nicht direkt mit Ihrer wirklichen Identität in Verbindung gebracht werden, wie z.B. die Anzahl der Nutzer einer Web-Site. Sie fallen nicht unter die Kategorie personenbezogene Informationen. Wenn Sie unsere Web-Seiten besuchen, speichern unsere Web-Server die IP-Adresse Ihres Internet Service Providers, die Web-Seite, von der aus Sie uns besuchen, die Web-Seiten, die Sie bei uns besuchen sowie das Datum und die Uhrzeit des Besuches. Ferner wird im Logfile des Webservers Ihr Betriebssystem, der Browser-Name und die Browser-Version gespeichert. Diese Daten werden zu statistischen Zwecken und zur Verbesserung unseres Internet-Auftrittes anonym ausgewertet.

Erhebung persönlicher Daten
Ihr Besuch auf unseren Informationsseiten im Internet wird somit lediglich als ein anonymer Abruf für Statistikzwecke gespeichert und beinhaltet keine personenbezogenen Angaben. Somit können Sie unser Informationsangebot im Internet grundsätzlich ohne Offenlegung Ihrer Identität nutzen.

Persönliche Daten werden nur dann gespeichert, wenn Sie uns diese von sich aus angeben. Dies ist u.a. der Fall im Rahmen des Zählerservice, des Beschwerdemanagements oder bei Nutzung des allgemeinen Kontaktformulars. Hierbei unterliegt es Ihrer freien Entscheidung, ob Sie die als freiwillige Angaben jeweils gesondert gekennzeichneten Datenfelder ausfüllen. Die Übertragung der Daten erfolgt über eine verschlüsselte Verbindung im Rahmen einer e-Mail.

Datenschutz bei den WSW
Nutzung persönlicher Daten
Personenbezogene Daten werden von uns erhoben, verarbeitet und genutzt, soweit dies zur Durchführung der angebotenen Dienstleistungen erforderlich ist. Ferner geschieht dies, um mit Ihnen den gewünschten Kontakt aufzunehmen oder Ihnen angeforderte Produkte, Dienstleistungen oder Informationen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus verwenden wir diese Daten gegebenenfalls zusätzlich zu dem jeweils im speziellen Kontaktformular angegebenen Zweck. Ihre Daten werden zur Beantwortung der Anfrage bzw. zur Bearbeitung Ihres Anliegens an die entsprechenden Fachabteilungen innerhalb der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH weitergeleitet.

Weitergabe personenbezogener Informationen an Dritte
Wir wissen das Vertrauen zu schätzen, das Sie uns entgegenbringen, und wenden äußerste Sorgfalt an, um Ihre persönlichen Angaben zu schützen. Wir verwenden Ihre personenbezogenen Informationen nur für die internen Zwecke der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH im Zuge der Kundenbeziehung und geben sie ansonsten nicht an Dritte weiter, bevor wir nicht Ihr ausdrückliches Einverständnis dazu eingeholt haben. Erhebungen von persönlichen Daten bzw. deren Übermittlungen an auskunftsberechtigte staatliche Einrichtungen und Behörden erfolgen nur im Rahmen zwingender Rechtsvorschriften bzw. sofern wir per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet werden. Die Mitarbeiter und Partnerfirmen der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH sind von uns zur Verschwiegenheit und zur Einhaltung der Datenschutzbestimmungen und unserer Richtlinien verpflichtet.

Sicherheit bei der Verarbeitung persönlicher Daten
Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH setzt technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein, um Ihre durch uns verwalteten Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, Verlust, Zerstörung oder gegen den Zugriff unberechtigter Personen weitestgehend zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.

Nutzung anonymer statistischer Daten
Allgemeine Daten im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Web-Seiten (wie z.B. Zahl der Besuche, besuchte Seiten, Nutzungsdauer) werden von uns gespeichert und analysiert, um die Akzeptanz der einzelnen Web-Seiten zu prüfen. Sofern nicht anders angegeben, erfolgt die Erhebung dieser Daten in anonymisierter Form zu statistischen und Marktforschungszwecken. Wir behalten uns vor, diese Daten innerhalb der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH sowie extern zu verwenden.

Kinder
Wir empfehlen Erziehungsberechtigten nachdrücklich, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder zu begleiten. Personen unter 18 Jahren sollten ohne Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten keine personenbezogenen Daten an uns übermitteln. Wir fordern keine personenbezogenen Daten von Kindern an, sammeln diese nicht und geben sie nicht an Dritte weiter. Wir bitten Personen, falls sie unter 18 Jahre alt sind und mit uns in Kontakt treten möchten, uns diesen Umstand sowie den Namen eines gesetzlichen Vertreters (ein erziehungsberechtigter Elternteil) mitzuteilen.
Datenschutz bei den WSW
Cookies
Cookies sind kleine Textdateien, die vom Web-Server an Ihren PC verschickt werden und meist auf Ihrer Festplatte abgespeichert werden. Es handelt sich dabei nicht um Programme, die auf dem PC des Nutzers Schaden anrichten können. Im Rahmen unseres Internetauftritts wird ein Cookie auf Ihrem PC gespeichert, sofern Sie die Speicherung von Cookies in den Einstellungen Ihres Browsers zugelassen haben. Dieses Cookie wird standardmäßig von unserem Web-Server gesetzt. Es beinhaltet keine personenbezogenen Daten, die gespeichert oder ausgewertet werden. Sie haben natürlich das Recht und die Möglichkeit dieses Cookie abzulehnen. Die Funktionalität unserer Internetseiten ist hiervon nicht beeinträchtigt.

Links
Die Web-Seiten der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH enthalten Links zu Web-Seiten anderer Anbieter, auf die sich diese Datenschutzerklärung nicht erstreckt. Für Inhalte anderer Web-Seiten, auf die Sie über unsere Links gelangen können, übernehmen wir keine Verantwortung. Bei speziellen Serviceangeboten wie z.B. dem Umzugsservice oder dem Online-Ticket-Verkauf achten wir darauf, dass unsere Kooperationspartner ein ausreichendes Datenschutzniveau anbieten können.

Auskunftsrecht und öffentliches Verfahrensverzeichnis
Auf Anforderung teilen wir Ihnen schriftlich entsprechend dem geltenden Recht mit, ob und welche persönliche Daten über Sie bei uns gespeichert sind. In unserem öffentlichen Verfahrensverzeichnis haben wir die Angaben nach §4e Bundesdatenschutzgesetz zusammengefasst.Öffentliches Verfahrensverzeichnis

Aktuelles
Die schnelle Entwicklung des Internets macht von Zeit zu Zeit Anpassungen in unseren Datenschutzhinweisen erforderlich. Sie werden hier über die jeweiligen Neuerungen informiert. Wir sind bestrebt, sämtliche Änderungen in diesen Richtlinien vorausschauend zu planen. Wir werden keine rückwirkenden Änderungen durchführen, außer dies wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Fragen, Anregungen, Kommentare
Wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten oder zum Thema Datenschutz allgemein haben, können Sie sich an unseren Beauftragten für den Datenschutz wenden, der Ihnen auch im Falle von Auskunftsersuchen, Anregungen oder Beschwerden zur Verfügung steht.

Jörg Kehrmann
WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH
Datenschutz

Fax: 0202 569-803814
e-Mail: datenschutz@wsw-online.de
Impressum wsw.info 150
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Herausgeber
WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH
42271 Wuppertal

WSW-Telefonzentrale
Telefon 0202 569-0
Fax 0202 569-4590

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Redaktion
Holger Stephan (verantw.), Dr. Rainer Friedrich, Marc Margolf, Michael Malicke, Marion Meyer, Lars Lenssen, Marc Freudenhammer (wppt)

Fotos
Stefan Tesche-Hasenbach (WSW/AV-Medien), AV-Medien-Archiv, Ralf Silberkuhl (6tant), Andreas Fischer, Süleyman Kayaalp (wppt)

EBV
AV-Medien, wppt:kommunikation gmbh

Programmierung
Michael Koch (wppt)

Gestaltung
wppt:kommunikation gmbh